Unternehmen, die nachhaltig handeln, senken nicht nur Emissionen, sondern steigern auch ihre Produktivität. Dell Technologies zeigt, wie sich ökologische Verantwortung mit messbaren Effizienzgewinnen verbinden lässt. Der Text beleuchtet Strategien, Produkte und Services, die Nachhaltigkeit in der IT konkret umsetzen.
Nachhaltig handelnde Unternehmen zeigen, dass ökologische Verantwortung mit Effizienzgewinnen vereinbar ist und durch konkrete Strategien, Produkte und Services in der IT umgesetzt werden kann.
(Bild: Dell)
Unternehmen müssen ihre IT-Infrastruktur heute nicht mehr nur nach Leistung und Kosten auswählen, sondern zunehmend auch nach Nachhaltigkeitskriterien. Energieeffizienz, Materialeinsatz, Verpackungskonzepte und Rücknahmeprogramme sind feste Bestandteile von Beschaffungsprozessen geworden. Regulierungen wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verschärfen den Druck auf IT-Abteilungen, nachvollziehbare ESG-Daten vorzulegen.
Dell Technologies hat seine Nachhaltigkeitsstrategie so ausgerichtet, dass diese Anforderungen nicht nur erfüllt, sondern mit konkreten, messbaren Maßnahmen unterlegt werden. Im Zentrum stehen dabei zwei Ansätze, der geplante Austausch von Endgeräten im Rahmen eines Client Refresh und das Arbeitsplatzkonzept Sell the Desk. Beide Konzepte verbinden ökologische Anforderungen mit Betriebseffizienz und Produktivitätssteigerung und bieten damit Unternehmen die Möglichkeit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in einer einheitlichen Infrastrukturstrategie zu vereinen.
Neben nachhaltiger Hardware prägen intelligente Funktionen den Arbeitsplatz der Zukunft. Copilot+ PCs mit AMD Ryzen™ AI Pro bringen fortschrittliche KI-Funktionen direkt auf das Gerät und helfen Unternehmen, Prozesse zu automatisieren, Inhalte zu erstellen und die Produktivität zu steigern – sicher, effizient und zukunftsorientiert.
Ziele und Rahmenbedingungen
Dell Technologies hat verbindliche Zielmarken definiert, die über die gesamte Wertschöpfungskette greifen. Bis 2030 soll für jede verkaufte Tonne Hardware eine Tonne zurückgenommen oder recycelt werden, womit ein geschlossener Kreislauf etabliert wird. Alle Verpackungen werden bis dahin vollständig aus recycelten oder erneuerbaren Materialien bestehen, wovon bereits heute 96,4 Prozent erreicht sind. Zusätzlich soll mehr als die Hälfte aller Produktinhalte aus recycelten, biobasierten oder kohlenstoffarmen Materialien gefertigt werden, um Primärrohstoffe deutlich zu reduzieren.
Beim Energieeinsatz verfolgt Dell Technologies ein Zwischenziel von 75 Prozent erneuerbarer Stromversorgung bis 2030 und den vollständigen Umstieg bis 2040. Das langfristige Ziel ist Netto-Null über die gesamte Lieferkette im Jahr 2050. Ergänzend bestehen Programme zur Reduzierung des Wasserverbrauchs mit geschlossenen Kreislaufsystemen und Regenwassernutzung, zur Abfallminimierung durch hocheffiziente Fertigung sowie zur Lieferantenintegration, die verpflichtend eigene Emissionen senken und Pläne zur Risikominderung bei wasserintensiven Prozessen vorlegen müssen.
Zusätzlich werden Lieferanten im Rahmen des CDP-Programms für Wasser verpflichtet, ihre Risiken offenzulegen und Maßnahmen zu ergreifen. Parallel verfolgt Dell Technologies das Ziel einer „müllfreien Lieferkette“ und setzt auch bei Zulieferern auf erneuerbare Energien, um eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie zu etablieren.
