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BT Germany bereitet Angebote für Datenzentren als Dienstleistung vor

Das intelligente WAN als Grundlage für jeden Infrastruktur-Service

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Der lokale Support versteht und handelt schnell

Außerdem soll der Support wieder lokaler werden. Jahrelang haben insbesondere Konzerne darauf hingearbeitet, dass Störungen in einem zentralen Helpdesk gemeldet und bearbeitet werden können. Nun merkten die Firmen, dass das nicht in jedem Fall optimal ist. Denn von der Meldung bis zur Aufnahme der Arbeit, um die Störung zu beseitigen, kann bis zu einem Tag liegen. Deshalb will BT stärker mit lokalen Support-Zentren zusammenarbeiten, zum Beispiel durch Partnerschaften. So ließen sich etwa Störungen der Zugangsleitung schneller beseitigen, sagt Bischoff.

Für IT-Supplier will BT künftig die Zugangsleitungen Mandanten-fähig machen. Ein solcher Shared Access sei beispielsweise für den Kunden Reuters relevant, der seine Dienste an Banken verkauft. Das Problem bisher sei vor allem ein Abrechnungs- und Datenbankproblem gewesen.

In vielen Unternehmen dürfen die Online-Zugänge einfach nicht ausfallen. So sind die Anbindungen redundant ausgelegt. Der Standard ist ein Fail-Over und ein Hot-Stand-By. Doch wenn der Bagger ein gesamtes Kabelbündel kappt oder ein Hochwasser die Stadt flutet,reicht es nicht, Leitungen doppelt auszulegen.

Sicherheit mit Plus

Das Angebot Secure + soll alle redundanten Komponenten sauber trennen. (Archiv: Vogel Business Media)

BT will mit „Secure +“ sicherstellen können, dass die Zuleitungen sich weder kreuzen, denselben Schacht nutzen, noch aus derselben Richtung erfolgen oder auf derselben Technik beruhen. So lässt sich der Anbieter von Access-Equipment nicht nur von Cisco sondern auch von Juniper beliefern. „Bisher gab es diese Ausfallsicherheit nur auf Anfrage durch spezielle Projekte“, führt Bischoff aus. Jetzt sei der Service als Produkt verfügbar.

Er weist darauf hin, dass ein solcher Dienst nicht nur für Banken wichtig sein kann. Hier ist eine derartige Absicherung Standard. Ein Logistik-Unternehmen habe seine Infrastruktur derart gesichert, dass alles zusammenbrechen könne, selbst Fax und Telefon, das Geschäft aber dennoch nicht in Gefahr käme. Auch ein Sägewerk in Österreich, das nach Auftragseingang produziert, sichere sich derart ab.

VPN im Urwald

Mit Hybrid VPN sollen sich auch exotische Standorte in die Unternehmens-DV einbinden lassen. (Archiv: Vogel Business Media)

Das „Hybrid VPN“ ist ein Angebot für Unternehmen, die Standorte in Regionen in das Unternehmensnetz einbinden wollen, die keine zureichende Infrastruktur besitzen. Die einzige Voraussetzung soll nun ein Internet-Zugang sein – über Kabel, WiMax, Mobilfunk oder Satellit. Allerdings sollen diese Zugänge über öffentliche Netze nur für möglichst kurze Strecken genutzt werden. Danach wird der Verkehr über das BT-eigene Netz geleitet. Dafür unterhält der Konzern weltweit ein Dutzend Gateways.

Bischoff preist das Angebot als „sichere, gemanagete Lösung“, die den Kunden in derzeit 180 Ländern den sicheren Zugriff auf die Unternehmensnetze gewähren könne. Geschäftsprozesse und Anwendungen würden damit auch Mitarbeitern an Orten verfügbar, die bisher als zu abgelegen oder deren VPN-Einrichtung als zu teuer galten.

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