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ADRMS und dynamische Zugriffskontrolle
ADRMS und die dynamische Zugriffskontrolle arbeiten zusammen. Wie bei der Rechteverwaltung, lassen sich auch bei der dynamischen Zugriffskontrolle Richtlinien für den Zugriff auf Dateien erstellen.
Diese Richtlinien steuern den Zugriff auf Dokumente parallel zum herkömmlichen Rechtemodell. Dieses hat sich auch in Windows Server 2012 nicht geändert. In diesem Bereich arbeitet die dynamische Zugriffskontrolle auch mit den Dateiklassifizierungsdiensten zusammen.

Der Zugriff auf Dateien wird durch Verzeichnisse nach unten vererbt, genauso wie bei herkömmlichen Berechtigungen. Anwender dürfen auch noch selbst Rechte erteilen und auch Anwendungen dürfen automatisiert Metadaten in Dateien schreiben, die sich anschließend auf die Rechte auswirken. Die CAP des Unternehmens prüft die Metadaten der Dateien und weißt die entsprechenden Rechte zu. Der Vorgang lässt sich dann mit ADRMS auch automatisieren.
Fazit
Active Directory-Rechteverwaltung, Dateiklassifizierungsdienste und dynamische Zugriffskontrolle erlauben eine sehr granulare und hochsichere Speicherung und Absicherung von Dokumenten.
Da durch die dynamische Zugriffskontrolle und der Rechteverwaltung aber eine weitere Ebene der Sicherheit eingeführt wird, müssen Administratoren ein sehr detailliertes Konzept für das Rechtemodell ausarbeiten, da ansonsten eine regelrechter Wildwuchs bei den Rechten entstehen kann. Eine optimale Planung ist daher bei diesem Bereich besonders wichtig.
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