Hochverfügbarkeits-Router mit optionalem SD-WAN Zwei VDSL-Supervectoring-Modems in einem Gerät

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Lancoms Highspeed-Business-Router 1926VAG und 1926VAG-4G sind jeweils mit zwei VDSL-Supervectoring-Modems ausgestattet, können aber auch an einem G.Fast- oder Glasfaser-Gigabit-Anschluss oder mit einem Kabelmodem betrieben werden. Der 1926VAG-4G bietet zusätzlich ein LTE-Advanced-Modul.

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Der Lancom 1926VAG-4G besitzt ein Dual-SIM-LTE-Advanced-Modem für Übertragungsraten von bis zu 300 MBit/s.
Der Lancom 1926VAG-4G besitzt ein Dual-SIM-LTE-Advanced-Modem für Übertragungsraten von bis zu 300 MBit/s.
(Bild: Lancom)

Die beiden Geräte der 1926er-Serie, Lancom zufolge geeignet für Installationen mit hohem Bandbreitenbedarf in Filialinfrastrukturen, seien die ersten Router am Markt mit zwei integrierten VDSL-Supervectoring-Modems für bis zu insgesamt 2 x 300 MBit/s. Alternativ könnten sie über eines der beiden Modems mit bis zu 1.000 MBit/s an G.Fast-Anschlüssen oder über einen SFP-Port direkt an schnellen Glasfaseranschlüssen betrieben werden. Über WAN-Ethernet bedienen sie zudem beliebige externe DSL- oder Kabelmodems, so der Hersteller. Das im Lancom 1926VAG-4G zusätzlich integrierte Dual-SIM-LTE-Advanced-Modem sorge für Mobilfunkzugang mit bis zu 300 MBit/s.

Beide Geräte können bis zu vier Internetanschlüsse für höchste Bandbreite und eine ideale Lastverteilung gleichzeitig nutzen, so der Hersteller. Mittels Advanced Routing and Forwarding (ARF) sei es mittels der bis zu 64 isolierten und getrennt voneinander routenden IP-Kontexte möglich, alle IP-Anwendungen über einen zentralen Router zu führen und die verschiedenen Kommunikationskanäle sicher voneinander abzugrenzen. Die 25 (optional bis zu 100) integrierten IPsec-VPN-Kanäle würden für maximale Verschlüsselung und die sichere Anbindung von Standorten oder externen Mitarbeitern an das Unternehmensnetzwerk sorgen.

LAN-seitig seien vier Gigabit-Switch-Ports für den Anschluss von Netzwerkgeräten verfügbar, außerdem zwei ISDN- und vier Analog-Schnittstellen für eine nahtlose Integration bestehender Telefoniekomponenten in das All-IP-Netz.

Die Router, so Lancom, bieten Telefoniefunktionen inklusive QoS und steuern alle TK-Funktionen von SIP-, ISDN- und Analog-Komponenten. Der integrierte Session Border Controllers mache die sichere Trennung von externen (unsicheren) und internen (sicheren) Netzen möglich.

Optional könnten die Router in Kombination mit der Lancom Management Cloud (LMC) hochautomatisiert per SD-WAN betrieben werden. Zudem würde High Scalability VPN (HSVPN) unterstützt: Wo zuvor für jede Anwendung ein einzelner VPN-Tunnel nötig gewesen sei, könne HSVPN beliebig viele Netze in einem einzigen VPN-Tunnel bündeln und diese gesammelt an die Gegenstelle transportieren – dabei bleibe jedes Netz sicher und strikt voneinander getrennt. Der große Vorteil: Es müssten deutlich weniger VPN-Tunnel konfiguriert werden, die außerdem im Fehlerfall (Failover) wesentlich schneller wiederaufgebaut werden könnten.

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