Suchen

Soziale Netzwerke effizienter und nachhaltiger nutzen Zehn Tipps für erfolgreiche Social Collaboration

| Autor / Redakteur: Sascha Schwarz* / Elke Witmer-Goßner

Rund 70 Prozent aller Social Media-Projekte scheitern, weil sie lediglich aus der IT-Abteilung heraus getrieben sind, sagt Gartner. Deshalb schaffen es viele Firmen und Organisationen nicht, das Potenzial sozialer Medien komplett auszuschöpfen. Für Sascha Schwarz von Infosys muss soziale Kollaboration mehr sein als nur ein weiteres IT-Projekt:

Social Collaboration – die social-media-gestützte Zusammenarbeit in Unternehmen – beginnt bereits bei der Planung einer durchgängigen Strategie.
Social Collaboration – die social-media-gestützte Zusammenarbeit in Unternehmen – beginnt bereits bei der Planung einer durchgängigen Strategie.
(Bild: VBM-Archiv)

Wenn soziale Kollaboration als allgemeiner Transformationsprozess im Unternehmen verstanden wird, lassen sich diese Prozesse auch erfolgreich etablieren und die Geschäftsvorteile nutzen. Geschäftsführung, Fachbereiche und Mitarbeiter sollten die Zusammenarbeit via sozialer Medien als integratives und unternehmensweites Mantra verstehen, um die Potenziale einer solchen Plattform voll auskosten zu können.

IT-Lösungen zur Unterstützung der Kollaboration machen es zunächst möglich, Dokumente, Pläne und Vorlagen für Mitarbeiter verschiedener Standorte und Fachbereiche jederzeit abrufbar zu machen. Darüber hinaus schaffen sie eine einheitliche Plattform – auch weltweit. Im Idealfall kann dies das kollegiale Miteinander optimieren und Raum schaffen für einen offeneren, weniger hierarchischen Wissensaustausch. Das langfristige Ziel des initiierten Transformationsprozesses muss eine Vertrauenskultur sein, in der sich Mitarbeiter nicht scheuen, Meinungen und Vorschläge einzubringen, und wo ihr Beitrag respektiert wird.

Mit den folgenden zehn Social Collaboration-Tipps werden alle Mitarbeiter am gemeinsam angestrebten Unternehmensziel beteiligt:

  • Soziale Kollaboration ist der zielgerichtete Kontakt mit Kunden, Mitarbeitern, Partnern und Ehemaligen. Die Kommunikation über Social Media-Kanäle prägt das Unternehmensimage und den Markenwert. Unternehmen stehen vor der Chance und Herausforderung, authentische Beziehungen, intern wie extern, aufzubauen und zu formen. Aus diesem übergeordneten Ziel ergeben sich die weiteren Punkte zur besten Herangehensweise.
  • Social Collaboration-Plattformen müssen raus aus dem Silo. Sie sind keine isolierten und abgrenzbaren Technologien, sondern müssen in das unternehmensweite Arbeiten integriert werden.
  • Die Geschwindigkeit, mit der sich Informationen über soziale Medien verbreiten, erfordert, dass die Kommunikationsstrategie an der Marke ausgerichtet ist, um imagegerecht und markenkonform agieren und reagieren zu können.
  • Das Kontakterlebnis für Kunden, Mitarbeiter und Partner lässt sich über soziale Kollaborationskanäle vereinheitlichen und gleichzeitig mittels gezieltem Zuhören, Mitmachen und Gestalten stark personalisieren und beeinflussen.

(ID:42256379)