Zuverlässigkeit der Netzwerke wird immer wichtiger

Zukunftssichere Netze, zufriedene Kunden

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Das OTDR-Messgerät ist die zentrale Komponente in Utels Managementsystem für Glasfasernetze.
Das OTDR-Messgerät ist die zentrale Komponente in Utels Managementsystem für Glasfasernetze. (Bild: Utel)

Utel, ein Anbieter von Messgeräten für Glasfaser- und Kupfernetze, rät Netzbetreibern und Diensteanbietern, ihre Netzwerke zukunftssicher auszubauen, um sich nicht der Gefahr einer immer größer werdenden Anzahl von unzufriedenen Kunden auszusetzen.

Obwohl es in Europa und dem Rest der Welt immer häufiger möglich ist, Glasfaseranschlüsse direkt bis in die Kabelverzweiger, Gebäude und Wohnungen zu bringen, ist eine Statusüberwachung in Echtzeit noch immer nicht die Regel. Auch für die meisten Betreiber von Kupfernetzen ist es noch nicht möglich, zuverlässig die ganze Leitung bis in die Wohnung des Kunden zu prüfen.

„Telekommunikationsanbieter konzentrieren sich auf smarte Anwendungen, um neue Einkommensquellen zu erschließen, und Technologieanbieter bauen ihre jeweils eigenen „Ökosysteme“ aus. Das vor etwa zwanzig oder dreißig Jahren so getaufte Smart Home stehe nun vor dem Durchbruch, so Frank Kaufhold, Managing Director von Utel. „Auf der ANGA COM wird es unzählige Diskussionen über Heimmedien-Gateways, TV-Apps, Gebäudesicherheit und intelligente Stromzähler geben, die allesamt weit über Triple-Play-Anwendungen hinaus gehen. Je mehr Kunden sich auf diese Technologien verlassen, desto mehr werden sie es auch bemerken, wenn ein solcher Dienst gestört ist, und desto wichtiger wird in Zukunft die Zuverlässigkeit des Netzwerks werden. Ich gehe davon aus, dass dieser Punkt zukünftig zu einem wesentlichen Unterscheidungsmerkmal wird, genauso wichtig wie die heute beworbene Downloadgeschwindigkeit.“

Von Utel stammt ein Managementsystem für Glasfasernetze mit einem zentralen OTDR-Messgerät, das ohne wellenlängenabhängige Reflektoren ONT-Reflexionen durch gesplittete PONs messen könne. Im Bereich Kupfernetze bietet das Unternehmen seine Test Access Switch Matrix (TASM) an, die, anders als Single-, Double- oder Metallic-Line-Tests (SELT, DELT, MELT) nicht von einem aktiven Modem auf Kundenseite abhängig sei. Damit könnten vom Servicezentrum aus Fehler in der Kupferleitung erkannt und isoliert werden, ohne dass für die Interpretation der Daten qualifizierte Techniker benötigt würden.

Das PON-Managementsystem Fast Light von Utel besteht im Wesentlichen aus drei Subsystemen: einem 1650-nm-OTDR, der mehrfach kaskadierte Splitter durchdringt, einem automatisierten, flexibel erweiterbaren Test Access Switch mit optionalem OSS sowie einer Programmierschnittstelle.

Auf der ANGA COM in Köln (20. bis 22. Mai 2014) wird Utel seine Fast-Light-Technologie und die TASM präsentieren.

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