Unternehmen auf der ganzen Welt wurden durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu einer beschleunigten digitalen Transformation gezwungen. Prozesse, die normalerweise Monate oder sogar Jahre gedauert hätten, dauerten nur wenige Tage und führten oft zum ersten Mal zur kompletten Umstellung der Belegschaft auf Home-Office.
Das Hauptanliegen vieler Unternehmen wird noch einige Zeit darin liegen, das erwartete Serviceniveau aufrechtzuerhalten und die Arbeitsplätze im Homeoffice sicherer zu machen. SASE ist für beides perfekt geeignet.
Ein Forschungsbericht von Versa Networks, der auf einer Umfrage unter IT- und Sicherheitsexperten basiert, ergab, dass 84 Prozent der Unternehmen ihren Wechsel in die Cloud und die Einführung digitaler Transformationsprojekte beschleunigt haben. Die größten Herausforderungen während dieses Prozesses drehten sich um Sicherheit und Netzwerkleistung, da unzählige Geräte mit Unternehmensnetzwerken verbunden waren, was eine Zunahme der Sicherheitsrisiken auslöste und das System überlastete. Verständlicherweise benötigen sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter Zeit, um sich an die neuen Setups zu gewöhnen.
Leider hat die Dringlichkeit der Pandemie diesen Luxus der Eingewöhnung verhindert und so sahen sich viele Unternehmen mit Beschwerden über unzuverlässige Konnektivität und fehlenden Zugang konfrontiert. Die Verlagerung auf Remote-Arbeit führte zu einem Anstieg der Plattformen, um virtuelle Operationen zu erleichtern. Laut 36 Prozent der Befragten waren es jedoch diese Videokonferenz- und Kollaborations-Apps, die die größten Herausforderungen in Bezug auf konsistente Leistung und Zuverlässigkeit darstellten. Als Reaktion darauf begannen Unternehmen mit der Einführung verschiedener Technologielösungen, um ihre Cybersicherheit und Netzwerkleistung zu verbessern. Eine dieser Lösungen war Secure Access Service Edge (SASE).
Der Wandel zu SASE
SASE ist die Integration von Netzwerk- und Sicherheitslösungen wie Zero Trust und Firewall-as-a-Service (FWaaS) in einen einzigen Service, der vollständig über die Cloud bereitgestellt werden kann. Da viele Unternehmen damit rechnen, ihre Mitarbeiter auch nach der vollständigen Aufhebung der Pandemiebeschränkungen weiterhin – zumindest zeitweise – im Homeoffice zu beschäftigen, sind sie bemüht, diese Seite ihres Geschäfts zukunftsfähig zu machen. Dabei spielt Sicherheit bei den meisten Unternehmen eine wesentliche Rolle. 49 Prozent haben allerdings noch Nachholbedarf und gaben in der Umfrage an, sich noch weiter auf diesen Bereich konzentrieren zu müssen.
Und hier kommt SASE ins Spiel: Die Fähigkeiten von SASE eine verstärkte Sicherheit und zuverlässige Konnektivität zu gewährleisten, machen es zu einer beliebten Wahl für diejenigen, die ihre Systeme aktualisieren möchten. Tatsächlich haben 87 Prozent der Befragten bereits VPNs oder SASE eingeführt oder denken darüber nach, SASE innerhalb des nächsten Jahres einzuführen. In der Vergangenheit waren VPNs die erste Wahl für Unternehmen. Seit einigen gibt es jedoch eine deutliche Verschiebung hin zu SASE als Alternative. Unsere Umfrage ergab, dass im Vergleich 23 Prozent der Unternehmen VPNs einsetzten, während 34 Prozent sich für SASE entschieden haben.
Die SASE-Wissenslücke
Die zunehmende Akzeptanz von SASE ist vielversprechend angesichts der Vorteile, die den Unternehmen damit geboten werden, etwa die verbesserte Sicherheit von Geräten und Anwendungen bei Remote-Mitarbeitern.
Leider funktioniert die SASE-Lösung in vielen Fällen nicht optimal, einfach weil viele Nutzer sie nicht vollständig verstehen. Trotz guter Akzeptanz kennen derzeit nur 31 Prozent der Teams die genaue Definition von SASE: „die Konvergenz von Netzwerk- und Sicherheitsdiensten wie CASB, FWaaS und Zero Trust in einem einzigen, Cloud-nativen Servicemodell.“ Daher ist zu vermuten, dass einige Unternehmen, die SASE bereits implementiert haben, es nicht optimal nutzen werden. Tatsächlich erklärten 13 Prozent derjenigen, die den Einsatz von SASE nicht planten, die Vorteile nicht wirklich zu verstehen. Es bedarf also unbedingt mehr Aufklärungsarbeit in Bezug auf SASE. Immerhin muss man anerkennen, dass die IT- und Sicherheitsteams bereits die Vorteile von SASE gegenüber älteren VPN-Systemen erkennen, die eine ganze Reihe von Sicherheitslücken aufweisen. Es ist auch vielversprechend, dass ein Drittel der Unternehmen SASE bereits eingeführt hat und weitere 30 Prozent es in den nächsten 6 bis 12 Monaten planen.
Interessanterweise sind die beiden Hauptgründe, warum Unternehmen derzeit nicht in SASE investieren, dass sie andere Prioritäten innerhalb des Geschäfts haben oder dass ihnen das Budget für Investitionen in neue Technologien fehlt. Die Sensibilisierung für die Vorteile von SASE ermöglicht es Unternehmen, fundierte Entscheidungen über ihre Technologie zu treffen, wenn sie dazu in der Lage sind.
Die Zukunft von Sicherheit und Vernetzung
In nächster Zeit wird das Hauptanliegen der Unternehmen darin liegen, das erwartete Serviceniveau im gesamten Unternehmen aufrechtzuerhalten, sowie mehr Arbeitsplätze im Homeoffice sicherer zu machen. SASE ist für beides perfekt geeignet. Es unterstützt nicht nur die Stärkung der Netzwerkarchitektur, sondern kann auch über die Cloud bereitgestellt werden und bietet so mehr Flexibilität im gesamten Unternehmen.
Stand: 08.12.2025
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Da die meisten verwendeten Anwendungen inzwischen auf der Cloud basieren, sind reibungslose und sichere Übergänge zur und aus der Cloud unerlässlich. Cybersicherheit ist und bleibt ein grundlegender Bestandteil jedes Unternehmens im digitalen Zeitalter. Unabhängig davon, in welcher Branche man tätig ist, trägt Sicherheit zu einem kontinuierlichen Geschäftsbetrieb bei. Das zeigt sich in der Tatsache, dass 32 Prozent der Unternehmen besorgt sind, ob sie ihr Unternehmensnetzwerk vor Bedrohungen schützen können. Lösungen wie SASE, die einen zentralen Kontrollpunkt bieten, helfen dabei, dass Netzwerk zu stärken und jeden einzelnen Teil der Netzwerkarchitektur zu sichern. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich Unternehmen vor der Implementierung ausreichend über die verfügbaren Lösungen informieren und so den höchsten Return on Investment (ROI) zu erzielen.