Produktdesign und Modularität
Ein zentrales Element der Nachhaltigkeitsstrategie liegt im Design-for-Environment-Ansatz. Produkte werden nicht mehr primär nach Leistungsparametern entwickelt, sondern unter der Vorgabe, langlebig, modular und reparierbar zu sein. Ab 2025 führen Pro-Notebooks verschraubte USB-C-Anschlüsse ein, die den Austausch beschädigter Ports ermöglichen, ohne das gesamte Mainboard ersetzen zu müssen. Ergänzend werden modulare Mainboards und I/O-Boards eingesetzt, die separat austauschbar sind. Akkus lassen sich wieder durch Endanwender wechseln, wodurch die Einsatzdauer der Geräte verlängert, und Elektroschrott reduziert wird. Reparatur- und Upgradeprozesse werden durch frei verfügbare Ersatzteile, Tutorials und eine Reparatur-App unterstützt, die Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Fehlerbehebung bereitstellt.
Mit diesem Ansatz wird verhindert, dass Systeme aufgrund einzelner defekten Komponenten aus dem Betrieb genommen werden müssen, was die Gesamtnutzungsdauer signifikant verlängert. Darüber hinaus definiert Dell Technologies sechs Prinzipien für Kreislaufdesign: Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Dematerialisierung zur Materialeinsparung, Einsatz nachhaltiger Materialien, optimierte Rückgewinnung (Harvest for reuse) sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wie „as-a-Service“, die Rückführungsprozesse automatisieren und Geräte nach Nutzungsende systematisch recyceln oder wiederverwenden.
Materialien und Verpackungen
Der Materialeinsatz wird systematisch auf recycelte und emissionsarme Rohstoffe umgestellt. In OptiPlex-Systemen, ausgewählten Monitoren und Small-Form-Factor-Gehäusen beträgt der Stahlanteil aus Recycling bis zu 50 Prozent. Netzadapter und Thermoschild-Komponenten in Netzteilen bestehen zu 98 Prozent aus recyceltem Aluminium, was den CO₂-Fußabdruck dieses Materials um bis zu 89 Prozent senkt. Kabel und Netzadapter enthalten bis zu 50 Prozent recyceltes Kupfer.
In Notebook-Batterien wird recyceltes Kobalt eingesetzt, während durch neue Zellchemie bei Einstiegsmodellen der Kobalteinsatz insgesamt um bis zu 80 Prozent reduziert wird. Neben klassischen Recyclingstoffen setzt Dell Technologies zunehmend auf biobasierte Kunststoffe aus Rizinusöl, Tallöl oder POM ECO-B. Verpackungen bestehen für kommerzielle Notebooks und Workstations bereits heute fast vollständig aus recycelten oder erneuerbaren Materialien. Neben klassischen Materialien wie Recyclingpapier kommen Bambus, Zuckerrohrfasern und recycelter Papierzellstoff zum Einsatz. FSC-Mix-zertifizierte Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft sind ebenfalls Bestandteil. Multipack-Designs, die mehrere Geräte in einer Verpackung bündeln, senken nicht nur den Materialeinsatz, sondern verringern Emissionen in Transport und Logistik um nachweislich bis zu 61 Prozent.
Präzise Zahlen verdeutlichen den Fortschritt: Bei Verpackungen werden Werte von 89,6 Prozent recycelten und 10,1 Prozent erneuerbaren Materialien erreicht, in anderen Serien 79,1 Prozent recycelte und 17,3 Prozent erneuerbare Materialien. Bei bestimmten Precision-Modellen (3480, 3580, 3581) liegt der Anteil recycelter Kunststoffe je nach Komponente zwischen 30 und 50 Prozent, ergänzt durch 20 Prozent recycelte Carbonfaser, 21 Prozent biobasierte Materialien in Deckeln und 28 Prozent Ozeanplastik in Lüftergehäusen. Damit lässt sich der Fortschritt in jedem Teilbereich nachweisen.
