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Es geht noch komfortabler
Für Hyper-V-Umgebungen kennt der VMware Converter zudem noch einen weiteren, komfortableren Weg: Das Tool kommuniziert direkt mit dem Hyper-V-Server selbst und kann alle dort registrierten VMs für vSphere konvertieren. Dazu lässt der Administrator den Converter direkt auf der Hyper-V-Maschine oder einem anderen Windows-Server innerhalb der Domain arbeiten.
So lassen sich auch VMs von GUI-losen Hyper-V-Servern abziehen. Vor der eigentlichen Übertragung richtet der Converter via RPC lediglich einen kleinen Agenten auf der Hyper-V-Maschine ein.
Dieser Prozess setzt dann allerdings voraus, dass die zu übertragenden Maschinen nicht zeitgleich produktiv laufen. Am Ende der Umstellung von Hyper-V nach vSphere kann der Systemverwalter den Hyper-V-Dienst des Host-Systems über die Rollenverwaltung entfernen und nach einem Neustart den ehemaligen Hyper-V-Host selbst in eine VMware-Maschine übertragen (siehe: Bildergalerie; sie zeigt eine vollständige Konvertierung einer Hyper-VM vom Hyper-V-Host in einen ESXi-5-Server).
Migration von Hyper V zu VMware als Service - ebenfalls kostenfrei
Neben dem kostenfreien Converter-Tool von VMware stehen im Internet auch eine Reihe kostenpflichtiger oder freier Tools zur Auswahl, die VHD-Dateien in VMDKs umwandeln oder auf andere Art und Weise Hyper-V-Maschinen zu vSphere übertragen.
Außerdem gibt es bereits seit über einem Jahr einen SaaS-Service zur Konvertierung von physischen Maschinen in vSphere VMs. Auch dieser Service ist unter kostenfrei verfügbar: http://go.vmware.com
Der umstiegswillige Administrator hat also eine Auswahl an Tools, welche ihm den Übergang von Hyper-V zu vSphere erleichtern.
Der Autor:
Andreas Stolzenberger ist Senior. Systems Engineer bei VMware.
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