Broadband World Forum 2010: NTU von RAD

Zugangstechnik für E1/T1 und Carrier Ethernet über VDSL-Leitungen

26.10.2010 | Redakteur: Ulrike Ostler

Technik, die sowohl NGN kann als auch herkömmliche Netze versteht, ist gefragt. RAD hat mit LA-210 auch ein solches Produkt im Gepäck.
Technik, die sowohl NGN kann als auch herkömmliche Netze versteht, ist gefragt. RAD hat mit LA-210 auch ein solches Produkt im Gepäck.

RAD Data Communications (RAD) wird auf dem Broadband World Forum, das vom 26. bis zum 28. Oktober in Paris stattfindet, eine Zugangslösung vorstellen, die sowohl E1/T1- als auch Carrier Ethernet-Dienste über SHDSL.bis- und VDSL2-Leitungen überträgt. Die Network Termination Unit (NTU) „LA-210“ arbeitet als Gegenstelle zu IP DSLAMs und MSAPs (Multiservice Access Platforms) der nächsten Generation.

Nach Angaben des Herstellers können Carrier und Service Provider ihren Geschäftskunden mit der NTU anspruchsvolle Ethernet-Services wie EPL und EVPL anbieten und dabei die neuen Glasfaser-Infrastrukturen (FTTx) in Kombination mit Ethernet in the First Mile- (EFM) und DSL-Technologien nutzen. Die NTU wird am Kundenstandort installiert und unterstützt Downstream-Zugangsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s (50 Mbit/s Upstream).

LA-210 bietet zudem Funktionen für das Service-Management, darunter hierarchisches QoS (Quality of Service), End-to-End Ethernet OAM und eine weitreichende Überwachung der Service Level Agreements (SLAs).

Das Gerät sei nicht nur in Bezug auf Carrier Ethernet auf dem neuesten Stand der Technik, teilt RAD mit, sondern biete auch die Möglichkeit, traditionelle TDM-Dienste wie E1-Mietleitungen zu übertragen. Dabei kommen von RAD entwickelte, standardisierte Pseudowire-Verfahren zum Einsatz. So ist die NTU LA-210 mit SAToP- und CESoPSN-Funktionen ausgestattet und bietet einen exakten Mechanismus zur Taktwiederherstellung, speziell für DSL (NTR; Network Timing Reference).

Migration zur nächsten Generation

Ami Barayev, Product Line Manager LA-210 bei RAD, fasst die Vorzüge des Produkts zusammen: „Die Pseudowire-Funktionen machen die NTU zur idealen Lösung für Netzbetreiber, da sie damit ihre Legacy-Dienste, etwa die Anbindung herkömmlicher Telefonanlagen, von veralteten Mietleitungen auf moderne, paketvermittelte Netze migrieren können.“

Sie könnten ihre Betriebskosten senken und gleichzeitig die deterministische Dienstegüte bieten, die für Echtzeitanwendungen nötig ist. Die Unterstützung mehrerer Technologiegenerationen in nur einem Gerät führt auch zu geringeren Anschaffungskosten und vereinfacht den Übergang auf NGN.

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