Moderne Firmennetzwerke sind oftmals weitverzweigt, komplex und unübersichtlich. Im Zuge von Hybrid Work, Edge Computing und Cloud-Umgebungen reichen sie mittlerweile weit über die Unternehmensgrenzen hinaus. Umso wichtiger sind leistungsfähige Systeme für das Netzwerk-Monitoring: Sie sorgen für Transparenz, identifizieren Flaschenhälse und erleichtern den Netzwerkadministratoren die tägliche Arbeit.
Edge- und Cloud-Computing, Hybrid-Networking, Homeoffices und das Internet of Things treiben den Bedarf an umfassenden und KI-gestützten Netzwerk-Monitoring-Lösungen voran.
(Bild: miss irine - stock.adobe.com / KI-generiert)
Ein lahmendes Netzwerk ist niemals ein Grund zur Freude. In modernen, stark verzweigten Umgebungen kann die Fehlersuche schnell zur reinsten Sisyphusarbeit ausarten. Denn mögliche Fehlerquellen sind zahlreich vorhanden: Die Spanne reicht von Klassikern wie gebrochenen Kabeln oder defekter Netzwerkhardware über gestörte Verbindungen in Multi-Cloud-Umgebungen oder kaputte IoT-Geräte („Internet of Things“) bis hin zu hakenden Anbindungen von Homeoffices und mobilen Geräten oder Fehlern im Netzwerk und bis ans Edge.
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Da ein kontinuierlicher Datenfluss in modernen, datengetriebenen Unternehmen von essentieller Bedeutung ist, kommt einem reibungslos funktionierenden Netzwerk große Bedeutung zu. Bestehen Probleme oder Leistungseinbußen, kann das im schlimmsten Fall kritische Geschäftsabläufe behindern und kostenintensive Folgen nach sich ziehen. Netzwerk-Monitoring-Systeme (auch: „Network Performance Monitoring and Diagnostics“, NPMD) setzen an dieser Stelle an. Sie sorgen für einen umfassenden Echtzeitüberblick über das gesamte Firmennetz. Mittels vieler hilfreicher Funktionen beschleunigen sie nicht nur die Fehlersuche deutlich, sondern entlasten Netzwerkadministratoren zudem von repetitiven manuellen Aufgaben und helfen bei der Sicherstellung der Geschäftskontinuität.
Netzwerk-Monitoring bringt zahlreiche Vorteile
Die kontinuierliche und zentralisierte Überwachung des vollständigen Netzwerks bringt einige Vorteile mit sich. Dazu zählt ganz grundlegend die Fähigkeit, den Status aller Geräte, Verbindungen und Dienste in Echtzeit zu verfolgen. Bei Unregelmäßigkeiten wie etwa hoher Netzwerklast, Verbindungsabbrüchen oder ungewöhnlichen Vorgängen wird automatisiert Alarm ausgelöst. Alle vorhandenen Geräte und Anwendungen sind inventarisiert, zudem stehen Informationen zu Netzwerktopographie, Bandbreite, Verfügbarkeit und Performance gesammelt zur Verfügung und lassen sich über Schnittstellen um weitere Quellen ergänzen. Dazu zählen zum Beispiel Lösungen für Network Performance Monitoring (NPM), Network Access Control (NAC) oder Sicherheitssysteme.
Im Alltag helfen vor allem umfangreiche Automatisierungsfunktionen bei der effizienten Netzwerküberwachung. So werden beispielsweise immer wiederkehrende Aufgaben vereinfacht und zudem Lösungen zu bereits bekannten Problemen einsatzfertig hinterlegt. Dashboards, Analysen und Reportings liefern immer einen übersichtlichen Einblick in den aktuellen Zustand des gesamten Netzwerks oder in spezifischer Segmente. Bei der Analyse der Informationen helfen mittlerweile auch KI- und Machine-Learning-basierte Verfahren. Durch die detaillierten und stets aktuellen Daten können Administratoren sich anbahnende Fehler, Flaschenhälse oder Ausfälle frühzeitig erkennen und beseitigen, ehe sie sich auf den laufenden Geschäftsbetrieb auswirken. Performanceanalysen helfen bei der Optimierung des Netzwerks und der Kosteneffizienz. Zudem erhöht Network Monitoring die Netzwerksicherheit durch schnelle Anomalieerkennung und hilft bei der Einhaltung von Compliance- und Dokumentationspflichten.
Varianten für unterschiedliche Umgebungen
Der Markt für Netzwerk-Monitoring-Systeme ist breit gefächert und deckt verschiedenste Umgebungen ab. Unterschiede gibt es zwischen internem und externem Monitoring: Internes Monitoring erfolgt direkt auf dem jeweiligen System oder Gerät, während externe Monitoringsysteme mittels spezieller Sensoren arbeiten. Ähnlich sieht es bei aktiver und passiver Netzwerküberwachung aus. Bei aktivem Monitoring werden direkt Informationen mit den überwachten Netzwerkbestandteilen ausgetauscht. Passives Monitoring beschränkt sich dagegen auf die Analyse des Netzwerktraffics und bietet daher weniger Detailinformationen und Funktionen als aktive Varianten.
Als Protokoll kommt meist SNMP („Simple Network Management Protocol“) zum Einsatz. Es ist weit verbreitet und dient Netzwerkgeräten vor allem als Schnittstelle zur Statusmeldung. SNMP ermöglich aber auch den Abruf zusätzlicher Informationen und die Definition spezifischer Parameter. Weitere Möglichkeiten bieten WMI („Windows Management Instrumentation“) und VMM („Virtual Machine Monitoring“). Letzteres gestattet die detaillierte Überwachung virtueller Maschinen über entsprechende Agenten oder Software.
Stabiler Markt mit positiver Entwicklung
Die anhaltende Nachfrage nach Netzwerk-Monitoring-Systemen spiegelt sich auch in aktuellen Marktzahlen wider. So erwarten die Marktforscher von Research and Markets für das aktuelle Jahr ein weltweites Gesamtvolumen von rund 2,91 Milliarden US-Dollar. Die Experten gehen davon aus, dass dieser Wert bis 2028 auf rund 4,21 Milliarden US-Dollar steigt. Dies würde einer jährlichen Zuwachsrate („Compound Annual Growth Rate“, CAGR) von 8,9 Prozent entsprechen.
Stand: 08.12.2025
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Zu den wesentlichen Treibern dieser positiven Marktentwicklung zählt die ungebrochene Nachfrage nach SaaS- („Software as a Service“) und Cloud-basierten Monitoring-Lösungen. Technische Fortschritte, wie etwa der Trend zum Edge Computing, sowie der anhaltende Bedarf an schnellen Problemlösungen, kontinuierlicher Netzwerküberwachung und erhöhter Sicherheit sind ebenfalls wichtige Faktoren, die den Markt für Netzwerküberwachung bewegen.
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