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Black Box InvisaPC steuert physische und virtuelle Rechner Zwitter aus KVM und Zero Client

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Black Box‘ InvisaPC verlängert per IP nicht nur DVI, USB und Audio. Zusätzlich steuert das System per RDP 7.1/8 Remote FX virtuelle Maschinen und stellt geringe Anforderungen an Bandbreiten und Latenzen.

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Bei Full-HD-Videos begnügt sich das lüfterlose Gerät mit 35 Mbit/s.
Bei Full-HD-Videos begnügt sich das lüfterlose Gerät mit 35 Mbit/s.
(Bild: WeissenbachPR/flickr)

Mit dem InvisaPC will Netzwerk-Experte Black Box nach eigenem Bekunden die Brücke zwischen klassischer KVM-Steuerung und virtuellen Maschinen bauen. Das IP-basierte System verlängert wahlweise Schnittstellen entfernter Rechner oder greift als Zero Client auf virtuelle Desktops zu.

InvisaPC soll auch mit vergleichsweise schmalbrüstigen WANs und Standleitungen zurechtkommen. Laut Anbieter genügen bereits Bandbreiten von 35 Mbit/s, um HD-Bewegtbilder mit 1080p zu übertragen. Zudem arbeite das System bei Latenzen bis zu 50 ms performant.

Axel Bürger, Geschäftsführer der Black Box Deutschland GmbH, erläutert: “Mit InvisaPC ist eine sanfte Migration in Richtung virtuelle Maschinen ganz einfach und ohne Performance-Einbußen möglich. Die Nutzer merken den Unterschied meist nur deshalb, weil ihr gewohnter Rechner durch ein kompaktes, lüfterloses Gerät ersetzt wurde, das auch auf der Rückseite des Monitors befestigt werden kann. Alles andere – wie die Bedienungsoberfläche oder die Reaktionszeit – fühlt sich gleich an.”

Das System überträgt Daten von DVI, USB HID, USB 2.0 und Audio. Neben Punkt-zu-Punkt werden auch Verbindungen mit bis zu 32 Rechnern unterstützt. Mit virtuellen Maschinen kommuniziert der InvisaPC per RDP 7.1/8 Remote FX.

Das System ist skalierbar: Vom Ein-Nutzer-Setup bis zur Switching-Matrix. InvisaPC Extender Sets sind ab einem Listenpreis von 1.145 Euro (netto) zu haben.

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