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Internationale Teamviewer-Studie Hervorragende Konnektivität sorgt für Wettbewerbsvorteile

Von Bernhard Lück 3 min Lesedauer

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In Unternehmen gibt es einen enorm hohen Bedarf an nahtloser Konnektivität. Sie verbessere die operative Leistung und wirke sich positiv auf weitere Faktoren wie etwa Cybersicherheit und Risikomanagement aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag von Teamviewer.

Nahtlose Konnektivität bedeutet, dass Mitarbeitende eines Unternehmens ohne jede Unterbrechung arbeiten und miteinander kollaborieren können.(Bild:  © R Studio – stock.adobe.com / KI-generiert)
Nahtlose Konnektivität bedeutet, dass Mitarbeitende eines Unternehmens ohne jede Unterbrechung arbeiten und miteinander kollaborieren können.
(Bild: © R Studio – stock.adobe.com / KI-generiert)

Ein Drittel der weltweit befragten Firmen mit hervorragender Konnektivität sagen, dass sie mit ihrer wirtschaftlichen und operativen Leistung zu den führenden ihrer Branche gehören. Bei Unternehmen mit guter Konnektivität stimmten dem nur 16 Prozent (wirtschaftliche Leistung) bzw. 19 Prozent (operative Leistung) zu. Insgesamt sagen 61 Prozent, dass eine hervorragende technische Konnektivität ihnen einen Wettbewerbsvorteil verschaffe. In Deutschland bestätigen dies 53 Prozent der Teilnehmer.

Das sind die Ergebnisse der Studie „The Real Value of Technology Connectivity“, die das Marktforschungsinstitut FT Longitude im Auftrag von Teamviewer durchgeführt hat. In der Studie wurden 500 Unternehmensvertreter aus Deutschland, Australien, Großbritannien, Japan, Kanada und den USA zum Stand ihrer Konnektivität sowie wirtschaftlichen Faktoren befragt. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit auszuwählen, ob sie die Konnektivität in ihrer Organisation nahtlos (seamless), hervorragend (excellent), gut (good), durchschnittlich (average) oder schlecht (poor) einschätzen.

In der globalen Untersuchung gab nur eins von 20 Unternehmen an, bei der Technologie im gesamten Unternehmen bereits nahtlos aufgestellt zu sein. Somit haben rund 95 Prozent der Unternehmen bis zur nahtlosen Konnektivität noch Luft. Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Deutschland ab: 94 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass ihr Unternehmen noch nicht über nahtlose Konnektivität verfügt.

Über die Notwendigkeit, diese Lücke zu schließen, herrscht unter deutschen Unternehmen dagegen Einigkeit:

  • 77 Prozent sind überzeugt, dass Konnektivität bei der Technologie eine bessere Interaktion mit den Kunden ermöglicht und die Kundenzufriedenheit erhöht (global: 80 %).
  • 73 Prozent sagen, dass nahtlose Konnektivität bessere Innovationen ermöglicht (global: 80 %).
  • 96 Prozent sagen, dass Konnektivität die Mitarbeiterbindung erhöht (global: 86 %).

Nahtlose Konnektivität bedeutet, dass Mitarbeitende eines Unternehmens ohne jede Unterbrechung arbeiten und miteinander kollaborieren können. Je besser die Konnektivität, desto höher sind u.a. die Widerstandsfähigkeit und das Risikomanagement eines Unternehmens. Bessere Konnektivität hilft außerdem dabei, der wachsenden Bedrohung durch Cyberangriffe zu begegnen. So gehören 38 Prozent aller Unternehmen mit hervorragender Konnektivität laut Angaben der Teilnehmenden zu den führenden Unternehmen ihrer Branche im Bereich der Cybersicherheit, verglichen mit 22 Prozent mit lediglich guter Konnektivität.

„In erfolgreichen Unternehmen gehört Konnektivität zu den Wachstumstreibern und hat positive Auswirkungen auf den Umsatz. Fragmentierte Systeme hingegen bremsen Firmen aus. Unternehmen benötigen eine nahtlose Integration und Harmonisierung von Daten, um die Möglichkeiten von Technologien wie Augmented Reality und künstlicher Intelligenz voll auszuschöpfen. Einfach nur gut zu sein, ist beim Thema Konnektivität daher nicht gut genug“, sagt Mei Dent, Chief Product and Technology Officer bei Teamviewer.

Was hält Unternehmen zurück?

Unternehmen mit Verbesserungspotenzial in Bezug auf Konnektivität sind diejenigen, die eine gute, aber noch keine hervorragende oder nahtlose Konnektivität haben. Sie sehen als Hindernisse vor allem die Unterschiede zwischen den Abteilungen innerhalb ihres Unternehmens (30 %) sowie Probleme dabei, die Rendite von Investitionen in bessere Konnektivität aufzuzeigen (27 %). Unternehmen mit hervorragender Konnektivität werden hingegen am ehesten durch Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit (24 %) vom weiteren Ausbau abgehalten.

In fast allen Unternehmen mangelt es zudem an Vertrauen in die internen Daten. Die wichtigsten Gründe, die das Vertrauen in die eigenen Daten untergraben, sind unterschiedliche Datengrundlagen für Entscheidungen (38 %), widersprüchliche Praktiken bei der Datenverwaltung (32 %) sowie mangelhafte Zuverlässigkeit der Hardware (31 %).

Mei Dent: „Bis zur nahtlosen Konnektivität haben viele Unternehmen noch einen langen Weg vor sich, aber die Vorteile wiegen bei Weitem die notwendigen Investitionen an Zeit und Ressourcen auf. Zudem hat auch das Nichtstun seinen Preis. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs und des Fachkräftemangels müssen Unternehmen versuchen, die besten Mitarbeitenden zu gewinnen und zu halten. Eine moderne Arbeitsumgebung mit integrierten Systemen und nahtloser Konnektivität ist dafür von entscheidender Bedeutung.“

Was ist Konnektivität?

Technische Konnektivität beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens und dessen Mitarbeitenden, sich mit jedem Gerät, jeder Anwendung und jedem System in seiner Infrastruktur zu verbinden und die vorhandenen Daten zu nutzen. Der Zugang zu Wissen von jedem Gerät aus ermöglicht es Menschen, effizienter zu arbeiten, während fragmentierte Systeme Reibungsverluste verursachen, die Unternehmen verlangsamen und ihren Wettbewerbsvorteil schmälern.

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Über die Studie

Die Untersuchung wurde von FT Longitude zwischen März und April 2024 durchgeführt. Es nahmen 500 Führungskräfte von Unternehmen aus Australien, Deutschland, Japan, Kanada, USA und Großbritannien teil. Die Befragten vertraten Unternehmen aus den Branchen Automobil, IT, Produktion, Logistik, Transport & Vertrieb, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, öffentlicher Sektor und Versorgungsunternehmen.

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