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Automatisierung als Network as a Service Arista startet „Continuous Integration Pipeline“

Von Bernhard Lück

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Arista Networks stellt mit der Continuous Integration (CI) Pipeline eine Lösung zur Netzwerkautomatisierung vor. Die CI Pipeline basiere auf dem EOS Network Data Lake (NetDL) von Arista und erlaube einen agilen, datengesteuerten Change-Management-Prozess für das Netzwerk.

Die Arista CI Pipeline bietet eine Kombination aus kontinuierlichen Designs, kontinuierlichen Tests und kontinuierlicher Integration.(Bild:  Arista Networks)
Die Arista CI Pipeline bietet eine Kombination aus kontinuierlichen Designs, kontinuierlichen Tests und kontinuierlicher Integration.
(Bild: Arista Networks)

Das neuartige Netzwerkbetriebsmodell sorge für operative Effizienz und Kosteneinsparungen, sagt Arista Networks. Es basiere auf Cloud-Networking-Prinzipien, darunter reproduzierbare Konstruktionsmuster, automatisierte Abläufe per Softwaresteuerung und eine offene, flexible Architektur. Unternehmen, die versuchen, ihre eigene Automatisierungsinfrastruktur aufzubauen, hätten oft Probleme mit den erforderlichen Ressourcen, Kompetenzen und dem damit verbundenen Wartungsaufwand. Die Arista CI Pipeline adressiere diese Herausforderungen und ermögliche es Unternehmen, ein modernes Modell für den Netzwerkbetrieb zu schaffen, bestehend aus Continuous Design, Continuous Testing und Continuous Integration.

Continous Design

Ein Teil der Arista CI Pipeline besteht aus dem Netzwerkautomatisierungs-Framework Arista Validated Designs (AVD) – Entwicklungsprinzipien, die als Code genutzt werden können und einen kontinuierlichen Designrahmen bieten. Durch AVD werde die Transformation des Betriebsmodells der Kunden beschleunigt und die Zuverlässigkeit ihrer Netzwerke verbessert mit den folgenden Vorteilen:

  • Flexibilität mit offenen Datenmodellen: erweiterbare fabricweite Netzwerkmodelle, die die Konfiguration vereinfachen, Konsistenz bieten und Fehler reduzieren.
  • Vereinfachung durch Multi-Domain-Automatisierung: ein Framework, das das Rechenzentrum, den Campus oder das WAN automatisieren kann, ermöglicht durch ein einheitliches EOS-Software-Image und eine Managementplattform.
  • Umfassende Workflows: Automatisierung des gesamten Lebenszyklus der Netzwerkprovisionierung, von der Konfigurationserstellung über die Validierung vor und nach der Bereitstellung bis hin zur Selbstdokumentation des Netzwerks.

Arista zufolge könnten AVD-Daten direkt in CloudVision eingespeist werden, um ein Netzwerk über CloudVision-Automatisierung, Studios und Dashboards zu provisionieren und mit Open-Source-/Drittanbieter-Automatisierungslösungen zu arbeiten, z.B. mit der Ansible Automation Platform von Red Hat.

Continuous Testing

Die Cloud-Test-Services von Arista bieten eine cloudbasierte virtuelle Umgebung zum Testen von Netzwerkdesigns und -konfigurationen, so der Hersteller. Als Bestandteil der Arista CI Pipeline umfasse Cloud Testing u.a.:

  • Tests zur Änderungsüberwachung,
  • Code-Zertifizierungstests,
  • Automatisierungstests.

Indem ein digitaler Zwilling des Kundennetzwerks mit einer virtualisierten Version derselben EOS- und CloudVision-Software erstellt wird, die auch auf physischen Geräten eingesetzt wird, könnten Netzwerkbetreiber Sicherheit für ihre vorgeschlagenen Implementierungsänderungen gewinnen, ohne eine separate physische Testumgebung erstellen zu müssen.

Continuous Integration

Continuous Integration biete eine hochentwickelte DevOps-Umgebung für die Verwaltung von Netzwerkoperationen und Workflows zur Änderungssteuerung, so Arista Networks. Durch die Nutzung der CloudVision-Plattform sei CI eine Paketlösung, die die Ausführung eines Continuous-Integration/Continuous-Delivery-Workflows (CI/CD) für die Netzwerkautomatisierung vereinfachen und beschleunigen könne, indem sie Folgendes bietet:

  • eine einfach einzurichtende Paketlösung für den Betrieb einer CI Pipeline für den Netzwerkbetrieb,
  • Erweiterungen der Änderungssteuerung von CloudVision zur Erleichterung eines vollständigen CI/CD-Arbeitsablaufs zur Vereinfachung von Pre-/Post-Validierungstests,
  • die Möglichkeit, Testergebnisse und AVD-Modelle in EOS NetDL zu pushen und zu ziehen,
  • verbesserte Integration für externe DevOps- und CI-Tools.

Durch den Einsatz von CloudVision und NetDL, einem Data Lake, der die EOS-Statusdatenbank um einen breiten Rahmen und Datensatz von Konfigurations- und Telemetriedaten erweitert, könnten Benutzer ihre Workflows leicht anpassen und gleichzeitig den Vorteil nutzen, auf alle im NetDL gespeicherten Informationen für datengesteuerte Automatisierung zuzugreifen.

Verfügbarkeit

Die Arista CI Pipeline befindet sich derzeit in der Testphase und soll 2023 marktreif sein. Arista Professional Services seien verfügbar, um die Lösung zu implementieren.

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