Experiment zeigt: nahtlose 200G-Aufrüstung ist machbar

ZTE geht „beyond 100G“

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Auf der OFC/NFOEC 2012 in Los Angeles präsentierte ZTE eine Aufzeichnung des Versuchs einer 200-GBit/s-Signalübertragung.
Auf der OFC/NFOEC 2012 in Los Angeles präsentierte ZTE eine Aufzeichnung des Versuchs einer 200-GBit/s-Signalübertragung.

ZTE demonstrierte erstmals eine Signalübertragung mit einer Übertragungsrate von acht mal 216,4 Gigabit pro Sekunde im Wavelength-Division-Multiplex-Verfahren bei einem Lichtwellen-Frequenzabstand von 50 GHz.

In der Demonstration kam die Hochfrequenztechnologie von ZTE zum Einsatz. Gezeigt wurde eine 200-GBit/s-Signalübertragung mittels QPSK (Quadrature Phase Shift Keying) im „Polarization-Multiplex“-Verfahren bei 50 GHz über ein einzelnes Standardglasfaserkabel von 1.750 Kilometern Länge.

In diesem Versuchsaufbau wurden ZTE zufolge eine Steigerung der spektralen Effizienz von 25 Prozent sowie eine erhöhte Übertragungseffizienz erreicht. Das Experiment belegt laut ZTE, dass eine nahtlose Aufrüstung von 100G- auf 200G-Übertragungssysteme machbar ist. Eine Aufzeichnung dieses Versuchs wurde auf der Konferenz OFC/NFOEC 2012 präsentiert.

ZTE engagiert sich in der Forschung im Bereich der 100G- und „Beyond-100G“-Technologien. So gelang dem Unternehmen die Signalübertragung mit einer Rate von 11,2 Terabit pro Sekunde über eine einzelne Standardglasfaser.

Branchenführend ist ZTE nach eigenen Angaben auf dem Gebiet der Bearer-Network-Lösungen der nächsten Generation und im Bereich Technologie für Hochgeschwindigkeits-Übertragungen via Glasfaser. Gemeinsam mit Netzbetreibern in China, Deutschland, Russland und den USA führte das Unternehmen diverse Testnetzprojekte in den Bereichen 100G und „Beyond-100G“ erfolgreich durch.

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