Das zeitlich und räumlich flexible Arbeiten, Hybrid Work genannt, ist für viele Unternehmen und Berufsgruppen zur neuen Normalität in der Arbeitswelt geworden. Die notwendigen Veränderungen bei den Beschäftigten, Führungskräften, in der Unternehmensorganisation und in der technischen Arbeitsumgebung sollten Mittelstandsunternehmen zu ihrem Vorteil nutzen. Wir zeigen, wie und warum.
Flexibles Arbeiten sorgt für mehr Zufriedenheit bei den MitarbeiterInnen.
(Bild: Dell Technologies)
Hybrid Work von der Ausnahme zum Regelfall
Eigentlich ist es nicht neu, mobil oder im Homeoffice zu arbeiten. Doch früher waren es nur einige Mitarbeitende und Begriffsgruppen, die zeitlich und räumlich flexibel gearbeitet haben. Mit der Corona-Pandemie und der zeitweisen Homeoffice-Pflicht aber sind große Teile der Beschäftigten aus den klassischen Büroräumen an dezentrale Standorte gewechselt, um daheim oder unterwegs zu arbeiten.
So erklärt der Digitalverband Bitkom: Die Modernisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt haben sich in der Corona-Pandemie weiter beschleunigt. Diese Entwicklung hält an: Vor die Wahl gestellt, möchten neun von zehn Erwerbstätigen (88 Prozent) nach der Pandemie zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten, acht von zehn (80 Prozent) an einem festen Arbeitsplatz in einem Einzelbüro, so eine Befragung von mehr als 1.500 Erwerbstätigen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.
„Kaum ein anderer Lebensbereich hat sich zuletzt so rasant gewandelt wie die Arbeitswelt. In der Pandemie sind von heute auf morgen Millionen Erwerbstätige ins Homeoffice gewechselt – und viele möchten daran festhalten. Längst nicht alle Jobs sind zum mobilen Arbeiten geeignet. Aber der Wunsch nach mehr Flexibilität, Selbstbestimmung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist groß, und die Politik und Unternehmen sind gefordert, hierfür den richtigen Rahmen zu setzen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.
Geht es nach den Erwerbstätigen, wird es in der Zeit nach der Pandemie eine Mischung aus mobiler Arbeit und Präsenzarbeit geben. Dazu Bitkom-Präsident Achim Berg: „Die neue Normalität entscheidet sich nicht zwischen klassischer Präsenzarbeit und Homeoffice, sondern ist ein klares Sowohl-als-auch. Hybride Arbeitsmodelle werden sich zunehmend durchsetzen. Die meisten werden einige Tage pro Woche ins Büro gehen und einige Tage zu Hause arbeiten. Einige werden nur noch im Homeoffice sein, andere nur im Büro.“
If you are counting on forced hours spent in a traditional office to create collaboration and provide a feeling of belonging within your organization, you’re doing it wrong
Michael Dell
War Hybrid Work als Mischform aus klassischer Büroarbeit, Homeoffice und mobiler Arbeit früher die Ausnahme, wird es für viele Berufsgruppen nun zum Regelfall.
Die Veränderung bei der Arbeit hat viele Folgen
Mit Hybrid Work treten viele Veränderungen in das Arbeitsleben. 85 Prozent der Erwerbstätigen, die mobil arbeiten, empfinden weniger Stress, da der Arbeitsweg entfällt. 82 Prozent sehen den damit verbundenen Zeitgewinn positiv, so der Digitalverband Bitkom. Und drei Viertel (74 Prozent) bemerken eine generell bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.
Weitere meistgenannte Vorteile sind mehr zeitliche Flexibilität (62 Prozent), die Möglichkeit eines gesundheitsbewussteren Lebensstils etwa in Hinblick auf Sport und Ernährung (40 Prozent) und weniger Störungen durch Kolleginnen und Kollegen (32 Prozent).
Der fehlende persönliche Austausch mit anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist wiederum der am meisten genannte Nachteil von Homeoffice. Vier von zehn (44 Prozent) beklagen weniger Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen.
Insgesamt werden die Vorteile von Hybrid Work aber als so stark empfunden, dass Unternehmen, die zeitlich und räumlich flexibles Arbeiten anbieten, einen deutlichen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt haben. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen dank Hybrid Work weder umziehen noch regelmäßig zu den Unternehmensstandorten fahren, der Einzugsbereich der Unternehmen für Bewerberinnen und Bewerber wird spürbar größer, der Zugang zu Fachkräften entsprechend vereinfacht.
So zeigt eine repräsentative Studie zur Bewerbungspraxis der Uni Bamberg: Fast ein Drittel der Kandidatinnen und Kandidaten geben an, dass sie ohne die Möglichkeit von Homeoffice ein Jobangebot gar nicht erst annehmen würden. In der jüngsten Bewerbergruppe, der Generation Z, steigt der Wert sogar auf fast 40 Prozent. Unternehmen aller Größen müssen sich also mit den veränderten Arbeitsbedingungen auseinandersetzen, wollen sie beim Wettbewerb um die besten Talente konkurrenzfähig bleiben.
Auch Führungskräfte, IT und Security sind gefordert
Nicht nur für die Beschäftigten hat die Entwicklung hin zu Hybrid Work spürbare Folgen. Auch die Führungskräfte sind gefordert, sich auf die neue Art des Arbeitens einzustellen und neue Wege bei der Mitarbeiterführung und der Unterstützung der Teambildung zu gehen. Das Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist entscheidend, neue Maßstäbe zur Beurteilung der Mitarbeiterproduktivität müssen gefunden werden.