Zertifizierungen und Nachweise
Dell Technologies unterlegt seine Nachhaltigkeitsstrategie mit transparenten Nachweisen. Das gesamte PC-Portfolio ist nach EPEAT Climate+ registriert, was die Einhaltung strenger Kriterien für CO₂-Emissionen, Energieeffizienz und Materialeinsatz bestätigt. Ab diesem Jahr soll das gesamte PC-Portfolio die TCO-10-Zertifizierung erhalten, die unter anderem sichere Materialien, Reparierbarkeit und den Einsatz erneuerbarer Energien in der Fertigung voraussetzt. Zusätzlich tragen sämtliche Geräte ENERGY-STAR-Zertifikate, die energieeffiziente Leistung belegen. Ergänzt werden diese Standards durch Produkt-Carbon-Footprint-Reports nach ISO 14040, die durchschnittlich einen CO₂e-Wert von weniger als 130 Kilogramm für Notebooks und unter 200 Kilogramm für Desktops ausweisen. Diese Daten sind auditierbar und bieten Beschaffungs- und Nachhaltigkeitsteams eine belastbare Grundlage für ESG-Reporting und Ausschreibungen im öffentlichen und privaten Sektor. Dell Technologies veröffentlicht ergänzend seinen jährlichen ESG-Report (zuletzt FY2024), der die Fortschritte in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Lieferkette und soziale Verantwortung dokumentiert.
Energieeffizienz und Produktivität
Die Entwicklung neuer Geräte ist konsequent auf optimale Leistung pro Watt ausgelegt. Monitore benötigen im Vergleich zu fünf Jahre alten Geräten bis zu 44 Prozent weniger Energie, gleichzeitig steigt die Produktivität durch größere Arbeitsflächen und höhere Auflösungen nachweislich um über 30 Prozent. TÜV-zertifizierte Eye-Comfort-Features reduzieren den Blaulichtanteil um 30 Prozent stärker als bei Wettbewerbsprodukten.
KI-PCs mit dedizierten NPUs senken den Energieverbrauch bei kollaborativen Anwendungen wie Video- und Sprachverarbeitung um bis zu 38 Prozent. Mini-LED-Tastaturen reduzieren den Energiebedarf der Beleuchtung um bis zu 75 Prozent. Pro-Dockingstationen nutzen Gehäuse mit 65 Prozent Recyclinganteil und senken die Leistungsaufnahme im Standby-Betrieb um bis zu 72 Prozent. Tastatur-Maus-Kits enthalten bis zu 64 Prozent Recyclingkunststoff und erreichen eine Batterielaufzeit von bis zu 36 Monaten. Copilot+ PCs nutzen diese dedizierten NPUs optimal, um KI-Funktionen lokal auszuführen. Das bedeutet schnelle, energieeffiziente Unterstützung bei Aufgaben wie Textgenerierung, Datenanalyse und Meeting-Zusammenfassungen – ohne zusätzliche Cloud-Last und mit maximaler Performance pro Watt.
Diese Werte ergänzen die Nachhaltigkeit durch direkte Effizienzgewinne im Betrieb. In Verbindung mit moderner Infrastruktur können Unternehmen Strom- und Kühlungskosten erheblich reduzieren.
(Bild: Microsoft)
Client Refresh als Nachhaltigkeitsfaktor
Ein geplanter Client Refresh bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch die Möglichkeit, auf Windows 11 und Copilot+ PCs umzusteigen. Die Kombination aus Dell Technologies-Hardware, AMD-Prozessoren und Windows 11 schafft eine leistungsstarke, sichere und nachhaltige Arbeitsumgebung. Mit dem Wechsel auf moderne Geräte eröffnen sich zusätzliche Produktivitätsvorteile: Copilot+ PCs mit integrierter KI-Beschleunigung ermöglichen neue Arbeitsweisen – von automatisierten Workflows bis hin zu intelligenten Analysen direkt auf dem Gerät. Unternehmen profitieren von lokaler Verarbeitung, die sowohl energieeffizient als auch datenschutzkonform ist.
