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Klein und ausfallsicher
Traditionell setzt die Douglas-Gruppe auf ein Netzwerk mit 3Com-Hardware. Es zeichnete sich aber ab, dass es den aktuellen und zukünftigen Anforderungen nicht mehr gewachsen sein würde. Es fehlten Redundanzen, eine einheitliche Gerätestruktur und Tempo. Die maximale Durchsatzrate des Rechenzentrums lag bei aus heutiger Sicht eher mageren 100 Mbit/s. Moderne Produkte aus dem 3Com-Line-up sollten diese Unzulänglichkeiten beseitigen und das Netzwerk der Douglas-Gruppe auf einen aktuellen, betriebssicheren Stand bringen.
127 Switches aus den Baureihen 5500 G, 5500 und 4500 von 3Com bilden heute das Rückgrat der Informationstechnik in der Douglas-Gruppe. Zum einen unterstützen die drei Modelle schnelle Netzwerke mit Gigabit-Tempo, zum anderen baut ihre Bedienung auf einer identischen Konfigurationsidee auf, sodass sich der Adminstrationsaufwand sehr überschaubar gestaltet. Mit den neuen Geräten hat die DIS unter der Leitung von Netzwerkadministrator Markus Breitkopf die wichtigen Verbindungen redundant ausgelegt – und teilweise sogar mit einer Bandbreite von vier Gigabit pro Sekunde zusammengeschaltet. „Dabei half uns die XRN-Technologie von 3Com“, erklärt Breitkopf und fährt fort: „Ich kombiniere lieber mehrere kleine Geräte miteinander, als ein großes einzusetzen, um die gleichen Kapazitäten zu erhalten.“ Trotz der vielen kleineren Einheiten ufert der Administrationsaufwand nicht aus.
Ablauf
Auf der Suche nach einem Dienstleistungspartner holte sich die DIS Anbieter wie Alcatel, Force 10, Extreme, Foundry und HP zu Workshops ins Haus. Schließlich entschied sich die Douglas-Gruppe für das kostengünstige, frei skalierbare Programm von 3Com, nicht zuletzt, weil auch Layer-2-Redundanzen problemlos realisiert werden konnten. Auf Empfehlung von 3Com kam als weiterer Dienstleister die Stemmer GmbH aus Olching mit ins Boot, die schon seit langer Zeit als fester Partner und Bindeglied zwischen 3Com und den Einsatzstellen in den Firmen fungiert.
Zusammen mit Stemmer erstellte die DIS in einem zweitägigen Workshop das Konzept für das neue Netzwerk. Im Labor in Olching wurde dann der Ernstfall geprobt sowie Software-Updates erstellt und eingebaut. Zusätzliche Erweiterungen, um die Kompatibilität zu vorhandener Hardware zu gewährleisten, waren nicht notwendig. Abweichungen vom Plan gab es nur, wenn weitere Ports benötigt wurden, die im ersten Moment nicht einkalkuliert waren. Ein einziges Wochenende reichte aus, um die alte Technik gegen die neue Lösung auszutauschen. Das Rechenzentrum alleine wurde Sonntags morgens um sechs Uhr vom Netz genommen und war nachts um 24 Uhr wieder online.
Welche Auswirkungen der Umstieg auf die neuen Netzwerk-Komponenten hatte, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
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