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Integration mit AWS Transit Gateway Connect Zugriff auf AWS-Ressourcen über sicheres SD-WAN

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Ab sofort sollen Kunden von Versa Networks über Versa Secure SD-WAN ihre On-Premises- und Cloud-Niederlassungen mit Anwendungen und Ressourcen in Amazon Web Services (AWS) verbinden können. Hierbei komme die Funktion AWS Transit Gateway Connect zum Einsatz.

Ab sofort bietet Versa Networks Konnektivität über Versa Secure SD-WAN mit AWS Transit Gateway Connect.
Ab sofort bietet Versa Networks Konnektivität über Versa Secure SD-WAN mit AWS Transit Gateway Connect.
(Bild: Versa Networks)

AWS Transit Gateway Connect mache es AWS-Nutzern möglich, SD-WAN-Hubs und virtuelle Netzwerk-Appliances von Drittanbietern mit dem AWS Transit Gateway zu verbinden. Unternehmen würden auf diese Weise von AWS-Transit-Gateway-Peering-Verbindungen für bis zu 5 GBit/s Bandbreite pro GRE-Tunnel profitieren, gleichzeitig könnten sie das anwendungs- und SLA-fähige Netzwerk über das Versa Traffic Engineered Protocol weiter nutzen.

AWS Transit Gateway verbindet Amazon Virtual Private Clouds (Amazon VPCs) und firmeninterne Netzwerke über einen zentralen Hub. Für Versa-Kunden bedeute dies, dass sie die Virtualisierungs- und Service-Creation-Plattform Versa Director ab sofort in die AWS-Transit-Gateway-Connect-APIs integrieren können – für eine automatisierte Ein-Klick-Lösung für die Verbindung von Versa Secure SD-WAN sowohl mit verschiedenen Niederlassungen als auch mit Anwendungen und Ressourcen in Amazon VPCs.

Zudem versetze die Integration mit AWS Transit Gateway Connect Kunden in die Lage, Versa-Cloud-Gateways mit hoher Bandbreite in AWS bereitzustellen und dabei die zentralisierte Verwaltung und Orchestrierung von Versa zu nutzen. Darüber hinaus stünden ihnen die Versa-Analyse- und -Überwachungsfunktionen für eine durchgängige Transparenz und Nachverfolgung der Anwendungsleistung in einem einzigen Dashboard zur Verfügung.

Die Integration mit AWS Transit Gateway Connect bringe Versa-Kunden auch den Vorteil, den Nutzerverkehr überwachen zu können, wenn sie über Versa Secure SD-WAN auf cloudbasierte AWS-Anwendungen zugreifen oder AWS als Transitnetzwerk für die Verbindung von On-Premises-Niederlassungen nutzen. Dabei würden sie außerdem von Layer-7-Anwendungs- und SLA-fähigen Netzwerkfunktionen sowie von leistungssteigernden Funktionen wie der Anwendungsbeschleunigung profitieren.

Die neuen Versa-Director-Funktionen integrieren mit AWS-Transit-Gateway-Connect-APIs und würden dabei auf Workflows und Automatisierung setzen, so der Anbieter. Auf diese Weise könnten die Konfigurationsanforderungen von AWS mittels einer anwenderfreundlichen Nutzerfahrung sichergestellt werden.

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