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Projekt zur 5G-Nachfolgetechnologie Hexa-X-II: Phase zwei der europäischen 6G-Initiative

Von Bernhard Lück

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Das Forschungsprojekt Hexa-X-II der Europäischen Kommission soll eine Systemperspektive für die 6G-Standardisierung in einem Ökosystem mit Akteuren aus IKT, Industrie und Wissenschaft schaffen. Ericsson übernimmt, wie schon in der ersten Phase der Initiative, die technische Leitung.

Ericsson (hier die Zentrale im Stockholmer Stadtteil Kista) übernimmt die Rolle des technischen Leiters für Hexa-X-II.(Bild:  Michael Perlmutter / Ericsson)
Ericsson (hier die Zentrale im Stockholmer Stadtteil Kista) übernimmt die Rolle des technischen Leiters für Hexa-X-II.
(Bild: Michael Perlmutter / Ericsson)

Mit der Ankündigung von Hexa-X-II geht das 6G-Forschungsprojekt der Europäischen Kommission (EK) in die zweite Phase. In dieser wird die Liste der Hexa-X-Partner auf 44 Organisationen erweitert, deren Aufgabe es ist, eine vorstandardisierte Plattform und Systemansicht zu erstellen, die die Grundlage für viele Beiträge zur künftigen 6G-Standardisierung bilden wird.

Das Hexa-X-II-Projekt wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen der ersten Ausschreibung des Gemeinsamen Unternehmens für intelligente Netze und Dienste (SNS-JU) gefördert. Das Ziel von Hexa-X und Hexa-X-II ist es, Europa eine Führungsposition im Bereich 6G zu verschaffen.

Hexa-X-II repräsentiert die gesamte Wertschöpfungskette für zukünftige Konnektivitätslösungen. Die Mitglieder reichen von Netzanbietern und Kommunikationsdienstleistern bis hin zu vertikalen Unternehmen und Technologieanbietern sowie den wichtigsten europäischen Forschungsinstituten im Bereich der Kommunikation.

Mithilfe der Ergebnisse der Hexa-X-Innovationen wird das Hexa-X-II-Konsortium versuchen, die folgenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen:

  • Nachhaltigkeit: Hexa-X-II wird Technologien erforschen, die zu einem kohlenstofffreien Fußabdruck beitragen und den Energie- und Materialverbrauch begrenzen.
  • Inklusion: Hexa-X-II zielt darauf ab, Menschen in Entwicklungsländern sowie weniger privilegierten Mitgliedern entwickelter Gesellschaften Anschlussmöglichkeiten zu bieten.
  • Vertrauenswürdigkeit: Hexa-X-II wird Datentransparenz, Sicherheit und Datenschutz sowie die Robustheit des Netzes gewährleisten.

Nokia übernimmt die Projektleitung für Hexa-X-II, nachdem es bereits das erste Hexa-X-Projekt geleitet hat. Ericsson wird als technischer Leiter fungieren. Telecom Italia, die TU Dresden, die Universität Oulu, IMEC und Atos werden bei der Koordinierung verschiedener Arbeitspakete helfen, z.B. Funkentwicklung und Innovation, künftige Geräte und flexible Infrastruktur, intelligentes Netzmanagement und Werte sowie Anforderungen und Ökosystem.

Das Projekt Hexa-X-II soll am 1. Januar 2023 mit einer geplanten Laufzeit von 2,5 Jahren beginnen.

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