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Datenraten bis 400 GBit/s Verkabelungssystem für hohe Packungsdichten

Von Bernhard Lück

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Das für Datenraten bis 400 GBit/s ausgelegte Verkabelungssystem Legrand acclAIM Fiber Solution basiert auf einer Very-Small-Form-Faktor-Steckverbindung. Das LWL-System sei damit deutlich kompakter und einfacher zu handhaben als Lösungen, die Kassettentechnik für Anpassungen nutzen.

Das neue High-Density-LWL-System acclAIM Fiber Solution basiert auf dem Very-Small-Form-Faktor-Stecker MDC.(Bild:  Legrand)
Das neue High-Density-LWL-System acclAIM Fiber Solution basiert auf dem Very-Small-Form-Faktor-Stecker MDC.
(Bild: Legrand)

Die acclAIM Fiber Solution nutzt den Duplex-Steckverbinder MDC zusammen mit dem acclAIM-Mehrfachsteckverbinder. Dadurch, so Hersteller Legrand, entstehen Direktverbindungen für jede einzelne Faser von Keramikferrule zu Keramikferrule. Dies verbessere das Dämpfungsbudget und spare Platz und Kosten. Außerdem werde die gesamte Installation deutlich einfacher. Darüber hinaus seien die Verbindungen für bidirektionale wie für parallele Mehrfaseranwendungen geeignet. Der Installateur müsse keine Anschlusstechnik adaptieren, wenn er eine Mehrfaserverbindung auf Duplex-Verbindungen umsetzten möchte. Außerdem würden geschlechtsspezifische Merkmale der Steckverbindung keine Rolle mehr spielen.

Das Verkabelungssystem acclAIM Fiber Solution bestehe aus Direct-Mating-Breakout-Kabeln mit MDC-Duplex-Steckern, Hybridkabeln mit LC-Duplex-Anschlüssen sowie Ultra-High-Density-Patchpanels. Die Legrand zufolge wichtigsten Merkmale des Systems sind:

  • Weniger ist mehr: Für Direktverbindungen seien als Anschlusskomponenten der VSFF-Stecker, ein Kupplungselement für die Patchebene sowie ein Mehrfachstecker ausreichend. Hinzu kämen entsprechende Patch- und Trunk-Kabel. Je weniger Koppelstellen eine Verkabelung benötigt, umso weniger Dämpfungsverluste würden auftreten und umso installations- und wartungsfreundlicher sei sie.
  • Push-Pull-Mechanismus erlaubt hohe Packungsdichten: Mit acclAIM Fiber Solution seien Packungsdichten bis zu 192 Fasern pro HE möglich. Da der sehr kompakte MDC über einen Push-Pull-Mechanismus angeschlossen werde, ließen sich selbst die dicht aneinander gereihten Patch-Kabel problemlos anschließen und wieder lösen.
  • Einfache Polaritätsanpassung: Beim MDC lasse sich die Polarität besonders einfach wechseln: Der Installateur müsse lediglich den Push-Pull-Kickschutz abziehen, die Duplex-Verbinder um 180 Grad drehen, den Knickschutz wieder darüberschieben und am Steckergehäuse einrasten lassen. Das sei in Sekunden erledigt. Damit spiele bei dieser Lösung die Polarität eines Steckers keine Rolle mehr.
  • Migrationsfähig und zukunftssicher: Die Lösung könne für Multifiber- wie Duplex-Verbindungen genutzt werden. Zudem sei sie voll integrierbar in heutige bidirektionale Standardinstallationen mit herkömmlichen SFP-Modulen: Durch die Zwei-Fasertechnologie des MDC würden sich LC-Duplex-Ports einfach durch MDC-zu-LC-Hybridkabel an die acclAIM-Patchpanel anbinden lassen.

Die Steckverbindungen seien für DD-SFP- und DD-QSFP-Anschlüsse ausgelegt. Rechenzentrumsbetreiber könnten sie direkt daran anschließen. So sei acclAIM für direkte Verbindungen mit Datenraten bis 400 GBit/s und mehr geeignet. Andere Lösungen würden hierfür Adapter benötigen, die zusätzliche Dämpfung in die Verbindung einbringen und Mehrkosten verursachen.

Die Installationen seien somit in allen Richtungen erweiterbar und anpassungsfähig: Mehrfaser- und Duplex-Übertragungen ließen sich miteinander vereinen sowie künftige und heutige Bandbreiten. Außerdem sei das modulare System einfach erweiterbar.

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