Mobilfunkdurchsatz vervielfacht

ZTE testet erfolgreich Pre5G-Technik

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Per 3D-MIMO-Technologie will ZTE 5G-Eigenschaften bereits in LTE-Netzen abbilden.
Per 3D-MIMO-Technologie will ZTE 5G-Eigenschaften bereits in LTE-Netzen abbilden. (Bild: ZTE)

ZTE- hat die eigene Pre5G-Technik erfolgreich im kommerziellen Netz von China Mobile getestet. Die Lösung ist vollständig kompatibel mit LTE und könne den mittleren Datendurchsatz in vervierfachen.

Mit der so genannten Pre5G 3D-MIMO-Technologie will ZTE das Verhalten künftiger 5G-Netze bereits in aktuellen 4G/LTE-Infrastrukturen abbilden. Jetzt hat der TK-Ausrüster den Ansatz im kommerziellen Netz von China Mobile im Großraum Guangzhou erfolgreich getestet. Ergebnis: Der mittlere Datendurchsatz sei dabei um das Zwei- bis Vierfache gestiegen, in Randbereichen von Funkzellen hätten die Datenraten sogar um die Faktoren fünf bis sieben zugelegt.

Für mehr Leistung und Störfestigkeit sorgten laut ZTE eine präzisere Strahlausrichtung (Beamforming) sowie ein effektiveres Raum-Multiplexing. Die 3D-MIMO-Basisstationen nutzen hierfür eine patentierte Technologie, die auf 128 Antennenelemente und fortschrittliche Vector-Processing-Chipsätze zürckgreift. Der Ansatz ist vollständig kompatibel zur bestehenden Mobilfunkinfrastruktur sowie 4G-Endgeräten.

Beim aktuellen Test hatte ZTE offenbar urbane Regionen im Blick. So betont der Hersteller, dass man Netzdurchsatz und Netzabdeckung in einem von hohen Gebäuden geprägten Gebiet verbessern konnte.

ZTE hatte das Pre5G-Konzept bereits 2014 vorgestellt. Im März 2015 präsentierte der Hersteller eine vorkommerzielle Pre5G-Basisstation, die Base Band Unit (BBU) und Remote Radio Unit (RRU) kombiniert.

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