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Microsoft Windows Server 2008 – Der Server Core im Überblick, Teil 5

Benutzerverwaltung mit dem Windows Server 2008 Server Core

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Gruppenrichtlinien mit gpresult

Der Administrator ermittelt über gpresult das RSoP (= „Resultant Set of Policy“). Mit dem Befehl „gpresult /r“ wird eine Zusammenfassung der RSoP-Daten für den aktuellen Benutzer ausgegeben.

Ein anderes Konto wird über den Parameter /user angesprochen. Dies sieht dann zum Beispiel so aus: „gpresult /user [Domäne\]Benutzer /r“. Außerdem kann ausgewählt werden, ob die Benutzer- oder Computereinstellungen angezeigt werden sollen. Der Administrator setzt dazu den Parameter /scope auf „user“ oder „computer“.

Abfrage von Login-Informationen mit quser

quser liefert einen schnellen Überblick auf die Login-Informationen eines Benutzers. Das Tool kann mit der Angabe eines Benutzernamens, Sizungsnamens und -ID aufgerufen werden. Beispiel:

quser username

Ausgegeben werden dann der Benutzername, Sitzungsname und -ID, Status, Leerlauf sowie Anmeldezeitpunkt. Soll die Abfrage auf einem anderen Server durchgeführt werden, kann der Computername über den Parameter /server angegeben werden. Beispiel:

quser username /server:servername

Identitätserkundung mit whoami

Manchmal ist es hilfreich, den Kontext des angemeldeten Benutzerkontos zu erfahren. whoami hilft dabei. Ohne Parameter aufgerufen liefert das Tool nur den Benutzernamen. Allerdings bietet das Tool auch weitere Parameter an:

  • /upn: Benutzername im UPN-Format (UPN = „User Principal Name“)
  • /fqdn: Benutzername im FQDN-Format (FQDN = „Fully Qualified Distinguished Name“)
  • /user: SID (= „Security Identifier“) des Benutzerkontos
  • /groups: Gruppenmitgliedschaften des Benutzerkontos
  • /privileges: Berechtigungsinformationen
  • /all: Alle genannten Informationen

Mit dem Parameter /fo können die Informationen auch in unterschiedlichen Formaten ausgegeben werden, zB. als Tabelle, als Liste oder im CSV-Format.

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