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Effizientere Edge- und KI-Workloads Dell vereinfacht die Bereitstellung von KI am Edge

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Dell Technologies erweitert seine Edge-Operations-Plattform NativeEdge: Sichere, hochverfügbare Clustering-Funktionen für NativeEdge-Endpunkte sollen die Resilienz von Edge-Workloads steigern, KI-Erweiterungen den Betrieb von KI-Lösungen in Edge-Umgebungen vereinfachen.

Unternehmen setzen zunehmend auf Edge Computing und benötigen deshalb Systeme für die Bereitstellung und Verwaltung von KI-Modellen an einer Vielzahl von Edge-Standorten.(Bild:  © Michael Traitov – stock.adobe.com)
Unternehmen setzen zunehmend auf Edge Computing und benötigen deshalb Systeme für die Bereitstellung und Verwaltung von KI-Modellen an einer Vielzahl von Edge-Standorten.
(Bild: © Michael Traitov – stock.adobe.com)

NativeEdge sei Dell zufolge die branchenweit einzige Edge-Operations-Plattform für sicheres Onboarding von Geräten in großem Umfang, Remote-Verwaltung und Multicloud-Anwendungsorchestrierung. Mit der Software sei ab sofort auch Multi-Node-Hochverfügbarkeits-Clustering für NativeEdge-Endpunkte wie Dell PowerEdge-Server, OptiPlex- und Precision-Workstations sowie Dell Gateways möglich.

Diese Endpunkte könnten geclustert oder von der NativeEdge-Software gruppiert werden, um wie ein einziges System zu agieren. Unternehmen hätten dadurch folgende Vorteile:

  • Bereitstellung von Hochverfügbarkeitsfunktionen zur Aufrechterhaltung wichtiger Geschäftsprozesse und Edge-KI-Workloads auch bei Netzwerkunterbrechungen oder Geräteausfällen. Die Migration von virtuellen Maschinen und die automatische Ausfallsicherung von Anwendungen, Rechnern und Speichern könnten Unternehmen eine höhere Zuverlässigkeit bieten und für einen kontinuierlichen Betrieb sorgen.
  • Einfache Anpassung an sich ändernde Workload-Anforderungen in unterschiedlichen Umgebungen, von Einzelhandelsgeschäften bis hin zu Versorgungsunternehmen.
  • Die Integration von NativeEdge-Endpunkten mit externen Speicherlösungen wie Dell PowerStore und Dell PowerVault, um das Training und die Bereitstellung von KI-Modellen mit der Vielseitigkeit von Single-, Two-Tier- oder Three-Tier-Lösungen am Edge zu unterstützen.

Für Unternehmen, die KI-Inferencing am Edge implementieren, sei die Bereitstellung von KI-Anwendungen und -Lösungen an Hunderten, wenn nicht Tausenden von Edge-Standorten mühsam und zeitaufwendig, so Dell. Deshalb gebe es nun einen Katalog von mehr als 55 vorgefertigten NativeEdge Blueprints, mit denen die Bereitstellung von KI-Anwendungen und -Frameworks nach Wunsch des Unternehmens automatisiert werden könne und so eine schnellere Wertschöpfung möglich sei. Mit den NativeEdge Blueprints könnten Nutzer auf einfache Weise neue Anwendungsfälle und KI-Funktionen am Edge zusammen- und bereitstellen. Gleichzeitig könne der Einsatz der vorgefertigten Blaupausen die Zeit für manuelle Konfigurationen minimieren und die Fehlerquote reduzieren.

Dell habe den Katalog mit zusätzlichen Anwendungen und Erweiterungen versehen:

  • Open-Source-Tools wie Apache Spark, Apache Airflow, MLflow und Grafana zur Unterstützung kontinuierlicher MLOps-Workflows. Sie seien auf Edge-Anwendungsfälle zugeschnitten und machten eine schnelle und effiziente Bereitstellung von KI-gestützten Lösungen möglich.
  • Aveva Unified Operations Center, um die Modernisierung der städtischen Infrastruktur in den Bereichen integrierter Betrieb, Gebäudesysteme, Masterplanung, intelligente städtische Mobilität und kritische Konnektivität zu erleichtern.
  • Epic.IO, das mithilfe von KI und Computer Vision Einblicke in den Einkauf im Einzelhandel bieten und Echtzeitanalysen ermöglichen könne.
  • Dell Data Collector, um Daten von Sensoren und IoT-Geräten zu sammeln und an verschiedene Standorte nahezu in Echtzeit zu übertragen. Unternehmen könnten Dell Data Lakehouse nutzen, um die Daten für Einblicke in Echtzeit und KI-Workloads abzufragen.
  • Intel Geti, eine Softwarelösung zur Beschleunigung der Entwicklung von Computer-Vision-KI-Modellen im Edge-Bereich.
  • Die Updates für die Softwareplattform Nvidia AI Enterprise, die auch die Nvidia Inferencing Microservices (Nvidia NIM) beinhaltet, sollen Entwicklern eine effiziente und sichere Bereitstellung von KI-Inferenz-Workloads am Edge ermöglichen, gleichzeitig die Zeit für manuelle Setups reduzieren und die Fehlerquote minimieren.

Die Erweiterungen für Dell NativeEdge sollen ab Januar 2025 verfügbar sein.

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