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Spezifikation S3200 soll eSATA, HDMI und USB 3.0 übertrumpfen Firewire mit Übertragungsgeschwindigkeit von 3,2 GBit/s angekündigt

Redakteur: Martin Hensel

Für Anfang kommenden Jahres erwartet das Industriekonsortium 1394 Trade Association (1394TA) die Verabschiedung der neuen Firewire-Spezifikation S3200. Diese soll die maximal mögliche Datenübertragungsrate auf 3,2 GBit pro Sekunde erhöhen. Stecker und Kabel bleiben gegenüber Firewire-800 unverändert.

Zwischen Januar und Februar 2008 rechnet der Industrieverband 1394 Trade Association (1394TA) mit der Verabschiedung der finalen Firewire-Spezifikation IEEE 1394b S3200. Die maximale theoretische Datenübertragungsrate wird in diesem Rahmen auf 3,2 GBit pro Sekunde beschleunigt, was rund 400 MByte pro Sekunde entspricht. Davon stehen 97 Prozent für die Datenübertragung zur Verfügung, drei Prozent sind für den Overhead reserviert.

Kabel und Stecker der neuen Spezifikation bleiben gegenüber den bisherigen Versionen unverändert. Auch die Service-Protokolle und Verfahren bleiben gleich, was die einfache Integration von S3200 in Chips und Software begünstigen soll. Zudem soll die kommende Firewire-Variante deutlich mehr Strom als vergleichbare Schnittstellen liefern, was beispielsweise den Anschluss von externen Festplatten ohne externes Netzteil ermöglicht.

Die 1394TA sieht Firewire S3200 als Konkurrenz für andere Schnittstellen wie beispielsweise eSATA, HDMI und das kommende USB 3.0. Dank Abwärtskompatibilität können bereits vorhandene Firewire-Geräte mit der S3200-Variante kommunizieren. Wann erste Produkte mit der neuen Firewire-Spezifikation auf den Markt kommen, gab die 1394TA aber noch nicht bekannt.

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