Der Austausch veralteter Geräte im Rahmen eines geplanten Client Refresh hat messbare ökologische und ökonomische Effekte. Ältere Geräte verursachen höhere Energiekosten, mehr Supportaufwand und größere Ausfallrisiken. Ein Client Refresh kann den Energieverbrauch signifikant reduzieren, ungeplante Ausfälle um bis zu 75 Prozent senken und den Supportaufwand um rund 30 Prozent verringern.
APEX PC-as-a-Service ermöglicht flexible Refresh-Zyklen, verhindert Überprovisionierung und bindet nachhaltige Rückführungsprozesse von Beginn an ein. Ergänzend bietet Dell Technologies Asset Recovery Services mit über 25 Jahren Erfahrung eine sichere Rückführung, zertifizierte Datenlöschung mit international anerkannten Standards sowie Refurbishment und Recycling. Unternehmen erhalten nachvollziehbare Berichte über Materialströme und ESG-relevante Kennzahlen. Damit wird der Client Refresh zu einem Steuerungsinstrument, das ökologische Effekte direkt mit Betriebskostensenkungen und Risikominimierung verbindet.
In Kombination mit Windows 11 profitieren Unternehmen zusätzlich von optimierten Sicherheitsfunktionen, effizientem Gerätemanagement und einer modernen Benutzeroberfläche, die hybride ArbeitsmoDell Technologiese unterstützt. Die Integration von Microsoft JMA ermöglicht eine gezielte Windows 11-Promotion, die den Umstieg auf energieeffiziente Hardware mit einem zukunftssicheren Betriebssystem verbindet.
Sell the Desk – Arbeitsplatz als Gesamtlösung
Mit Sell the Desk verfolgt Dell Technologies einen ganzheitlichen Ansatz für den Arbeitsplatz, der Hardware, Displays und Peripherie integriert. Monitore mit hohen Recyclinganteilen und geringerem Energieverbrauch, Zubehör mit langlebigen Batterien und modulare Docks mit optimierter Leistungsaufnahme reduzieren Ressourcenbedarf und Betriebskosten. Ein Beispiel ist die Dockingstation WD25, die im Standby-Betrieb bis zu 72 Prozent weniger Energie verbraucht als der Vorgänger. Tastatur-Maus-Kits bestehen zu bis zu 64 Prozent aus Recyclingkunststoff, Keyboards erreichen Laufzeiten von bis zu 36 Monaten. Monitore steigern die Produktivität durch höhere Auflösung und größere Bildschirmflächen um über 30 Prozent. Gleichzeitig reduziert die TÜV 5-Star Eye Comfort Zertifizierung den Blaulichtanteil um bis zu 30 Prozent stärker als bei vergleichbaren Produkten anderer Anbieter.
Damit wird Sell the Desk nicht nur zu einer nachhaltigen Arbeitsplatzlösung, sondern auch zu einem messbaren Faktor für Produktivität und Mitarbeitergesundheit. Die Verbindung aus nachhaltigem Materialeinsatz, zertifizierter Energieeffizienz und ergonomischer Optimierung bildet eine ganzheitliche Lösung für moderne Büro- und Home-Office-Umgebungen. In Kombination mit Copilot+ PCs entsteht ein Arbeitsplatz, der nicht nur nachhaltig, sondern auch intelligent ist: KI-Funktionen helfen, Routineaufgaben zu reduzieren, die Zusammenarbeit zu verbessern und die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern – alles direkt auf dem Gerät.
Services und Kreislaufprogramme
Nachhaltigkeit umfasst auch den gesamten Produktlebenszyklus. Asset Recovery Services übernehmen die Rücknahme von Geräten, gewährleisten zertifizierte Datenlöschung und dokumentieren Materialströme für ESG-Reporting. Wiederaufbereitete Geräte verlängern den Einsatz in nachgelagerten Märkten und reduzieren Elektroschrott. APEX PC-as-a-Service integriert diese Rückführungs- und Wiederverwendungsprozesse von Beginn an. Verpackungen werden vollständig aus recycelten oder erneuerbaren Materialien gefertigt und sind vollständig recycelbar. Multipack-Lösungen reduzieren zusätzlich den Material- und Transportaufwand. Generalüberholte Produkte ergänzen das Portfolio und tragen dazu bei, die Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen.
