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Browser-Sicherheit Browser statt Firewall: Palo Alto zielt auf KMU

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Mit Prisma Browser for Business bringt Palo Alto Networks seinen Unternehmensbrowser in den Mittelstand. Nicht mehr Netzwerk oder Endpoint sollen die Arbeit sichern, sondern der Browser selbst.

Palo Alto Networks stellt Prisma Browser for Business vor: ein Unternehmensbrowser für KMU mit Schutz vor Phishing, Ransomware und KI-Datenlecks.(Bild:  Palo Alto Networks)
Palo Alto Networks stellt Prisma Browser for Business vor: ein Unternehmensbrowser für KMU mit Schutz vor Phishing, Ransomware und KI-Datenlecks.
(Bild: Palo Alto Networks)

Palo Alto Networks hat mit Prisma Browser for Business eine Version seines Unternehmensbrowsers vorgestellt, die sich an kleinere Unternehmen richtet. Der Browser bündelt Anwendungen, SaaS-Dienste und KI-Tools an einem Ort und ergänzt sie um eingebaute Sicherheitsfunktionen.

Immer mehr Arbeit findet direkt im Browser statt

Viele Anwendungen laufen als Web-Apps, und auch Datenzugriffe und Nutzeraktionen erfolgen dort. Dadurch wird der Browser automatisch zu einem wichtigen Angriffspunkt.

In diesem Ansatz übernimmt der Browser selbst die Rolle einer zentralen Kontrollstelle. Zugriffe können je nach Situation gesteuert werden, und Regeln für den Umgang mit Daten lassen sich direkt im Browser durchsetzen. Dazu gehören zum Beispiel Einschränkungen beim Kopieren sensibler Inhalte, beim Hochladen von Dateien oder bei der Nutzung nicht freigegebener Dienste.

Der Browser vereint dabei mehrere Sicherheitsfunktionen. Er soll vor Phishing, Malware und betrügerischen Webseiten schützen. Zusätzlich gibt es Funktionen zur Verhinderung von Datenabfluss (Data Loss Prevention). Diese greifen direkt während der Nutzung im Browser und funktionieren unabhängig davon, welches Gerät verwendet wird.

Umgang mit gtenerativer KI werde berücksichtigt

Unternehmen sollen festlegen können, welche KI-Dienste genutzt werden dürfen und welche Daten dort eingegeben werden dürfen. So soll verhindert werden, dass vertrauliche Informationen unbeabsichtigt an externe KI-Plattformen gelangen.

Die Architektur basiert auf dem so genannten Zero-Trust-Prinzip. Zugriff wird nicht automatisch erlaubt, sondern jedes Mal überprüft – abhängig von Nutzer, Gerät und Situation. Gleichzeitig ist das System so ausgelegt, dass auch kleinere Unternehmen es ohne große IT-Infrastruktur einsetzen können.

Prisma Browser for Business ist zunächst in den USA verfügbar. Ein weltweiter Start ist in den kommenden Monaten geplant. Außerdem bietet Palo Alto Networks einen kostenlosen Testzeitraum an.

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