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Gezielte Automatisierung von Netzwerkfunktionen 4 Gründe, warum Netzwerk-Profis Experience-First Networking schätzen

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Bei der Administration eines Netzwerks gehören Stabilität und Performance zu den wichtigsten Aufgaben. Juniper Networks erklärt, wie Experience-First Networking durch Automatisierung die Qualität von Netzwerkservices erhöht und Admins gleichzeitig von vielen Aufgaben entlastet.

Experience-First Networking ist für Administratoren ein Segen.(Bild:  © Tierney – stock.adobe.com)
Experience-First Networking ist für Administratoren ein Segen.
(Bild: © Tierney – stock.adobe.com)

Die Anforderungen an Netzwerke sind deutlich gewachsen. Verantwortlich dafür sind viele Faktoren, darunter der Aufstieg von Cloud- und Edge-Computing, Homeoffice und die zunehmende Bedeutung von künstlicher Intelligenz (KI), die alle zu einer höheren Netzwerkbelastung über das „normale“ Datenwachstum hinausführen. Netzwerkadministratoren müssen dafür die entsprechenden Netzwerkkapazitäten und -verfügbarkeiten sicherstellen, um diesem Druck standzuhalten. Der Schlüssel dazu ist die gezielte Automatisierung von Netzwerkfunktionen durch Experience-First Networking. Hinter diesem Begriff steckt ein KI-basiertes Konzept, das Hardware, Software und Services nahtlos optimiert. Juniper Networks beleuchtet die wichtigsten Vorteile dieser Strategie:

1. Automatisierung des Betriebs

Experience-First Networking, einschließlich AIOps, automatisiert die Planung und den Betrieb von Netzwerken. Die Automatisierung beginnt bereits beim Entwurf von Netzwerkservices. Der Einsatz vordefinierter Prozeduren unterstützt im laufenden Betrieb beispielsweise beim Einspielen von Upgrades oder bei Rollouts. Für Administratoren wird zudem eine eventuell später notwendige Fehlersuche vereinfacht.

2. Intent-based Networking (IBN)

Administratoren geben Ziele vor, das IBN macht den Rest. Dazu zählen auch komplexe Services, etwa die automatische Skalierung (Capacity Management), die autonome Behandlung von Störfällen (Self Healing) oder die laufende Optimierung des Netzes selbst. Das Netzwerk kann dadurch flexibler und effizienter arbeiten, die Administratoren werden von vielen Aufgaben entlastet.

3. Mehr Transparenz

Experience-First Networking gibt tiefe Einblicke in den Gesundheitszustand eines Netzwerks, identifiziert und beseitigt mögliche Stauquellen, hilft bei der Orchestrierung von Services, ermöglicht latenzabhängiges Routing des Netzwerk-Traffics zur Priorisierung von kritischen Services (etwa die Verbindung zum E-Commerce-Frontend) und liefert Administratoren jederzeit eine aggregierte Sicht auf die Qualität der aktuellen Netzwerkservices.

4. Automatisierung der Sicherheit

Experience-First Networking verleiht Netzwerken die Fähigkeit, Angriffsversuche autonom zu erkennen und zu melden. Administratoren können so in kürzester Zeit reagieren, Attacken effizient blockieren und mögliche negative Folgen für die Netzwerkperformance schon im Vorfeld vermeiden, ohne dass die Netzwerkqualität für die Nutzer beeinträchtigt wird.

„Experience-First Networking ist für Administratoren ein Segen“, erklärt Dieter Badmann, Regional Director DACH bei Juniper Networks. „Es erleichtert ihnen durch die Automatisierung wichtiger Aufgaben die sichere, punktgenaue Bereitstellung von Netzwerkservices und reduziert gleichzeitig den dafür notwendigen Aufwand. Das verschafft ihnen mehr Zeit für die Konzentration auf wesentliche Aufgaben, wie etwa die strategische Netzwerkplanung.“

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