Kooperationen und Brancheninitiativen
Dell Technologies arbeitet in branchenübergreifenden Initiativen wie NextWave Plastics, die Ozeankunststoffe in kommerzielle Lieferketten integriert, und in der Circular Electronics Partnership, die Standards für kreislauffähige Elektronik entwickelt. Seit 2017 wurden über 200.000 Kilogramm Kunststoff aus Ozeannähe gesammelt und in Produkten und Verpackungen verarbeitet. NextWave Plastics gilt als erste kommerzielle Lieferkette für Ozeankunststoffe.
Ergänzend positioniert sich Dell Technologies in branchenweiten Kooperationen, um Hindernisse in der Kreislaufwirtschaft abzubauen und Best Practices zu teilen. Partnerschaften mit Intel erweitern den Fokus auf Energieeffizienz im Betrieb. Intel vPro mit Active Management ermöglicht den Remote-Zugriff auf Systeme und reduziert damit Servicefahrten und Transportemissionen. Gemeinsam mit Zulieferern werden Programme zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Abfallvermeidung in der Produktion umgesetzt. Ziel ist ein End-to-End-Modell, das Nachhaltigkeit über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg operationalisiert.
Ein wichtiges Element von Dell Technologiess nachhaltiger Rechenzentrumsstrategie ist außerdem die enge Zusammenarbeit mit AMD. PowerEdge-Server, ausgestattet mit AMD EPYC™-Prozessoren der vierten und fünften Generation, bieten eine leistungsstarke, skalierbare Plattform, die auf Energieeffizienz ausgelegt ist. Im Vergleich zu Konkurrenzlösungen ermöglichen diese Systeme eine Reduzierung des Stromverbrauchs um bis zu 29 Prozent, ein bedeutender Faktor für Rechenzentren mit hohem Energiebedarf. Gleichzeitig erlaubt die Architektur eine Konsolidierung der Serveranzahl um bis zu 35 Prozent, wodurch sich Materialeinsatz, Kühlaufwand und CO₂-Emissionen signifikant verringern lassen. Die Kombination aus leistungsstarker Rechenleistung und energieoptimierter Hardware macht Dell Technologies PowerEdge mit AMD EPYC™ zu einem zentralen Baustein für ressourcenschonende IT-Infrastrukturen.
Windows 11 ist für moderne Rechenzentrumsarchitekturen optimiert und unterstützt energieeffiziente Workloads sowie KI-Anwendungen. In Verbindung mit AMD EPYC™ und Dell Technologies PowerEdge entsteht eine Plattform, die Leistung, Sicherheit und Nachhaltigkeit vereint.
Neben der Hardware trägt auch das umfassende Management-Ökosystem zur Nachhaltigkeit bei. Dell Technologies OpenManage Power Manager ermöglicht eine präzise Erfassung und Steuerung des Energieverbrauchs mit einer Genauigkeit von bis zu einem Prozent, fünfmal genauer als marktübliche Lösungen. Zudem erfüllen die Systeme wichtige Umweltstandards, darunter 57 ENERGY STAR-Zertifizierungen sowie die EPEAT-Auszeichnung in Silber. Die Serverplattform ist nicht nur auf klassische Rechenlasten ausgelegt, sondern unterstützt auch anspruchsvolle Workloads wie künstliche Intelligenz, Virtualisierung und datenintensive Anwendungen. Mit dieser strategischen Kooperation treiben Dell Technologies und AMD gemeinsam die nachhaltige Transformation von Rechenzentren voran – leistungsfähig, sicher und zukunftsfest.
