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Application Observability Dynatrace erweitert Real User Monitoring um Frontend-Tiefenanalyse

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Dynatrace erweitert sein Real User Monitoring und verknüpft Nutzerdaten enger mit Backend-Telemetrie. Entwickler sollen damit reale Nutzung, Fehler und Performance in einer gemeinsamen Sicht analysieren können. Die Plattform führt Frontend-Messwerte, Logs und Metriken zusammen und speichert sie langfristig. Der Anbieter spricht von einer durchgängigen Analyse über Anwendungsschichten hinweg.

Das erweiterte Real User Monitoring soll echte Nutzerinteraktionen direkt mit Logs und Systemmetriken verknüpfen. (Bild:  Dynatrace)
Das erweiterte Real User Monitoring soll echte Nutzerinteraktionen direkt mit Logs und Systemmetriken verknüpfen.
(Bild: Dynatrace)

Dynatrace hat neue Funktionen für sein Real User Monitoring (RUM) vorgestellt. Die Lösung erfasse Frontend-Daten (wie Nutzerinteraktionen, Ladezeiten, Soft Navigations in Single-Page-Apps) und kombiniere sie jetzt mit Backend-Kontext in derselben Übersicht. Damit sollen Teams sehen können, wie echte Nutzer Web- und Mobil-Anwendungen nutzen, und damit technische Probleme schneller lokalisieren und lösen. Die neuen Tools bieten standardisierte Performance-Metriken (z. B. Core Web Vitals), Datenmodelle, Analyse-Oberflächen und engere Verknüpfung zu Backend-Metriken wie Logs und Traces.

RUM diene dazu, das tatsächliche Verhalten von Anwendern in Anwendungen zu beobachten. Klassische Monitoring-Ansätze würden an Grenzen stoßen, wenn Anwendungen stark dynamisch seien, Single-Page-Anwendungen (SPAs) verwenden oder asynchrones Rendering und KI-gestützte Dienste involviert wären. In solchen Fällen könnten Sichtbarkeitslücken entstehen, weil wichtige Nutzerinteraktionen nicht im Kontext anderer Telemetriedaten stehen.

Die wichtigsten praktischen Verbesserungen:

  • RUM-Daten decken moderne Anwendungsmuster besser ab, inklusive Hintergrund-Requests, Klick-/Tipp-Interaktionen und Navigation ohne klassische Vollseiten-Reloads.
  • Es gibt „out-of-the-box“ Dashboards und Fehleranalyse-Tools, mit denen Entwickler und SRE-Teams schneller sehen können, was bei welcher Nutzergruppe passiert.
  • Nutzer- und Sitzungsdaten lassen sich direkt mit Backend-Performance verbinden, so dass ein langsamer Seitenaufbau leichter auf konkrete Ursachen zurückgeführt werden kann.
  • Eine Abfragesprache (DQL) und erweiterte Analyse-Optionen erlauben tiefere, kontextreiche Auswertungen.

Laut Ankündigung stehen diese erweiterten RUM-Funktionen jetzt zur Verfügung. Auf DPS-SaaS-Tenants ab Version 330 werden alle Anwendungen und Funktionen standardmäßig bereitgestellt. Die Datenaufnahme in die Dynatrace-Plattform der dritten Generation lässt sich wahlweise für einzelne Frontends oder komplette Umgebungen aktivieren; die klassische Datenerfassung bleibt davon unberührt.

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