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Interoperabilitätstests sollen Implementierung von TD-LTE-Netzen beschleunigen ZTE demonstriert Roaming von LTE-Endgeräten in 2G/3G-Netzen

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das Roaming mobiler Endgeräten zwischen bestehenden Mobilfunknetzen und LTE ist möglich, so das Ergebnis eines Interoperabilitätstests des Mobilfunkausrüsters ZTE. Untersucht wurde die Kommunikation zwischen Multi-Mode-fähigen TD-LTE-Terminals mit GSM-, UMTS- und CDMA-EV-DO-Netzen. Offen ist bislang, ob dabei auch Sprachtelefonate geführt wurden.

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ZTE berichtet vom reibungslosen Betrieb Multi-Mode-fähiger TD-LTE-Terminals in GSM- und UMTS-Netzen.
ZTE berichtet vom reibungslosen Betrieb Multi-Mode-fähiger TD-LTE-Terminals in GSM- und UMTS-Netzen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einem erfolgreichen Interoperabilitätstest will ZTE zeigen, dass Mobilfunkgeräte der nächsten Generation auch in bisherigen 2G/3G-Netzen funktionieren. Mobilfunkbetreiber könnten somit also LTE-Netze schrittweise einführen und bestehende Infrastrukturen weiternutzen.

Konkret hat ZTE untersucht, wie sich Multi-Mode-fähige TD-LTE-Terminals in TD-LTE-fremden Netzarchitekturen verhalten. Der Hersteller berichtet von einer nahtlosen Kommunikation in klassischen (GSM, UMTS und CDMA-EV-DO) und neuen (FDD-LTE, TD-LTE) Infrastrukturen.

Offen ist, welche Gerätetypen ZTE bei den Roamingversuchen konkret getestet hat. Der Hersteller verweist lediglich vage auf selbst produzierte LTE-Komponenten, darunter Datenkarten, Einbau-Module, Tablet-PCs und Smartphones. Zudem machte der Hersteller auch auf Nachfrage von IP-Insider keine Angaben, inwieweit bei den Tests auch Sprachtelefoniedienste geprüft wurden.

Trotz dieser Unklarheiten glaubt ZTE, dass die erfolgreiche Demonstration die Konvergenz von TD-LTE-Netzen sowie bestehenden Infrastrukturen fördert und die Implementierung von TD-LTE-Netzen beschleunigt.

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