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Die Server-Alternativen
Aus der technischen Sicht haben Administratoren die Wahl zwischen: Tower-, Rack. und Blade-Servern sowie virtuellen Maschinen.
Derzeit gibt es im Wesentlichen noch zwei Gründe, die für einen so genannten „Tower“ sprechen: der Preis und remote Standorte. Der vergleichsweise günstige Preis, macht den Tower zum Einstiegs-Server. Zwar gibt es nach wie vor auch High-end-Server, die einem Rack mit vier oder gar sechs Einheiten entsprechen, doch in diesen Fällen empfiehlt sich, gleich zum Rack oder zu einer virtuellen Umgebung zu greifen.

In einer Filiale oder sonst einer Geschäftsstelle macht sich ein Tower schnell einmal als Backup oder zusätzlicher Domain Name System (DNS) nützlich. Gegen Tower spricht, dass die Skalierbarkeit schnell an Grenzen stößt, etwa in Datenzentren, wo sie gestapelt werden sollen.
Rack-mounted Server, oder auch „Pizza-Boxen“, bilden den Grundstock für jedes Datenzentrum. Die derzeit meist verkauften Server sind die mit zwei U2 oder einer Einheit U1 ( 44,5 Millimeter). Im High-end-Markt oder auch im High-Performance Computing wird mehr Kapazität für Input/output sowie für Speicher benötigt. Hier kommen Schränke mit 4 bis 6 Einheiten zum Einsatz.
Wenn Racks als Fortentwicklung der Tower gesehen werden, lassen sich Blades als einer Evolution betrachten, in der die Chassis immer kleiner wurden. Blades verfügen nicht mehr über eigene Network Interface Cards (NICs) und Storage Adapter, etwa Fibre ChannelHost Bus (HBA), Solche Peripherie-Komponenten gehören zum Chassis., in dem die Rechner untergebracht sind.
Damit müssen Kunden in Rechnung stellen, dass möglicherweise künftige Blade-Zukäufe, nicht mehr zum Chassis passen. Die meisten Hersteller, so Kutz, geben lediglich eine Garantie für ein, zwei Blade-Generationen beziehungsweise auf vier bis fünf Jahre.
Möglicherweise spricht auch der Anschaffungspreis eine Rolle. Da viel Technik in den Chassis steckt, ist der Einstieg im Vergleich zu Rack-Systemen teuer, falls das Gehäuse nicht komplett gefüllt ist.
Die Virtualisierungs-Revolution
Doch vielleicht muss es keine neue Hardware sein? Die Server-Virtualisierung gibt es für x86-Maschinen seit 2000. „Seither hat sich das Verfahren zur heißesten Technologie entwickelt, seit die Boole`sche Logik die IT-Industrie erobert hat“, so Kutz.
Dafür gibt es verschiedene Gründe. Im Prinzip ist die Virtualisierung unglaublich einfach, erlaubt es, verschiedene Applikationen auf einer Instanz laufen zu lassen und macht unabhängig vom Betriebssystem und dadurch mobil.
Allerdings meinen viele, es gäbe mit VMware nur einen Anbieter. Darüber hinaus fehlen für komplexe Umgebungen noch viele Management-Funktionen. Selbst Hochverfügbarkeit und Migration im laufenden Betrieb funktionieren nicht oder anders als gewohnt.
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