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Version mit VPN-Path-Finder-Technologie und Location Awareness Zentral gemanagte VPN Client Suite für Linux

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der Secure Enterprise Linux Client von NCP Engineering bietet in der aktuellen Version 3.23 als VPN Client Suite standardmäßig VPN-Tunneling, Dialer und eine zentral managebare Personal Firewall.

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NCP hat seine VPN-Software für verschiedene Linux-Distributionen freigegeben.
NCP hat seine VPN-Software für verschiedene Linux-Distributionen freigegeben.

NCP Engineering hat den Leistungsumfang seiner VPN-Software um VPN Path Finder, Friendly Net Detection, multiple Zertifikatsunterstützung, 64-Bit-Support und FIPS-Standard für mehr Sicherheit in allen Remote-Access-Umgebungen erweitert.

VPN Path Finder

Anwender haben NCP zufolge ab sofort die Möglichkeit, IPsec-Datenverbindungen auch hinter Firewalls aufzubauen, deren Port-Einstellung IPsec-Kommunikation grundsätzlich verhindert (etwa in Hotels oder an öffentlichen Hotspots). Unternehmen könnten somit eine IPsec-basierende Security Policy flächendeckend umsetzen.

Friendly Net Detection und Hotspot-Anmeldung

Die VPN-Software soll sichere und unsichere Netze automatisch erkennen und daraus ohne Zutun des Anwenders Handlungsregeln ableiten können (Location Awareness). Damit der Remote-Client in jeder Phase des Verbindungsaufbaus auch in WLANs und Hotspots gegenüber Attacken geschützt ist, hat NCP die Personal Firewall fest in die Secure-Client-Software integriert. Die Firewall gibt NCP zufolge dynamisch die Ports für HTTP bzw. HTTPS für Anmeldung bzw. Abmeldung am Hotspot frei.

Multiple Zertifikatsunterstützung

Die multiple Zertifikatsunterstützung soll es Anwendern erlauben, mit nur einem VPN-Client auf unterschiedliche VPNs zuzugreifen. Ebenso könnten mehrere Anwender Pool-Notebooks im Schichtbetrieb nutzen. Administratoren hinterlegen hierfür in der Konfiguration des Clients mehrere Zertifikatseinstellungen.

FIPS-Standard

Der NCP IPsec Client integriert die kryptografische Algorithmen nach dem international anerkannten FIPS-Standard.

Die komplett zentral gemanagte VPN-Software ist für folgende 32- und 64-Bit-Linux-Versionen freigegeben: Ubuntu Desktop 10.04.3 LTS, Open Suse 11.3, 11.4, 12.1, Fedora 16, Debian 5.0.8. Als „Single Point of Administration“ bietet das NCP Secure Enterprise Management in Zusammenspiel mit der VPN Client Suite, so der Hersteller, alle Funktionalitäten und Automatismen für Rollout, Inbetriebnahme und den wirtschaftlichen Betrieb eines ganzheitlichen VPN.

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