Auch die IT-Abteilung und Security sind gefordert: Die professionelle Arbeitsumgebung wie Computer, Monitor, IT-Sicherheitslösung, Webcam und Headset, die im klassischen Büro zur Verfügung steht, muss auch im Homeoffice und an den anderen flexiblen Arbeitsorten verfügbar sein.
Nicht zuletzt rechtliche Fragen müssen geklärt werden, zum Beispiel durch Betriebsvereinbarungen zur mobilen Arbeit und Heimarbeit.
Der Mittelstand kann sich schneller auf Hybrid Work einstellen
Für kleine und mittlere Unternehmen ist die Entwicklung hin zu Hybrid Work zuallererst ein Vorteil, denn im Mittelstand kann man flexibel auf die neue Flexibilität des Arbeitens reagieren. Es müssen keine großen Beschäftigtenzahlen neu organisiert werden, Anpassungen bei Arbeitsverträgen und Betriebsvereinbarungen können in der Regel schneller durchgeführt werden.
Wenn sich Mittelstandsunternehmen frühzeitig für Hybrid Work entscheiden und mit den Planungen und Vorbereitungen zeitnah beginnen, können sie an den großen Unternehmen vorbeiziehen, wie ein Schnellboot an einem Tanker. Dank Hybrid-Work-Modell werden die Unternehmen im Mittelstand zu noch interessanteren Arbeitgebern und können im Wettlauf um neue Talente Pluspunkte sammeln.
Natürlich ist Hybrid Work auch mit Herausforderungen verbunden, doch hier gibt es geeignete Anbieter, die mit Technologielösungen und Services viel Unterstützung bieten können auf dem Weg hin zur Hybrid Work.
„Auch wenn die Arbeit im Homeoffice sehr gut funktioniert, gibt es eine Reihe von Aspekten zu beachten. Entscheidend ist, dass die Mitarbeiter produktiv arbeiten können. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch eine positive Benutzererfahrung. Denn Systeme, die einfach und intuitiv zu bedienen sind, die mit smarten Tools unterstützen und dabei noch Spaß an der Arbeit machen, werden die Produktivität der Anwender noch weiter steigern“, erklärt Ulrike Rüger, Senior Director und Head of Client Solutions Germany bei Dell Technologies Deutschland. „Unerlässlich sind im Homeoffice daher ein zuverlässiger, einfacher und sicherer Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk sowie gut ausgestattete und flexible Arbeitsplätze.“
Für die Herausforderungen von morgen brauchen Unternehmen flexible Arbeitsplatzkonzepte
(Bild: Dell Technologies)
Hierfür bieten Dell Technologies und Intel die passenden Lösungen und Services:
Wer häufig zwischen dem Büro und dem Homeoffice hin und her wechselt, benötigt beispielsweise ein
Notebook, etwa aus der Latitude-Reihe von Dell Technologies. Bei Tätigkeiten, die an einem festen Arbeitsplatz ausgeführt werden, kommt ein kompakter Desktop PC der OptiPlex-Serie von Dell Technologies in Betracht, sei es im Homeoffice oder vor Ort im Unternehmen.
Ein Schlüsselelement der Notebooks und Desktops-PCs für Hybrid Work ist ein leistungsstarker Prozessor wie der Intel Core CPUs der 12. Generation in Verbindung mit einer integrierten Grafik-Engine oder einem Grafikchip der Intel Iris X-Serie. Die leistungsfähige Hybrid-Architektur der 12. Generation der Intel Core Prozessoren ist eine architektonische Veränderung, die durch eine enge Vernetzung von Software und Hardware ermöglicht wurde. Sie bietet ein neues Niveau an Spitzenleistung für das flexible Arbeiten.
Für die standortunabhängige Zusammenarbeit gibt es ergonomisch optimierte Monitore mit integrierten Web-Cams und Mikrofonen, aber auch Collaboration-Tools wie Microsoft Teams
und Komplettlösungen für Meeting-Räume wie die Dell Meeting Space Solutions.
Mittelstandsunternehmen können zudem profitieren von den flexiblen Optionen für die Bereitstellung, Finanzierung und Nutzung von IT-Lösungen, beispielsweise PC-as-a-Service (PCaaS), und von den IT-Security-Maßnahmen und Services für den Schutz der hybriden Arbeitsumgebung, etwa vor Cyber-Angriffen.
Es zeigt sich: Die technischen Voraussetzungen für Hybrid Work sind vorhanden. Das belegt das umfassende Portfolio von Lösungen und Services von Dell Technologies und Intel für Hybrid Work. Unternehmen aus dem Mittelstand sollten deshalb Hybrid Work nicht als große Herausforderung sehen, sondern als große Chance und diese nutzen.
Wie müssen Arbeitsplatzkonzepte umgestaltet werden, um in hybriden, flexiblen neuen Verhältnissen zu funktionieren? Wie können ArbeitgeberInnen zum einen eine übergeordnete Strategie und Bereitstellung umsetzen und zum anderen möglichst individuell die Bedürfnisse einzelner Beschäftigter berücksichtigen? Das erfahren Sie im Blog von Dell Technologies
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(ID:48591426)
Stand: 08.12.2025
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