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Vorteile der Installation
Roland König, Leiter Geschäftsfeld Virtualisierung und Geschäftsführer bei Bechtle führt noch weitere Vorteile an: „Aufgrund der Layer-2-Verbindung zwischen den beiden Rechenzentren setzen unsere IT-Mitarbeiter von Bechtle über ihre ganze Infrastruktur hinweg die gleiche Netzwerkkonfiguration mit den gleichen IP-Adressen ein."
Deswegen ließen sich virtuelle Maschinen auch einfach ohne Konfigurationsänderungen von einem Rechenzentrum in ein anderes verschieben, was positive Auswirkungen auf die Ressourcenverteilung habe. Dank des einheitlichen Netzwerks sei es von Anfang an verhältnismäßig einfach gewesen, das Backup-Rechenzentrum zu realisieren und IT-Ressourcen darin bereit zu stellen.
Da aus Anwendungssicht keine sichtbaren Grenzen zwischen den Rechenzentren existieren, waren die IT-Verantwortlichen sogar dazu in der Lage, das zweite Rechenzentrum direkt als Produktivrechenzentrum ins Netz zu integrieren und den Anwendern zur Verfügung zu stellen.
Die Infrastruktur hat Modellcharakter
Mit der gleichen Technik ist es zudem problemlos möglich, Außenstellen an Unternehmenszentralen anzubinden und alle IT-Assets ressourcenschonend und optimiert auf einer virtuellen Infrastruktur zu betreiben.
Die virtualisierten Umgebungen lassen sich auch für die Datensicherung verwenden. So ist es beispielsweise ein völlig normaler Vorgang, wenn ein Kunde virtuelle Maschinen in das Rechenzentrum seines IT-Dienstleisters kopieren möchte.
Technik für die Infrastruktur
In den Rechenzentren von Bechtle arbeitet zurzeit folgende Infrastruktur: Insgesamt setzt das Unternehmen auf fünf Xen Server, davon laufen drei auf "Cisco B200 UCS"-Blades in München und zwei verwenden "3650"-Server von IBM, die in Friedrichshafen stehen. Die Verbindung wurde - wie angesprochen - über zwei Netscaler-Systeme als virtuelle "VPX"-Appliances realisiert.
Zwei Firewalls von Checkpoint und Barracuda wickeln externe Zugriffe auf die Infrastruktur ab und die Datenbanken laufen auf Basis des "SQL Server 2008 R2" von Microsoft. Die Internet-Anbindung des Unternehmens liefert einen Durchsatz von 100 Megabyte und als Speicherkomponente kommt ein "Netapp 3120 Cluster" mit einer Kapazität von etwa acht Terabyte und einer zehn Gigabyte Netzwerkanbindung zum Einsatz.
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