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KI-gestützte Netzwerksicherheit Darktrace vereint Endpoint- und Netzwerk-Telemetrie mit Agentic AI

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Darktrace hat seine ActiveAI-Plattform erweitert. Ein neuer Agent soll Netzwerk- und Endpoint-Daten zusammenführen. Die KI analysiert Vorfälle übergreifend – ohne Toolwechsel. Auch Schwachstellenmanagement und OT-Sicherheit wurden ausgebaut.

Darktrace integriert mit dem NEXT-Agent Endpoint- und Netzwerk-Telemetrie und erweitert seine ActiveAI Security Platform um agentische KI und neue OT-Funktionen.(Bild:  Darktrace)
Darktrace integriert mit dem NEXT-Agent Endpoint- und Netzwerk-Telemetrie und erweitert seine ActiveAI Security Platform um agentische KI und neue OT-Funktionen.
(Bild: Darktrace)

Darktrace hat neue Funktionen für seine ActiveAI Security Platform vorgestellt. Im Zentrum steht ein Agent, der Netzwerkverkehr mit Endpoint-Prozessen verknüpfen soll. Die Lösung könnte helfen, Angriffe schneller und präziser zu analysieren – direkt im Network Detection & Response System (NDR).

Der sogenannte NEXT-Agent (Network Endpoint eXtended Telemetry) soll Netzwerkpakete mit Prozesstelemetrie vom Endgerät kombinieren. Laut Anbieter lassen sich damit Angriffe bis auf Prozessebene zurückverfolgen, ohne separate Endpoint-Tools. Die Analyse erfolgt innerhalb des bestehenden NDR-Systems. Laut Darktrace könnten Sicherheitsteams so schneller reagieren und auf Toolwechsel verzichten.

Parallel dazu wurde der Cyber AI Analyst überarbeitet. Die KI soll nun als so genannte „Agentic AI“ agieren. Sie verknüpft Ereignisse aus verschiedenen Quellen – darunter Netzwerk, Endpoint, Cloud, SaaS, Identität und E-Mail – und analysiert sie automatisch. Die KI erstellt Zusammenfassungen, priorisiert Vorfälle und soll laut Anbieter die Zahl der Fehlalarme senken.

Auch im Bereich Operational Technology (OT) hat Darktrace nachgelegt. Die Plattform bietet neue Dashboards für OT-Ingenieure und unterstützt zusätzliche Protokolle wie GE-SRTP und MELSOFT. Die Firewall-Analyse wurde erweitert, unter anderem für Fortinet FortiGate. Zudem integriert sich die Lösung automatisch mit ServiceNow.

Für das Schwachstellen- und Angriffsflächenmanagement setzt Darktrace auf Automatisierung. Die Plattform führt laut Anbieter so genannte „surgical“ Penetration-Assessments typischer CVEs durch. Sie überwacht geleakte Zugangsdaten im Deep und Dark Web und erkennt Schwachstellen ohne externe Scanner. Die Priorisierung erfolgt kontextbasiert – etwa nach Netzwerktopologie und potenziellem Angriffsaufwand.

Ein zentrales Portal soll die Steuerung vereinfachen. Das ActiveAI Security Portal richtet sich an große Unternehmen und MSSPs. Es erlaubt die Verwaltung aller Darktrace-Komponenten – von E-Mail über Netzwerk bis Cloud und Identität – in einer Oberfläche.

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