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WDS-Interna
Die Windows Deployment Services lassen sich in drei Server-Modi konfigurieren, die schon bei Inbetriebnahme ausgewählt, bzw. initialisiert werden müssen. Ein Upgrade auf „Modus 3“ ist allerdings auch später noch möglich, ein Herabstufen ohne Neuinitialisierung auf die unteren Modi jedoch nicht. Die folgenden Modi – Modus 3 ist der höchste – sind auswählbar:
1. Vererbter RIS-Modus (Legacy RIS)
- Boot Umgebung: OSChooser
- Image-Typen: RIPREP und RISetup
2. Gemischter Modus:
- Boot Umgebung: OSChooser und Windows PE
- Image-Typen: WIM, RIPREP und RISetup
3. Nur Windows Deployment Service:
- Boot Umgebung: Windows PE
- Image-Typen: WIM
Zum Initialisieren von WDS steht das Programm Windows Deployment Services Legacy zur Verfügung, das allerdings nur dann funktioniert, wenn alte Image-Typen gefunden werden. Das Kommandozeilentool „wdsutil.exe“ (siehe Abbildung 6) bietet eine erweiterte Funktionalität, da WDS nicht nur initialisiert, sondern auch „de-initialisiert“ werden kann. Des Weiteren kann mit dem Tool auch ein bestehendes RIPREP-Image zu einem WIM-Image konvertiert werden. Wird ein „frischer“ Windows Server 2003 installiert, der vorher nicht als RIS verwendet wurde, und existieren keine alten Images, wird sofort in den „Native“-Modus geschaltet. Schöner wäre es hier gewesen, wenn von vornherein der gemischte Modus ausgewählt werden würde.
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Artikelfiles und Artikellinks
Link: Fachartikel "Deployment-Möglichkeiten für Windows Vista"
Link: Fachartikel "Vista-Deployment - automatisierte Verfahren I / WAIK - Windows System Image Manager"
Link: Fachartikel "Vista-Deployment - automatisierte Verfahren II / Windows PE und ImageX"
Link: Fachartikel "Microsoft Office 2007 / Deployment über Gruppenrichtlinien"
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