Technologische Diversifikation als Nachhaltigkeitsstrategie
Dell Technologies verfolgt einen herstellerübergreifenden Ansatz, um Rechenzentren gezielt nachhaltiger zu gestalten. Während Intel-basierte Systeme mit Funktionen wie Active Management den Remote-Zugriff ermöglichen und dadurch Servicefahrten und Emissionen reduzieren, legt Dell Technologies in der Zusammenarbeit mit AMD einen klaren Schwerpunkt auf energieoptimierte Hochleistungsarchitekturen. AMD EPYC™-Prozessoren der neuesten Generation unterstützen besonders dichte Virtualisierungsumgebungen und datenintensive Workloads bei gleichzeitig minimalem Strombedarf.
Dadurch lassen sich nicht nur die Flächeneffizienz und Leistung pro Watt maximieren, sondern auch die physische Infrastruktur deutlich schlanker dimensionieren. In Kombination mit AI-ready-Konfigurationen und robustem Sicherheitsdesign eignen sich AMD-basierte PowerEdge-Systeme besonders für Unternehmen, die Skalierbarkeit, Leistung und Umweltverantwortung in Einklang bringen wollen, selbst in KI-gestützten Rechenzentrumsarchitekturen.
Kontext: Elektroschrott als Herausforderung
Laut Global E-Waste Monitor 2024 wurden im Jahr 2022 weltweit 62 Milliarden Kilogramm Elektroschrott erzeugt, das entspricht 7,8 Kilogramm pro Person. Nur 22,3 Prozent dieser Menge, rund 13,8 Milliarden Kilogramm, wurden dokumentiert gesammelt und recycelt. Das Abfallaufkommen bestand aus 31 Milliarden Kilogramm Metallen, 17 Milliarden Kilogramm Kunststoffen und 14 Milliarden Kilogramm weiteren Materialien wie Glas und Mineralien.
Der ökonomische Wert dieser Ressourcen wurde auf 91 Milliarden US Dollar geschätzt, tatsächlich zurückgeführt wurden jedoch nur 28 Milliarden. Prognosen gehen davon aus, dass das weltweite Aufkommen bis 2030 auf 82 Milliarden Kilogramm steigt. In einem Szenario ohne zusätzliche Maßnahmen sinkt die Sammelquote auf 20 Prozent, in progressiven Szenarien wären 38 bis 44 Prozent erreichbar, in einem Best Case Szenario bis zu 60 Prozent. Ohne weitere Fortschritte entstehen bis 2030 zusätzliche 149 Milliarden Kilogramm CO₂ Äquivalente sowie 46.000 Kilogramm Quecksilber durch unsachgemäße Behandlung. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Europa erzeugt 17,6 Kilogramm pro Kopf und erreicht mit 42,8 Prozent die höchste Recyclingquote, Afrika liegt unter einem Prozent, während Asien fast die Hälfte des weltweiten Volumens mit 30 Milliarden Kilogramm verursacht. Hinzu kommt, dass 2022 weltweit 5,1 Milliarden Kilogramm Elektroschrott grenzüberschreitend verschoben wurden, wovon rund 65 Prozent in Länder ohne wirksame Regulierung gelangten.
Dell Technologies adressiert dieses Problem durch seine 2030-Ziele, durch Asset Recovery und durch modulare Produktentwicklung. Ziel ist es, Geräte möglichst lange im Umlauf zu halten und Materialien durch Reparatur, Rückgewinnung und Wiederverwendung systematisch zu sichern. Die Zahlen verdeutlichen, wie dringend eine konsequente Kreislaufwirtschaft erforderlich ist. Nachhaltige Geräte, modulare Designs und strukturierte Rücknahmeprogramme schaffen die Grundlage, um steigende Abfallmengen zu begrenzen und gleichzeitig Ressourcen effizient im Umlauf zu halten. Am wirkungsvollsten ist es, bestehende IT-Arbeitsplätze mit energieeffizienten Clients, Monitoren und Zubehör im Rahmen eines strukturierten Client Refresh zu modernisieren. Ergänzend können Unternehmen die Asset Recovery Services von Dell Technologies nutzen, um Altgeräte sicher zurückzuführen und Materialien in den Kreislauf einzubringen.
(ID:50550770)
Stand: 08.12.2025
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