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Hintergrund: Was macht die Virtualisierung so wichtig?

Der Sinn und Zweck der Virtualisierung im Überblick

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Virtuelle Desktops (VDI)

Wenn das Ressourcensharing für Serversysteme so viele Vorteile mit sich bringt, weshalb dann nicht das Konzept auf den Desktop ausdehnen? Der Trend zu Thin Clients mit ihren geringen Hardwareanforderungen sowie dem einfachen und kostengünstigen Management ist ungebrochen. Allerdings ist der Windows Terminalserver als technische Plattform nicht mehr zeitgemäß.

Da die Mechanismen der Hypervisoren auch für virtuelle Desktops nutzbar sind, können damit problemlos die Anforderungen an Thin-Client-Umgebungen erfüllt werden. Bei konsequenter Umsetzung derselben Hypervisor-Strategie für Server und Desktops können so die Hardware-Ressourcen für beide Aufgaben genutzt und die Gesamtlast nochmals optimiert werden.

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Wie geht es weiter?

Wenn die Idee solcher „Ressourcepools“ konsequent auf das Netz und die Speichersysteme ausgeweitet und diese mittels eines leistungsfähigen Managementsystems unterstützt werden, dann ist das Dynamische Datacenter bereits heute Realität.

Der nächste große Hype sind „Cloud Infrastrukturen“. Dabei geht es im Wesentlichen um die (dynamische) Nutzung von IT Ressourcen sowohl innerhalb der eigenen Rechenzentrumsinfrastruktur(en) als auch übergreifend mit Service Providern und Hosting-Anbietern. Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist die Interoperabilität zwischen den daran beteiligten Systemen – Virtualisierung ist dabei derzeit das Mittel der Wahl.

Viele Kunden wissen derzeit nicht, wie sie sich dem Thema am einfachsten nähern sollen. Dimension Data bietet daher standardisierte, strukturierte „Infrastructure Maturity Workshops“ (DCMM) an, in denen sehr schnell die möglichen Quick Wins identifiziert werden können. Damit können der Return-on-Invest sehr schnell ermittelt und damit Handlungsalternativen bewerten werden.

Um eine optimale Zielarchitektur zu ermitteln ist jedoch zunächst eine gründliche Analyse der aktuellen Infrastruktur erforderlich. Dabei werden Server, Anwendungen, Storage, Netzwerk, Security, Backup und Desaster Recovery, Clientumgebung sowie Management Modelle betrachtet und bewertet. Hieraus lassen sich meist sehr schnell Einspar- und Optimierungspotentiale erkennen und Roadmaps für deren schrittweise Realisierung ableiten.

Das DCMM Modell in der Praxis

Die DCMM Methode umfasst drei Phasen, die von erfahrenen Consultants zusammen mit den Kunden durchlaufen werden

  • Discovery: Ca. 4h Workshop mit den Schlüsselpersonen (Stakeholders) aus dem IT Management des Kunden sowie ausgesuchter Technischer Leads. Moderierter Workshop zur ersten Selbsteinschätzung und Sichtung der Bestandsdaten mittels bewährten Interview- und Kreativmethoden.
  • Analysis: Die ermittelten Daten werden zusammengefasst, analysiert und aufbereitet. Daraus werden mögliche Handlungsoptionen für einen Zeitraum von 24 Monaten abgeleitet und dokumentiert.
  • Recommendation: Basierend auf der Analyse wird gemeinsam mit dem Kunden eine konkrete zeitliche und inhaltliche Roadmap erstellt. Diese dient als Basis zur strategischen Planung, zur Ermittlung des ROI einzelner Schritte sowie als Basis zur Ressourcenplanung.

Die dabei erreichbaren Einsparungen sind oftmals positiv überraschend, da herkömmliche Analysen meist die einzelnen Services und Systeme separat betrachten, Virtualisierung aber erst als Gesamtmodell alle Synergieeffekte erzielen kann.

Dimension Data bietet damit das komplette Portfolio für die Optimierung, Rationalisierung und Konsolidierung von Rechenzentren. In seinem Vortrag Accelerate beyond the Cloud am 01.12 um 16:15 Uhr gibt Herbert Bockers, Vorstand der Dimension Data Germany, auf der Cisco Expo 2010 weitere Einblicke in das Thema Virtualisierung und die hierzu passenden Ansätze von Dimension Data.

Über den Autor

Frank Beckereit ist Leadconsultant Datacenter Solutions, Dimension Data Germany

Anmerkung: Der Artikel beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der INTEL x86 Plattform. Die Aussagen im Text treffen daher für die anderen Plattformen wie Sun ULTRASPARC, IBM PowerPC, CMOS oder sonstige Architekturen oftmals in anderer Form zu und sind daher nur bedingt übertragbar

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