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Strategischer Kompass 2026 In sechs Schritten zum digitalen Erfolg

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Die Vorbereitungen für das Jahr 2026 laufen. Digitalisierung steht weit oben auf der Liste. Effiziente Abläufe, Kostenersparnisse und KI-Einbindung schwirren in den Köpfen der Entscheider. All for One gibt Tipps für eine erfolgreiche Transformation.

„Wir müssen aufhören, den Erfolg in abgeschlossenen Projektplänen zu messen und anfangen, ihn in handfesten Business-KPIs zu denken“, erklärt Michael Zitz, CEO der All for One Group SE. (Bild: ©  Sabbir - stock.adobe.com)
„Wir müssen aufhören, den Erfolg in abgeschlossenen Projektplänen zu messen und anfangen, ihn in handfesten Business-KPIs zu denken“, erklärt Michael Zitz, CEO der All for One Group SE.
(Bild: © Sabbir - stock.adobe.com)

Der Druck zur Digitalisierung ist immens. Viele Unternehmen kämpfen damit, aus ihren Investitionen echten, messbaren Geschäftswert zu ziehen. Die reine Implementierung neuer Systeme wie SAP-S/4HANA-Cloud reicht nicht mehr aus, um im Wettbewerb zu bestehen.

Wo genau liegen die entscheidenden Weichenstellungen für den Erfolg? Als Antwort auf diese Frage veröffentlicht All for One einen „Strategischen Kompass für 2026“. Dieser soll sechs fundierte Predictions bieten, die den Weg für eine erfolgreiche Unternehmenstransformation aufzeigen.

1. Vom technischen Upgrade zum Business-Upgrade

Im Jahr 2026 wird die Cloud-ERP-Transformation nicht mehr als abgeschlossenes IT-Projekt verstanden, sondern als Startpunkt für die eigentliche Wertschöpfung. Nach der technischen Migration beginnt die entscheidende Phase, in der durch KI und Prozessoptimierung ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Der Erfolg wird dann nicht mehr in Projektplänen, sondern in handfesten Business-KPIs gemessen.

2. Vom Monolith zum Teil eines IT-Ökosystems

2026 ist das ERP nicht mehr das alleinige Zentrum, sondern fester Bestandteil neben weiteren, für das Tagesgeschäft relevanten, SaaS-Software-Lösungen. Wettbewerbsvorteile und Differenzierung entstehen außerhalb dieses Kerns in einem agilen Ökosystem aus angebundenen Cloud-Services und Apps.

3. KI-Fokus liegt auf skalierten Implementierungen

Michael Zitz, CEO bei All for One: „Erfolg mit KI bedeutet im Jahr 2026, sie ,at scale‘ zu betreiben, um Effizienz und auch Qualität nachhaltig zu steigern.“ Der strategische Business Case müsse für die Unternehmen jetzt aufgehen.

4. KI als Katalysator

KI wird zum Katalysator, der Datenqualität und -verfügbarkeit vom ungeliebten Stiefkind zu einem wertvollen Unternehmens-Asset erhebt. „Da sich das Potenzial von KI nur mit einem sauberen Datenfundament entfaltet, zahlt sich jede Investition in Stammdaten durch präzisere Prognosen und automatisierte Prozesse direkt aus“, weiß Zitz. Schlechte Daten werden nicht mehr als Ärgernis, sondern als entgangener Gewinn verstanden.

5. Das Ende der System-Silos

Im Maschinenbau entscheidet 2026 nicht mehr die Qualität der Einzelsysteme, sondern die nahtlose Integration über den Erfolg. Der strategische Fokus verlagert sich von der Optimierung einzelner Module hin zur Gestaltung durchgängiger End-to-End-Prozesse. Wer hier noch auf manuelle Datenübertragung setzt, wird zu langsam und zu fehleranfällig sein, um zu konkurrieren.

6. Vom Pflichtbericht zur Wertschöpfung

Nachhaltigkeit legt 2026 ihren Ruf als reines Compliance-Thema ab und wird zum Kerntreiber für Prozessoptimierung. Der Zwang zur Transparenz entpuppt sich als Segen, da die Analyse von Nachhaltigkeitsdaten wie dem CO2-Verbrauch die teuersten Ineffizienzen im Unternehmen aufzeigt. So wird Nachhaltigkeit vom Kostenfaktor zum strategischen Performance-Indikator.

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