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Studie von Opengear "KI kann das Netzwerk- und Risikomanagement revolutionieren"

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von Opengear zeigt, dass künstliche Intelligenz zunehmend im Netzwerkmanagement eingesetzt wird. Während viele Unternehmen bereits in KI investieren, gibt es Diskrepanzen zwischen Führungskräften und Netzwerkingenieuren hinsichtlich der Herausforderungen, Prioritäten und Verantwortlichkeiten. Besonders im Bereich Cybersicherheit sehen Experten noch Handlungsbedarf.

Führungskräfte und Netzwerkingenieure sehen unterschiedliche Hürden bei der Einführung von KI für das Management ihres Unternehmensnetzes.(Quelle: Opengear)
Führungskräfte und Netzwerkingenieure sehen unterschiedliche Hürden bei der Einführung von KI für das Management ihres Unternehmensnetzes.
(Quelle: Opengear)

Künstliche Intelligenz wird laut Opengear zunehmend für das Netzwerkmanagement genutzt. Die Umfrage "AI-Driven Network Management – A Global Perspective on Adoption and Innovation" des Unternehmens unter 1.000 CIOs, CSOs und Netzwerkingenieuren aus fünf Ländern ergab, dass 58 Prozent der befragten Führungskräfte (CIOs und CSOs) bereits eine vollständige Implementierung in ihren Netzwerken vorgenommen haben. Zudem rechnen 57 Prozent der Netzwerkingenieure und 49 Prozent der CIOs und CSOs damit, dass die Investitionen in KI-Projekte in den nächsten zwei bis drei Jahren um mehr als 25 Prozent steigen werden.

Allerdings gibt es unterschiedliche Einschätzungen über die Tragweite dieser Investitionen. So glauben 70 Prozent der Netzwerkingenieure nicht, dass die geplanten Budgets ausreichen, um die von der Führungsebene angestrebten Geschäftsziele zu erreichen. Zudem zeigen sich Unterschiede in der Herangehensweise: Während CIOs und CSOs den Schwerpunkt auf kontinuierliche Überwachung und Echtzeit-Analysen legen (32 Prozent), priorisieren Netzwerkingenieure die Schulung und Entwicklung von IT-Teams (31 Prozent) und die Verbesserung der Netzwerkresilienz (26 Prozent).

Hohe Kosten und regulatorische Hürden

Die größten Herausforderungen bei der Einführung von KI sehen die Befragten ebenfalls unterschiedlich. Für 29 Prozent der Netzwerkingenieure stellen die hohen anfänglichen Investitionskosten die größte Hürde dar. CIOs und CSOs hingegen sehen regulatorische und Compliance-Probleme als größte Herausforderung (36 Prozent), gefolgt vom Mangel an qualifiziertem Personal für KI-Management (30 Prozent).

Bei der Frage, wer die Verantwortung für die Implementierung von KI für das Netzwerkmanagement tragen soll, scheiden sich die Geister zwischen Führungskräften und Netzwerkingenieuren.(Quelle: Opengear)
Bei der Frage, wer die Verantwortung für die Implementierung von KI für das Netzwerkmanagement tragen soll, scheiden sich die Geister zwischen Führungskräften und Netzwerkingenieuren.
(Quelle: Opengear)

Neben den finanziellen und organisatorischen Aspekten gibt es auch eine Debatte darüber, wer die Verantwortung für die Einführung von KI im Netzwerkmanagement übernehmen sollte. Während 29 Prozent der Führungskräfte den CIO in der Pflicht sehen, sind 22 Prozent der Netzwerkingenieure der Ansicht, dass diese Aufgabe beim CSO liegen sollte.

KI in der Cybersicherheit noch unterfinanziert

Ein weiteres Ergebnis der Studie betrifft die Rolle von KI in der Cybersicherheit. Zwei Drittel der befragten CIOs und CSOs haben im vergangenen Geschäftsjahr lediglich vier bis zehn Prozent ihres IT- und Cybersicherheitsbudgets für KI-basierte Netzwerkverwaltung eingeplant. Dies sei zu wenig, meinen 69 Prozent der befragten Netzwerkingenieure, die erwarten, dass KI insbesondere die Reaktionsfähigkeit auf Sicherheitsvorfälle verbessern könnte.

Patrick Quirk, Senior Vice President und General Manager bei Opengear, fasst die Ergebnisse zusammen: „Unsere Studie zeigt klar den unterschiedlichen Fokus der Führungsebene und der Netzwerkingenieure, der sich aus ihren jeweiligen Rollen und dem Stand der KI-Implementierung ergibt.“ Er betont, dass eine enge Zusammenarbeit notwendig sei, um Investitionen effektiv zu steuern und eine einheitliche Strategie zu entwickeln. Nur so könne KI ihr volles Potenzial im Netzwerk- und Risikomanagement entfalten.

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