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IT-Umgebungen optimieren und sichern 5 Wege zur Infrastrukturtransparenz

Von Shaun Behrens 2 min Lesedauer

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Transparenz über die komplette Infrastruktur macht Schwachstellen wie Schatten-IT und Cybersicherheitslücken frühzeitig sichtbar. Sie ist der Schlüssel zur Transformation und Optimierung der technischen Landschaft. Auf dem Weg dorthin sind jedoch wichtige Kernaspekte zu berücksichtigen.

Die wichtigsten Ziele der Infrastrukturtransparenz sind die Zusammenführung unterschiedlicher Datenquellen zu einem umfassenden Überblick.(Bild:  © suldev – stock.adobe.com / KI-generiert)
Die wichtigsten Ziele der Infrastrukturtransparenz sind die Zusammenführung unterschiedlicher Datenquellen zu einem umfassenden Überblick.
(Bild: © suldev – stock.adobe.com / KI-generiert)

Infrastrukturtransparenz reduziert Risiken und verhindert kostspielige Ausfälle. Es handelt sich um ein lohnendes Ziel für IT-Administratoren und Fachleute: Denn eine umfassende Sichtbarkeit der der Abhängigkeiten zwischen Geräten, Systemen und anderen Komponenten gewährleistet eine vollständige Übersicht über alle IT-Assets.

1. Datenquellen zu einer Wissensbasis zusammenführen

Die wichtigsten Ziele der Infrastrukturtransparenz sind die Zusammenführung unterschiedlicher Datenquellen zu einem umfassenden Überblick. In jeder IT-Umgebung gibt es viele verschiedene Arten von Datenquellen wie IT-Management-Tools, Excel-Tabellen und das Know-how der Mitarbeiter. Diese dezentralen Datenquellen müssen jedoch in eine einheitliche Wissensbasis integriert werden, um detaillierte technische Informationen und strategische Angaben auf einer Landkarte für IT zusammen anzeigen lassen sollen. Eine effektive IT-Landkarte sollte allumfassend, aktuell und kohärent sein. Einige Quellen sind verlässlicher als andere – so liefern die Management-Tools oft präzisere Informationen als eine traditionelle Excel-Tabelle.

2. Automatisierung der Datenerfassung

IT-Umgebungen sind dynamisch und stetig im Wandel. Manuelle Datenerfassung führt schnell zu veralteten Informationen, besonders bei cloudbasierten Komponenten. Daher ist die Automatisierung der Datenerfassung essenziell. Automatisierte Tools können Probleme über Zeit verfolgen, IT-Assets listen und mehr. Eine effektive Automatisierung generiert zahlreiche Datenquellen, die miteinander verknüpft werden müssen.

3. Datenquellen mit IT-Assets und -Einheiten verbinden

Infrastrukturtransparenz bedeutet mehr als nur das Sammeln von Daten in einer Datenbank. Es erfordert die Verknüpfung der Datenquellen mit spezifischen IT-Assets. Beispielsweise können Informationen aus einem Monitoring-Tool und einer KI-Sicherheitslösung kombiniert werden, um ein Modell der technischen IT-Assets zu erstellen, das deren Kommunikation und Abhängigkeiten zeigt. Dies ermöglicht es, umfassende Informationen über ein Asset aus verschiedenen Datenquellen zu sammeln und zu speichern.

4. Erstellen einer Karte der IT-Infrastruktur

Nachdem die IT-Assets definiert wurden, ist es hilfreich, eine Karte der Infrastruktur zu erstellen. Diese zeigt die Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen den Assets. Eine nützliche Karte muss alle Assets umfassen, auf zuverlässigen Datenquellen basieren und regelmäßig aktualisiert werden. So können Abhängigkeiten erkannt und Bereiche identifiziert werden, die optimiert werden sollten.

5. Visualisieren der IT-Infrastruktur

Mit Visualisierungen, die die Komplexität der Infrastruktur in einer Pyramidenstruktur darstellen, erhält man einen Überblick darüber, welche Ressourcen von welchen Assets abhängen. Beispielsweise kann gesehen werden, welche IT-Assets von einem Server-Update betroffen sind. Eine weitere wichtige Komponente der Visualisierung ist die Möglichkeit, Ansichten zu filtern. Beispielsweise kann eine Ansicht erstellt werden, die nur die aktuell laufenden Server mit Windows 8 als Betriebssystem zeigt, um spezifische Fragestellungen zu beantworten.

Dieser differenzierte Ansatz zur Infrastrukturtransparenz zeigt, dass durch das Zusammenführen und Automatisieren von Datenquellen sowie das Erstellen und Visualisieren von IT-Landkarten eine optimierte und sicherere IT-Umgebung geschaffen werden kann. Die Herausforderungen und Chancen, die sich daraus ergeben, sind ein wichtiger Schritt in der fortlaufenden Entwicklung moderner IT-Infrastrukturen.

Shaun Behrens.(Bild:  Paessler)
Shaun Behrens.
(Bild: Paessler)

Über den Autor

Shaun Behrens ist Content-Experte bei der Paessler AG.

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