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Corel Collaboration Survey Report 2022 Falsche Tools und fehlende Schulungen hemmen Remote Work

Von Bernhard Lück

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Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass hybride und Remote-Arbeitsumgebungen sehr produktiv sein können. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen in Tools investieren, die den Mitarbeitern gutes Arbeiten ermöglichen. Corel hat nun erfahren: Dies ist nicht immer der Fall.

Eine Corel-Umfrage hat ergeben, dass ungeeignete Collaboration-Lösungen in hybriden und Remote-Arbeitsumgebungen zu Umsatzeinbußen in Unternehmen führen.(Bild:  Corel)
Eine Corel-Umfrage hat ergeben, dass ungeeignete Collaboration-Lösungen in hybriden und Remote-Arbeitsumgebungen zu Umsatzeinbußen in Unternehmen führen.
(Bild: Corel)

Die Corel Corporation hat die Ergebnisse des Corel Collaboration Survey Report 2022 veröffentlicht. Die Untersuchung ergab, dass gut ein Drittel der deutschen Büroangestellten (36 %) der Ansicht sind, dass eine mangelnde Zusammenarbeit der Mitarbeiter in hybriden und in Remote-Arbeitsumgebungen den Unternehmen Umsatzeinbußen bescherten. 45 Prozent stimmen darin überein, dass ungeeignete Tools für die Zusammenarbeit das Geschäftswachstum hemmen. Damit sehen sie die Situation positiver als im internationalen Vergleich. Weltweit sieht mehr als die Hälfte den Zusammenhang zwischen schlechten Tools und dem fehlenden Unternehmenserfolg (56 %).

Die Befragung von 2.027 Büroangestellten in Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Australien ergab, dass der Hauptgrund für dieses empfundene mangelnde Wachstum ein Produktivitätsrückgang ist: 70 Prozent der Beschäftigten sind sich einig, dass eine fehlende Kollaboration ihre Produktivität einschränkt und ihnen Zeit stiehlt. In Deutschland sind es mit 62 Prozent etwas weniger. Auf die Frage, was die Ursache dieser Zusammenarbeitskrise sei, gaben die Befragten eine Reihe von Antworten:

  • 35 Prozent der Deutschen (27 % weltweit) bestätigen, dass die Unternehmen nicht in die richtigen Tools investieren,
  • 35 Prozent der Deutschen (25 % weltweit) sind sich einig, dass die Werkzeuge für die Kollaboration eine mangelhafte Funktionalität bieten,
  • 15 Prozent (weltweit 22 %) der Angestellten sagen, sie würden die ihnen zur Verfügung stehenden Tools nicht verwenden,
  • Zehn Prozent (21 % weltweit) geben an, sie seien im Umgang mit den Tools nicht geschult.

„Diese Befragung zeigt die alarmierenden Kosten auf, die ungeeignete Collaboration-Tools nach sich ziehen“, sagt Scott Day, Chief People Officer bei Corel. „Sie hebt hervor, dass Unternehmen jeder Größenordnung durch die zu Beginn der Pandemie implementierten schnellen Lösungen eingeschränkt werden. Anstatt die Mitarbeiter produktiv arbeiten zu lassen, behindern diese Übergangslösungen sie häufig bei ihrer Tätigkeit. Den Mitarbeitern zuzuhören, eine Umgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter gern arbeiten, und in einfache, intuitive Kollaborationslösungen zu investieren: Das ist das Erfolgsrezept für Unternehmen im Jahr 2022.“

Auf die Frage, was eine erfolgreiche Lösung für die Zusammenarbeit auszeichnet, haben die Befragten zwei wesentliche Eigenschaften genannt:

  • 42 Prozent der deutschen Befragten stimmen darin überein, dass die Tools mehrere Teammitglieder dazu befähigen sollten, nahtlos gleichzeitig am selben Projekt zu arbeiten,
  • Jeder dritte deutsche Beschäftigte (33 %) zieht außerdem Lösungen vor, die ihm die Arbeit und Zusammenarbeit auf jedem beliebigen Gerät ermöglichen.

„Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Mitarbeiter von den Unternehmen erwarten, dass sie ihnen Tools bereitstellen, mit denen sie arbeiten können, wo und wann sie wollen. Doch wir sehen, dass viele Firmen diese Erwartung nicht erfüllen. Die Pandemie hat die Arbeitslandschaft nachhaltig verändert und die Auswirkung ungenügender Collaboration-Tools auf das Wachstum und die Geschäftszahlen ist etwas, das Unternehmen nicht ignorieren können“, sagt Day.

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