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Einheitlicher Überblick über Lagerhäuser verhindert Ausfälle Herr der Regale – Monitoring von automatisierten Lagerhallen

Von Daniel Sukowski 2 min Lesedauer

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Immer mehr Lagerhallen laufen automatisiert – von der Bestückung durch Roboter bis hin zur Entnahme von Artikeln. Doch ein Ausfall der Maschinen kann das die ganze Logistik lahmlegen. Es ist entscheidend, alle Ebenen der Infrastruktur bereichsübergreifend zu erfassen und zu überwachen.

Nur mit einem zentralen Überblick über alle Daten lässt sich eine automatisierte Lagerhalle ausfallfrei betreiben.(Bild:  Paessler)
Nur mit einem zentralen Überblick über alle Daten lässt sich eine automatisierte Lagerhalle ausfallfrei betreiben.
(Bild: Paessler)

Eine Vielzahl von Gängen und Hunderte Regale, in denen Paletten teilweise bis zur Decke gestapelt sind – den Überblick in einem Lager zu behalten, ist nicht so leicht. Laufen Prozesse in der Lagerhalle automatisiert, müssen Mitarbeiter nicht mehr von Gang zu Gang gehen und einzelne Artikel selbst heraussuchen. Roboter übernehmen diesen Job – schnell und ganz automatisch.

Doch welche Hardware und Systeme werden für diesen automatisierten Prozess überhaupt benötigt? Standardmäßig ist dies erst einmal die IT mit ihren Netzwerkgeräten und -systemen wie Firewalls, Switches, Router, Drucker usw. Auch die Betriebstechnik (OT) spielt eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um die Hard- und Software zur Überwachung und Steuerung industrieller Umgebungen, einschließlich spezifischer Geräte wie speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), Industrie-PCs, Maschinen und automatisierte Fahrzeuge sowie SCADA-Systeme und verteilte Steuerungssysteme.

Und zu guter Letzt die Lagersysteme: Mit Spezialsoftware wie beispielsweise einem Inventory Management oder einem Supply Chain Management lässt sich das Lager verwalten. Auch wenn die Systeme miteinander verbunden sind, arbeitet jeder Bereich für sich. Für eine herkömmliche IT-Monitoring-Lösung ist das eher ungeeignet, denn das Lager soll als Ganzes funktionieren – ein ganzheitlicher Überblick über die gesammelten Daten ist essenziell.

Monitoring von speicher­pro­grammier­baren Steuerungen (SPS)

SPS sind ein integraler Bestandteil der Automatisierung in einem Lager. Speicherprogrammierbare Steuerungen führen Aufgaben aus, die sie von Lagersteuerungssystemen oder anderen Verwaltungssystemen erhalten. Dazu zählen beispielsweise automatische Kommissioniervorgänge oder die Bewegung von Förderbändern. Für reibungslose Prozesse in einem automatisierten Lager sollte man daher jederzeit den Status seiner SPS im Blick behalten.

Condition Monitoring: Maschinen und Motoren im Fokus

Maschinen und Motoren spielen eine entscheidende Rolle in automatisierten Lagern. Funktionierende Förderbänder oder Kommissionierroboter sind die Grundvoraussetzung für automatisierte Prozesse. Das Monitoring des Maschinenzustands ermöglicht eine effektive Wartung, die wiederum unnötige Ausfallzeiten verhindert. Beim Condition Monitoring werden Daten direkt von der Maschine erfasst oder mithilfe von IIoT-Sensoren gemessen. Diese Daten werden mit historischen Trends und Standardwerten abgeglichen. Das ermöglicht eine bedarfsgerechte Wartung von Maschinen und beugt Ausfällen vor.

Die gesamte Lagerhalle auf einen Blick

Nur mit einem zentralen Überblick über alle Daten lässt sich der ausfallfreie Betrieb einer automatisierten Lagerhalle gewährleisten. Werden alle Monitoring-Daten an einem Ort zusammengeführt, ist ein ganzheitlicher Blick auf den Zustand des IT-Netzwerks, alle Komponenten im Lager und übergreifende Prozesse möglich.

Daniel Sukowski.(Bild:  Paessler)
Daniel Sukowski.
(Bild: Paessler)

Auch bei Lagern, die über mehrere Standorte verteilt sind, kann ein einheitliches Dashboard von Vorteil sein. Denn so lässt sich nicht nur der Status jedes einzelnen Lagers direkt erkennen, auch Fehlfunktionen lassen sich vermeiden oder schnellstmöglich beheben.

Über den Autor

Daniel Sukowski ist Business Development Manager for IIoT and Data Centers EMEA bei der Paessler AG.

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