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Sensoren machen’s möglich
Auch der Zeitpunkt des Gerätebetriebs kann automatisch über Sensoren gesteuert werden. So schaltet sich beispielweise eine Wasserpumpe nicht nur ab einem bestimmten Wasserstand ein, sondern auch dann, wenn sich durstige Nutztiere nähern. Die Regeln dafür werden über eine mobile oder PC-basierte Schnittstelle vorgegeben.

Ein weiteres Beispiel für nahtlose Überwachung betrifft Schüttgut-, Getreide- oder Futtersilos. Dabei können neben der Füllmenge auch Parameter wie Temperatur oder Feuchtigkeit erfasst werden. Verbrauchsdaten werden aufgezeichnet und über GSM/GPRS Mobilfunknetze wird automatisch ein Alarm ausgelöst, wenn eine Abweichung vom vorgegebenen Soll-Zustand eintritt. Schädlingsbefall und Fäulnisprozesse sind dank Früherkennung leichter in den Griff zu bekommen.
Optimierung des Düngemitteleinsatzes
Mehr als andere Wirtschaftsbereiche ist die Landwirtschaft abhängig von Rahmenbedingungen wie Wetter (Windgeschwindigkeit, Sonneneinstrahlung, Luftdruck, Feuchtigkeit/Regen) oder Schädlingsbefall. Diese Parameter bestimmen den Zeitpunkt der Aussaat und der Ernte, der Bewässerung sowie Menge und Art des Pestizid- oder Düngereinsatzes.
Wie bewegt sich Wasser innerhalb eines Feldes? Wie sehen die Kohlenstoff- und Stickstoff-Zyklen aus? Darauf geben Sensoren im Boden die Antwort. Sie bestimmen die Feuchtigkeit und den Nährstoffgehalt und veranlassen die notwendige Bewässerung oder Düngung – ohne die tägliche Arbeit zu beeinträchtigen.
Werden darüber hinaus noch andere Daten wie Wettervorhersagen, Frost- und Sturmwarnungen eingebunden, hat der Landwirt schon weitgehende Planungssicherheit. Mit Hilfe von IP-basierten Kameras können Farmer Wachstum und Gesundheit der Pflanzen bestimmen, dem Unkraut auf der Spur bleiben und trotzdem ihre Präsenz auf den Feldern einschränken.
Das Big Data-Interface zum Boden

Mit Saatmaschinen werden die Systeme im Boden angebracht und bilden so von Anfang an eine „Schnittstelle zum Boden“. Die Echtzeit-Informationen bringen Erkenntnisse über biologische Aktivitäten bis zur Zell- und Molekülebene. Der Preis jedoch verhindert den Masseneinsatz und die umfassende wirtschaftliche Verwertung.
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