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Ipswitchs WhatsUp Gold 16 im IP-Insider-Hands-on

WUG nun mit WLAN Integration und Virtualisierung

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Installation & Setup

Da das neue Benutzerinterface von WhatsUp Gold vollständig Web-basiert ist, entfällt die vorrausgehende Installation der Verwaltungssoftware, wie dies noch bei der früheren Windows-Konsole notwendig war.

Dies bedeutet gleichzeitig auch, dass der Administrator seine Verwaltungstätigkeit von jedem beliebigen, mit einem Browser ausgestatteten Arbeitsplatz aus, vornehmen kann. Die Konsole orientiert sich am Ribbon-Interface von Microsoft. Dabei werden zahlreiche Icons am oberen Rand eingeblendet. Das Ribbon-Interface mit den größeren Symbolen ist auch für die Benutzung mit Tablets besser geeignet.

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In funktionaler Hinsicht sind die Änderungen eher als evolutionär zu betrachten. WhatsUp Gold teilt die gesamte Verwaltung und das Monitoring in mehrere Bereiche ein. Der Großteil der Begriffe ist für den, in Hinblick auf Monitoring von IT-Systemen vertrautem Fachmann, sicherlich bekannt.

Der Flow Monitor zählt zu den neueren Funktionen von WhatsUp Gold. Hier findet der Anwender viele Detailinformationen zum Datenaufkommen auf den Systemen. Der Flow Monitor von WhatsUp Gold ist nun auch in der Lage, Angaben zu den Netzwerkprotokollen und dem Datenaufkommen oder der Auslastung zu machen. Zahlreiche Filter und Selektionen erlauben es, diese Anzeigen nach eigenen Anforderungen zu gestalten. So kann beispielsweise ermittelt werden, welches Protokoll oder welches System welchen Anteil an der gesamten Netzwerklast aufweist.

Bereits in den vergangen Versionen kannte WhatsUp Gold mehrere Verwaltungsfunktionen für virtuelle Strukturen. Diese wurden nun erneut ausgebaut. WhatsUp Gold ist in der Lage virtuelle Systeme ab der Version ESX 3.x bis zur neuesten Version 5.x in seine Verwaltung einzubeziehen. Dies gilt für die ESX-Server aber auch für Cluster, bestehend aus einem Verbund an ESX-Servern. Um an die Status- und Messwerte zu kommen interagiert WhatsUp Gold mit der vCenter-API von vSphere. Diese API liefert eine Vielzahl an Werten und Details über die Hosts, die virtuellen Maschinen, die Auslastung, den Speicher, die Netzwerke und ähnliche Dinge, die in Hinblick auf vSphere-Umgebungen von Interesse sein könnten.

Der Zugriff auf die vSphere-API ist auch deswegen notwendig, da seit der Version 4.x die EXS-Server ihre Statusinformation nicht mehr – wie früher – via SNMP preisgeben. Wer also virtuelle Strukturen im Einsatz hat und diese zentral überwachen möchte, wird an Funktionen, wie sie WhatsUp Gold in den neueren Versionen bietet kaum vorbeikommen.

Fazit

WhatsUp Gold von Ipswitch ist ein bewährtes und vielgenutztes Hilfsmittel zur Verwaltung und Überwachung von IT-Strukturen. Ipswitch hat sich bei der Weiterentwicklung des Tools immer an den Notwendigkeiten und Anforderungen der Administratoren orientiert – und führt dies auch in der nun vorliegenden Version 16 fort: WhatsUp Gold kommt jetzt auch mit WLAN-Netzen und mobilen Systemen zurecht. Das Thema Virtualisierung wurde erweitert und ausgebaut.

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