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PC-Markt im Wandel AI PCs versprechen Effizienzsprung in Unternehmen

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Eine globale Intel-Studie zeigt: Unternehmen investieren verstärkt in AI PCs, um Prozesse zu beschleunigen und sensible Daten lokal zu verarbeiten. Early Adopters berichten von deutlichen Produktivitätsgewinnen – trotz anfänglicher Bedenken bei Sicherheit und Kosten.

Intel-Studie zeigt: AI PCs steigern Effizienz. Sicherheit oft überschätzt, Schulungen entscheidend. 87 Prozent planen Umstieg.(Bild: ©  Stefan - stock.adobe.com)
Intel-Studie zeigt: AI PCs steigern Effizienz. Sicherheit oft überschätzt, Schulungen entscheidend. 87 Prozent planen Umstieg.
(Bild: © Stefan - stock.adobe.com)

AI PCs verarbeiten KI-gestützte Workloads direkt auf dem Gerät. Statt Daten in die Cloud zu senden, greifen sie auf spezialisierte Hardware-Komponenten wie CPU, GPU und neuronale Recheneinheiten (NPU) zurück. Laut einer von Intel beauftragten Befragung unter mehr als 5.000 IT- und Business-Entscheidern in 23 Ländern sehen 87 Prozent der Unternehmen einen Modernisierungsbedarf bei ihren Endgeräten. In Deutschland liegt dieser Wert bei 85 Prozent.

AI PCs gelten in der Erhebung als Schlüsselinstrument zur Effizienzsteigerung. Weltweit erwarten 90 Prozent der Befragten eine höhere Produktivität, in Deutschland sind es 86 Prozent. Auch IT-nahe Entscheider zeigen sich überzeugt: 94 Prozent gaben an, mit dem Thema vertraut zu sein.

Die Motive reichen von Leistungsgewinnen bis zur Stärkung der Datensouveränität. Im Vergleich zu klassischen PCs könnten AI-Modelle lokal ausgeführt werden, was Latenzen senkt, Datenschutz stärkt und weniger Bandbreite erfordert. Besonders gefragt sind integrierte AI-Funktionen (DE 48 Prozent), Sicherheitsfeatures (DE 47 Prozent) und Kompatibilität zum vorhandenen Betriebssystem (DE 42 Prozent).

Early Adopter bestätigen Leistungsschub

Die Ergebnisse aus dem Feld stützen die theoretischen Erwartungen. Unternehmen, die bereits AI PCs im Einsatz haben, berichten in 69 Prozent der Fälle von höherer Effizienz, 68 Prozent nannten bessere Performance, 58 Prozent eine signifikante Zeitersparnis.

Zur besseren Vergleichbarkeit listet die Studie auch die ursprünglichen Erwartungen der Gesamtgruppe: 52 Prozent hofften auf einen Leistungsgewinn, 44 Prozent auf Effizienzvorteile, 30 Prozent auf geringeren Zeitaufwand.

Bis zu 25 Prozent der Business-Entscheider wären bereit, mehr für AI PCs auszugeben – IT-Entscheider sogar 29 Prozent. Der Return on Investment soll über drei Jahre hinweg bei bis zu 213 Prozent liegen.

Zugleich reduzierten sich IT-Einsätze vor Ort um 90 Prozent, der Geräteverwaltungsaufwand um 65 Prozent.

Sicherheit bleibt ein gefühltes Risiko

Trotz der positiven Bilanz bleibt Skepsis. In Deutschland nennen 38 Prozent der Unternehmen die Einstiegskosten als größte Hürde. 34 Prozent äußern Sicherheitsbedenken, wobei manipulierte AI-Modelle an erster Stelle stehen. International überwiegt hingegen die Sorge vor Datenlecks (49 Prozent, DE 37 Prozent).

Der Realitätscheck fällt nüchterner aus: Nur 23 Prozent der Unternehmen mit AI PCs berichten von Sicherheitsherausforderungen – in Europa sogar nur 11 Prozent. Ein Drittel der Firmen gab an, keinerlei Probleme bei der Einführung gehabt zu haben.

Als die tatsächliche Hürde nennt die Mehrheit den Schulungsbedarf. 95 Prozent der Befragten halten Weiterbildungen für essenziell, doch nur 42 Prozent bieten diese regelmäßig an. Ein Drittel verlässt sich auf einmalige Fortbildungen. 38 Prozent sehen fehlende Fähigkeiten als Barriere für die Einführung.

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