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Feature-Update für den System Center Configuration Manager 2007

Neues über die Verzahnung innerhalb der System Center-Produktfamilie

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Leistungsschub mit Service Pack 1

Systems Management Server bzw. der Nachfolger System Center Configuration Manager 2007 wird überwiegend in großen Institutionen verwendet. Die Kundschaft besitzt laut Microsoft zu 85 Prozent eine Software Assurance für dieses Produkt, was heißt, dass ein Upgrade ohne weitere Softwarekosten möglich ist. Viele dieser Kunden werden auch direkt von Microsoft über Supportverträge unterstützt. Daher ist es wichtig, dass SCCM 2007 SP1 auch die Serverrollen auf Windows Server 2008 und ISS 7.0 unterstützt.

Der Klientel ist es wahrscheinlich zu verdanken, dass Microsoft mit Service Pack 1 nicht nur die Stabilität des Produkts verbessert, sondern es auch mit einer Reihe neuer Features aufgepeppt hat. Darunter fallen:

  • Eine Asset Intelligence 1.5 mit einer neuen Standort Rolle, dem Asset Intelligence Synchronisation Punkt . Mit der neuen Funktion können beispielsweise Lizenzdaten importiert und mit den Inventurdaten verglichen werden.
  • Die Intel AMT „Out of Band“-Verwaltung, die Intel-basierende Hardware verwalten kann, ohne dass ein Betriebssystem gestartet ist.
  • Das integrierte WAIK unterstützt nun auch ein Deployment von Windows Server 2008 und Vista Service Pack 1.

Das neue Release 2

Das neue Release 2 kann wie ein Service Pack über ein bestehendes SCCM 2007 SP1 installiert werden, benötigt aber eine neue Lizenz. Das Release 2 bietet folgende Neuerungen:

  • Application Virtualization Management (App-V), d.h. virtuelle Anwendungen können verteilt und verwaltet werden.
  • Client Status Reporting
  • Neue OSD Server Provisioning Szenarien (auch Multicast Unterstützung im WDS). Durch eine Musticast-Unterstützung kann eine intelligente Ausnutzung der Netzwerkbandbreite erreicht werden.
  • SQL Reporting Services Integration
  • Forefront Client Security Integration

Integration mit Operations Manager

Der Operations Manager ist eine offene Plattform zur Überwachung von Computersystemen. Von Haus aus kann die Software normale Windows Computer verwalten, doch der Clou sind die Erweiterungsmöglichkeiten. Über Management Packs – die von diversen Herstellern entwickelt werden können – kann der Operations Manager erweitert werden. So auch mit einer kostenlosen Erweiterung für den SCCM 2007. Administratoren, die das Netzwerkdiagramm aus SMS 2.0 vermissen, finden im aktualisierten Operations Manager die Möglichkeit einer detaillierten Zeichnung mit einer Erweiterung von EMC oder über einen Export zu Microsoft Visio.

Fazit

Auch wenn zum Zeitpunkt des Microsoft Summit 2008 dem Kunden noch nicht alle vorgestellten Produktversionen zur Verfügung standen, zeigt sich die Tendenz einer höheren Verzahnung der System Center Produkte ineinander. System Center Configuration Manager ist ein Baustein der Server- und Infrastrukturverwaltung. Insofern stellt sich die Frage nach einer gemeinsamen Konsole, wie sie beim kleinen Essentials-Produkt praktiziert wird. Aktuelle Service Packs bringen eine höhere Stabilität gegenüber den RTM-Produkten und erweitern diese um sinnvolle und empfehlenswerte Features für Rechenzentren und Serverräume.

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