Mit Microsoft Intune können Unternehmen PCs im eigenen Netzwerk aber auch die Endgeräte von mobilen Anwendern und Benutzern im Homeoffice anbinden und managen. Das ermöglicht den zentralen Rollout von Sicherheitsfunktionen, Richtlinien und Updates sowie Remote-Support und die Verteilung von Anwendungen.
Im Admin-Center können Verantwortliche Informationen zu allen via Intune angebundenen Geräten in einem Dashboard anzeigen.
(Bild: Joos - Microsoft)
Microsoft Intune ist ein mächtiges Werkzeug, wenn es darum geht, die Endgeräte von Anwendern zentral zu steuern und zu konfigurieren. Neben Windows 10 und Windows 11 lassen sich auch iPhones/iPads und Android-Endgeräten anbinden. Beim Einsatz von Windows 10/11 ist es möglich, auf PCs Apps zu installieren, Sicherheitsfunktionen zu steuern, Remote-Support zu leisten und Richtlinien umzusetzen. Dabei spielt es keine Rolle, wo die Anwender mit ihren Endgeräten arbeiten.
Die Anbindung der Endgeräte kann durch Benutzer selbst erfolgen, oder es kommt Microsoft Autopilot zum Einsatz, bei dem Anwender vorkonfigurierte Geräte erhalten, die sie nur noch an Intune anbinden müssen, indem sie sich an Azure AD/Entra ID anmelden. Wir haben das Thema ausführlich im Beitrag „Windows AutoPilot und Microsoft Endpoint Manager“ behandelt.
Die Anbindung an Intune schützt Unternehmensressourcen gegen Ransomware
Die Anbindung an Microsoft Intune können Anwender sogar sehr einfach selbst durchführen. Alles, was dazu notwendig ist, steht im Microsoft App-Store zur Verfügung. Die Anbindung an Microsoft Intune ist durchaus auch dann sinnvoll, wenn Benutzer mit ihren eigenen PCs arbeiten (Bring-Your-Own-Device). In diesem Fall lassen sich durch Intune wichtige Einstellungen für die zahlreichen Sicherheitsfunktionen umsetzen, zum Beispiel für Microsoft Defender, die Firewall und den Schutz gegen Ransomware.
Microsoft Intune ist Bestandteil von Microsoft 365 Business Premium, sodass Unternehmen, die auf dieses Abonnement setzen, viel Mehrwert nicht nutzen, wenn sie Microsoft Intune nicht einsetzen. Sinnvolles Einsatzgebiet ist zum Beispiel die Verwendung des bedingten Zugriffs (Conditional Access) für Ressourcen in Azure oder Microsoft 365 oder auch der Schutz der eigenen Daten gegen Ransomware. Dieser Zugriff lässt sich im Intune Admin Center bei „Geräte -> Übersicht“ steuern.
Verwaltung von Intune über Web-Oberfläche
Für die Verwendung von Intune sind keinerlei Installationen im lokalen Netzwerk notwendig. Der Dienst wird über die Cloud bereitgestellt und die Verwaltung läuft über eine Weboberfläche, die über intune.microsoft.com erreicht wird. Die wichtigsten Bereiche sind bei „Geräte -> Alle Geräte“ und bei „Benutzer -> Alle Benutzer“ zu finden.
Bei „Alle Geräte“ sind die verschiedenen Endgeräte zu sehen, die Benutzer an Intune angemeldet haben und bei „Alle Benutzer“ sind die Benutzerkonten aus Azure AD/Entra ID für das Abonnement aufgeführt, indem Intune genutzt werden soll. Durch einen Klick auf ein Gerät lassen sich detaillierte Informationen dazu anzeigen, wie Besitzer, Name, Benutzer, Modell und vieles weitere. Für Notebooks lassen sich an dieser Stelle auch die Zustände der Akkus abrufen und Supportmitarbeiter oder Admins können sich per Remote-Software mit dem Gerät verbinden. Über „Dashboard“ sehen Admins auf einen Blick welche Geräte angebunden sind und ob es Probleme mit verschiedenen Endgeräten gibt. Durch einen Klick auf die jeweilige Kachel kann direkt zu den Einstellungen gewechselt werden.
Benutzer können ihre Geräte auch mobil an Intune anbinden
Die Anbindung an Intune durch Anwender geht am einfachsten durch die Installation der App „Unternehmensportal“. Diese steht kostenlos im Microsoft Store zur Verfügung. Über diese App können Anwender später auch auf Anwendungen zugreifen, die Unternehmen für Anwender bereitstellen. Für die Anbindung an Intune müssen sich Benutzer mit ihrem Konto aus Azure AD/Entra ID anmelden.
Durch einen Klick auf den Link oben im Fenster startet ein Assistent, der bei der Anbindung an Intune unterstützt. Hier müssen sich Anwender im Grunde genommen nur an der Umgebung anmelden, den Rest erledigt der Assistent. Bereits bei der Anbindung setzt Intune die hinterlegten Richtlinien und Sicherheitseinstellungen um. Sobald der Assistent abgeschlossen ist, arbeitet er im Hintergrund weiter. Benutzer können daher weiter mit dem System arbeiten und später in der App überprüfen, ob die Anbindung erfolgreich war.
Bei „Apps“ sind im Unternehmensportal die freigegeben Apps im Abonnement zu sehen, auf die der Benutzer Zugriff hat. Die angebundenen Apps verwalten Admins wiederum bei „App -> Alle Apps“ im Unternehmensportal. Im Unternehmensportal lassen sich mit „Einstellungen -> Synchronisieren“ die Richtlinien und auch die Apps mit Intune synchronisieren. Es kann aber durchaus einige Stunden dauern, bis alles komplett synchronisiert ist.
Auf diesem Weg ist es auch möglich mehrere Geräte anzubinden. Außerdem ist im Unternehmensportal zu sehen, ob der PC die Richtlinien erfüllt, um auf Ressourcen des Unternehmens in Azure oder Microsoft 365 zuzugreifen. Admins sehen die erfolgreiche Anbindung im Intune-Portal über „Geräte -> Alle Geräte“. Mit der Schaltfläche „Schnellüberprüfung“ oben rechts können Admins einen Malware-Scan remote starten lassen. Dabei kommt der lokal installierte Defender auf dem PC zum Einsatz.
Stand: 08.12.2025
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