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Embedded-OS

15 Betriebssysteme für den Raspberry Pi

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Embedded- und Sicherheitssysteme: Weitere Linux-Varianten fürs RasPi

Seit der Einführung von Linux haben sich zahlreiche verschiedene Distributionen des freien Betriebssystems entwickelt, die verschiedene Geschmäcker bedienen und unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen. Im Gegensatz zu den zuvor genannten Systemen sind diese zwar nicht so weit verbreitet, haben aber bereits für bestimmte Anwender und Gebiete ihre Nischen gefunden.

Speziell für embedded devices wie beispielsweise Router gedacht: Das linuxbasierte OpenWRT(Bild:  Screenshot)
Speziell für embedded devices wie beispielsweise Router gedacht: Das linuxbasierte OpenWRT
(Bild: Screenshot)

Eine der interessanteren Linux-Portierungen für das Raspberry Pi ist hier OpenWRT, ein offenes, Linux-basiertes Betriebssystem für Embedded Computing. OpenWRT wurde ursprünglich speziell für den Einsatz von Routern aufgebaut, ist inzwischen aber auch für andere Einsatzgebiete mit dem Schwerpunkt auf Wireless-Betrieb optimiert. OpenWRT ist ein offenes, Community-getriebenes Projekt und legt großen Wert auf hohe Flexibilität und einfache Gestaltungsmöglichkeiten für Embedded Devices.

Das relativ junge Kali Linux ist speziell für sicherheitsrelevante Anwendungen interessant.(Bild:  Kali Linux Bureau / CC-SA-4.0)
Das relativ junge Kali Linux ist speziell für sicherheitsrelevante Anwendungen interessant.
(Bild: Kali Linux Bureau / CC-SA-4.0)

Eine vergleichsweise junge Linux-Distribution, um die sich aber schnell eine große Fangemeinde gebildet hat, ist Kali Linux. Die 2013 erstmals veröffentlichte Distribution basiert ursprünglich auf Debian und ist speziell auf Sicheheitstests und –anwendungen optimiert. Kali Linux wurde schnell auf diverse Prozessorarchitekturen angepasst und unterstützt seit Version 1.0.9 (August 2014) auch das Raspberry Pi B+. Die derzeit aktuellste Vewrsion 1.1.0 liegt auch in einem für das Raspberry Pi 2 optimierten Build vor.

Früher weit verbreitet, hat OpenSUSE zwar im Laufe der Jahre etwas an Beliebtheit eingebüßt. Die Community ist geschrumpft und die Entwicklung hinkte in letzter Zeit etwas den großen Konkurrenten wie Debian oder Fedora hinterher.

Dennoch besitzt die vor allem in Deutschland noch relativ weit verbreitete Linux-Distribution noch eine treue Fangemeinde. OpenSUSE unterstützt auch die ARM-Prozessorarchitektur und lässt sich auch für den Einsatz auf dem Raspberry Pi anpassen. Die Einrichtung erfordert allerdings etwas Fingerspitzengefühl, zudem ist das OS nicht optimal auf die Hardware des RasPi zurechtgeschnitten, so dass die Installation von OpenSUSE auf dem Einplatinenrechner wohl nur wirklich eingefleischten Fans zu empfehlen ist.

Neben den hier genannten haben auch andere Linux-Varianten auf die eine oder andere Art ihren Weg auf den Einplatinenrechner gefunden, beispielsweise gentoo. Diese sind aber in der Regel nicht für einen idealen Einsatz auf dem Raspberry Pi ausgereift.

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