Standortdienst für das Xirrus Management System

Zehntausende WLAN-Geräte gleichzeitig überwachen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

XPS bestimmt die Standorte von WLAN-Clients (blau) und Rogue Access Points (rot) gleich auf dem Gebäudegrundriss eines WLAN-Netzwerks.
XPS bestimmt die Standorte von WLAN-Clients (blau) und Rogue Access Points (rot) gleich auf dem Gebäudegrundriss eines WLAN-Netzwerks. (Bild: Xirrus)

Xirrus erweitert sein Xirrus Management System (XMS) um das Xirrus Positioning System (XPS). Damit sei es möglich, bis zu 100.000 WLAN-Geräte im Blick zu behalten, sei es um Risiken zu erkennen oder um individuelle, standortabhängige Services anbieten zu können.

XPS erlaube es, den Standort von vernetzten und nicht verbundenen WLAN-Geräten in Echtzeit zu bestimmen. Die hochintensive Berechnung von Gerätestandorten werde hierfür auf alle Access Points innerhalb des Netzwerks verteilt.

Jeder Access Point enthält Xirrus zufolge ein Standortmodul. Diese Module würden über das gesamte Netzwerk hinweg kooperieren, um durch die Eliminierung externer Anwendungen die Komplexität zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Die Lieferung von Standortdaten in Echtzeit könne dank der Mehrkernprozessoren in allen Xirrus-APs unabhängig von einem zentralen Prozessor erfolgen. XPS sei nahtlos skalierbar und in der Lage, alle Arten WLAN-fähiger Geräte, darunter IoT-Sensoren, zu überwachen. Die Integration mit XMS vom Admin-Steuerpult erfolge anhand von Grundrissen, die in das System importiert werden. Die Bereitstellung von Client-Standortdaten in Echtzeit dauere nur wenige Minuten.

Mit XPS seien Unternehmen, die einen Gastzugang in ihr Funknetz anbieten, in der Lage, den Kunden individuell exakt auf sie abgestimmte Informationen zu liefern – etwa durch Social-Media-Integration oder Treueprogramme. Ladengeschäfte könnten ihre Displaystandorte optimieren, Krankenhäuser ihre Ausrüstung einfacher orten und Museen Audioinformationen für ihre Exponate bereitstellen. Für Besucher von Sportveranstaltungen könnte das leidige Warten in der Schlange vor den Imbissständen ein Ende haben, da sie Informationen erhalten, wo sie am schnellsten zum Zuge kommen. Auch in puncto Netzwerksicherheit biete XPS einen Vorteil: Unternehmen seien nun in der Lage, Rogue Access Points zu lokalisieren – also solche Access Points, mit denen Mitarbeitern ohne Kenntnis der Administratoren einen Zugang zum Netzwerk bieten und damit über ungesicherte WLAN-Zugänge Tür und Tor für potenzielle Angreifer öffnen.

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