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Netzwerke von morgen: autonom und intelligent NTT Data: So könnten sich Netze selbst heilen

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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NTT Data beschreibt den Ansatz selbstheilender Netzwerke. AIOps, SDN und generative KI sollen Störungen automatisch erkennen, analysieren und beheben können.

„Ein wirklich selbstheilendes Netzwerk hört nicht bei der Fehlerkorrektur auf – es lernt aus jedem Vorfall und verbessert sich kontinuierlich“, sagt Bernhard Kretschmer, Managing Director und Vice President Services bei NTT Germany. (Quelle: NTT DATA)
„Ein wirklich selbstheilendes Netzwerk hört nicht bei der Fehlerkorrektur auf – es lernt aus jedem Vorfall und verbessert sich kontinuierlich“, sagt Bernhard Kretschmer, Managing Director und Vice President Services bei NTT Germany.
(Quelle: NTT DATA)

Netzwerkausfälle gelten als Dauerproblem in IT-Betrieben. Sie können Prozesse bremsen, Kosten verursachen und IT-Teams belasten. Klassische Monitoring-Werkzeuge würden Fehler zwar melden, die Behebung liege jedoch weiterhin beim Administrator. Der IT-Dienstleister NTT Data zeigt nun, bei der Netze nicht nur Meldungen ausgeben, sondern Störungen selbst erkennen, bewerten und automatisch korrigieren könnten.

Laut NTT Data könnten AIOps und Software-Defined Networking (SDN) das Fundament bilden. AIOps analysiert große Datenmengen, erkennt Muster und bewertet Anomalien. SDN trennt Steuerung und Datenebene, wodurch Netzwerke zentral steuerbar und dynamisch anpassbar wären. In Kombination sollen Systeme nicht nur Fehler melden, sondern auch Gegenmaßnahmen auslösen können.

Ein weiterer Baustein sei der Einsatz generativer KI. Diese könne bei wiederkehrenden Störungen Ursachen ermitteln, Zusammenhänge aufdecken und die Basis für dauerhafte Optimierungen schaffen.

„Ein wirklich selbstheilendes Netzwerk hört nicht bei der Fehlerkorrektur auf – es lernt aus jedem Vorfall“, erklärt Bernhard Kretschmer, Managing Director und Vice President Services von NTT Germany.

Neben der automatischen Fehlerbehebung nennt NTT Data mögliche Effekte: höhere Verfügbarkeit, stabilere Performance, geringere Belastung für Administratoren und verbesserte Cyber-Resilienz. Auch regulatorische Anforderungen wie die europäische NIS2-Richtlinie ließen sich durch automatisierte Abläufe besser erfüllen, da Systeme nicht nur reagieren, sondern Vorgänge dokumentieren könnten.

Die Idee selbstheilender Netzwerke ist nicht neu. In den vergangenen Jahren haben mehrere Anbieter erste Konzepte vorgestellt, die Monitoring und Automatisierung verknüpfen. NTT Data betont aber, dass eine Kombination aus AIOps, SDN und KI den entscheidenden Schritt über bloße Reaktion hinaus ermöglichen könnte. Damit würde ein Szenario in den Fokus rücken, in dem Netzwerke nicht nur anpassungsfähig, sondern auch resilient gegenüber Ausfällen wirken könnten.

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