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Rekord bei Glasfaserübertragung 800 GBit/s über einen einzelnen Kanal

Von Hendrik Härter 1 min Lesedauer

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Nokia und die OTE-Group konnten unter realen Bedingungen Daten mit 800 GBit/s über eine Entfernung von 2.580 km über einen einzigen Glasfaserkanal übertragen. Dies ist vor allem für miteinander verbundene Rechenzentren interessant.

Glasfaserübertragung: Nokia hat zusammen mit der OTE-Group unter realen Bedinungen 800 GBit/s auf einen einzelnen Kanal übertragen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Glasfaserübertragung: Nokia hat zusammen mit der OTE-Group unter realen Bedinungen 800 GBit/s auf einen einzelnen Kanal übertragen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Bei der optischen Datenübertragung gibt es einen neuen Weltrekord: Zum Einsatz kam eine Technik von Nokia mit dem Namen super-kohärente Photonic-Service-Engine in der aktuellen Version PSE-6s. Bei einem Feldversuch mit der optischen Transportlösung 1830 PSI-M haben Ingenieure von Nokia zusammen mit Experten der Deutschen-Telekom-Tochter OTE Group einen Feldversuch in Griechenland durchgeführt. Sie verbanden dabei IP-Core-Datenzentren und Router. Zwei optische Knotenpunkte wurden in Patras und Athen installiert, um die Leistung auf den spezifischen Glasfaserstrecken mit kohärenter Optik der PSE-6s zu verbessern.

Infolgedessen erreichten Nokia und OTE Rekordgeschwindigkeiten in einem Live-Netzwerk unter realen Bedingungen, indem sie 800 GBit/s (Gigabit pro Sekunde) auf einem einzelnen Kanal über eine Strecke von 2.580 km und 900 GBit/s über 1.290 km übertrugen.

25,6 Tbps pro Glasfaser

Erreicht wurde das über eine DWDM-Verbindung (Dense Wavelength Division Multiplexing), die eine vollständige Last an DWDM-Kanälen über ein Spektrum von 4,8 THz übertrug und eine Gesamtnetzkapazität von 25,6 TBit/s (Terabit pro Sekunde) pro Glasfaser unterstützte. Die Unternehmen demonstrierten außerdem eine Übertragung von 1,2 TBit/s auf einem einzelnen Kanal über 255 km. Das Besondere einer DWDM-Verbindung ist, dass sich bis zu Hunderte von Kanälen über eine Glasfaser übertragen lassen. Außerdem lassen sich Daten über weite Entfernungen und teilweise ohne Zwischenverstärker transportieren.

Dank dem Einsatz von PSE-6s erhöht sich die Netzkapazität und die Nutzung des Spektrums, was wiederum den Energieverbrauch pro Bit um 40 Prozent reduziert.

Dieser Beitrag stammt von unserem Schwesterportal Elektronikpraxis.

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