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Werkzeughersteller migriert SAP-Systeme von True64 auf Red-Hat-Systeme

Hilti setzt mit Linux den Schlagbohrer an und halbiert die IT-Kosten

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Der Umzug

Das Modell „T 70“ ist ein Kombihammer mit 380 Umdrehungen pro Minute, Bild: Hilti (Archiv: Vogel Business Media)

Die größten und zugleich unternehmenskritischen Anwendungen bilden die SAP-Systeme. Jedes davon ist mit mehr als 5 Terabyte Daten bepackt. Mit der Migration hatte sich Hilti zum Ziel gesetzt, seine SAP-Umgebung zu konsolidieren, zu standardisieren und auszubauen, um als Ergebnis der Migration die Unternehmensperformance zu steigern und die Reporting-Funktionen zu verbessern.

Das führte letztlich dazu, dass nach Evaluation und Tests die SAP-Applikationen auf HP-Proliant-Server unter Red Hat Enterprise Linux migriert wurde, berichtet Martin Petry, CIO bei der Hilti AG. Die Migration der kritischen Systeme begann im Winter 2006/2007. Die CRM-Applikation wurde im Winter 2008 beendet und läuft seit Januar dieses Jahres im Echtbetrieb stabil. Das letze große Teilprojekt, der Umzug der ERP-Anwendung, endet im Mai dieses Jahres. Seither läuft das System produktiv.

Eingesetzt werden heute 185 Server; die größte Maschine ist mit 32 CPUs und 128 GigabyteRAM ausgestattet. Das Resultat ist eine Performancesteigerung um mehr als 100 Prozent.

Die Ergebnisse

„Die auf Standards basierte Architektur ermöglicht uns, die Kosten deutlich zu reduzieren“, formuliert Petry ein weiteres Ergebnis. Nach ersten Einschätzungen konnten die Gesamtkosten halbiert werden, unter anderem durch das Einsparen von Lizenzgebühren. „Wir sind überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein, und die Kosten durch eine Migration der gesamten SAP-Umgebung auf Red Hat Enterprise Linux weiter senken zu können.“

Ein zusätzlicher Effekt ergibt sich aus der Energie-Effizient der Server. Denn das führe zu Kosteneinsparungen und einer geringeren CO2-Belastung. „Als Unternehmen, das durch Innovation und sein Ingenieurs-Know-how angetrieben wird, sind wir froh, dass wir diesen wichtigen Schritt der Standardisierung auf Red Hat Enterprise Linux und Industriestandard-Server unternommen haben“, sagt der für die Server zuständige Leiter Hagmann.

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