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Ipswitchs WhatsUp Gold 16 im IP-Insider-Hands-on WUG nun mit WLAN Integration und Virtualisierung

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

WhatsUp Gold zählt zu den bekanntesten Überwachungswerkzeugen für Unternehmensnetze und wird speziell im KMU-Umfeld sehr häufig eingesetzt. Im Herbst letzten Jahres hat Ipswitch sein Monitoring-Tool um zahlreiche Funktionen erweitert. IP-Insider hat sich die Version 16 des beliebten Monitoring-Werkzeugs angesehen.

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Mit der Version 16 erweitert Ipswitch sein Monitoring-Tool WhatsUp Gold in Richtung Virtualisierung und WLAN
Mit der Version 16 erweitert Ipswitch sein Monitoring-Tool WhatsUp Gold in Richtung Virtualisierung und WLAN
(Bild: Ipswitch)

Beinahe im Jahresrhythmus erneuert Ipswitch sein Flaggschiff WhatsUp Gold. Es liegt nun bereits in der Version 16 vor. Diese hohe Versionsnummer lässt Rückschlüsse auf den Reifegrad des Monitoringwerkzeugs zu.

Dass das Produkt seit vielen Jahren ausgereift ist zeigen auch die zahlreichen Einsätze in den Unternehmen. WhatsUp kann daher auf eine breite Nutzerschar bauen. Dennoch ist die Zahl der Wettbewerber beständig gewachsen. Um den Vorsprung zu halten, passt Ipswitch sein Produkt daher beständig an neue Anforderungen an. Dies gilt auch für die nun vorliegende Version 16 von WhatsUp Gold.

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Mit ihr reagierte Ipswitch auf die laufenden Änderungen und setiegenden Anforderungen, denen die Administratoren gegenüberstehen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen dabei sicher mobile Geräte mit Funknetzanbindungen (wireless, TK-Netze), sowie neue Betriebssysteme und Benutzeroberflächen.

Im Rechenzentrum sorgten dagegen Techniken wie Virtualisierung, Cloud-Computing und die damit einhergehenden neuen Netzwerkstrukturen für sich ändernde Verhältnisse. Analog zu diesen Umwälzungen hat Ipswitch WhatsUp in den letzten Jahren aufgerüstet.

Der erste Eindruck

Wer noch mit älteren Versionen von WhatsUp Gold arbeitet oder vertraut ist, dem wird zuerst das neue Benutzerinterface der Version 16 ins Auge stechen. Dieses wird seit mehreren Versionen von WhatsUp Gold beständig ausgebaut und löst die frühere Windowskonsole ab.

Die neue Konsole ist vollständig Web-basiert. Die Anwender benötigen also lediglich einen Browser, um das neue Benutzerinterface von WhatsUp Gold zu nutzen. Wer allerdings lieber mit der betagteren Windows-Konsole arbeiten möchte, den lässt der Hersteller nicht im Regen stehen. WhatsUp Gold kann alternativ auch mit der früheren Windows-basierten Konsole benutzt werden. Dennoch sollten die Anwender möglichst rasch auf die neue HTML-basierte Konsole umsteigen. Die Fülle der Verwaltungs- und Überwachungsmöglichkeiten sind bei der neuen HTML-Konsole einfach umfassender und mächtiger, denn Ipswitch hat neue Verwaltungsfunktionen natürlich vorrangig für das HTML-Interface entwickelt. Der Rückgriff auf die frühere Windows-Verwaltungskonsole ist eigentlich nur für eine einzige Tätigkeit notwendig: für die Integration eines Bildes, wie z.B. eines Gebäudeplans, das als Grundlage für die Netzwerklayouts verwendet wird. Alle anderen Verwaltungs- und Überwachungstätigkeiten können mit der Webkonsole schöner und flüssiger abgewickelt werden.

WLAN Integration

Zu den funktionalen Neuerungen der Version 16 von WhatsUp Gold gehören unter anderem die Verwaltung von WLAN-Umgebungen, Verbesserungen bei der Überwachung virtueller Strukturen, die Integration von WhatsConnected und Verbesserungen an diverse Systemmodulen. Dies deckt sich mit den oben erwähnten Neuerungen in der IT-Infrastruktur und Nutzung: mobile Geräte, neune GUI, neune Netzwerke, WLAN und Virtualisierung.

Die Verwaltung von WLAN-Umgebungen ist gänzlich neu in WhatsUp Gold. WhatsUp Gold ist nunmehr auch in der Lage Systeme, die nicht fest verkabelt sind, in die Verwaltung einzubeziehen. Dazu zählen beispielsweise WLAN-Geräte wie WLAN-Router oder Access Points.

Um WLAN-Geräte in den Verwaltungskontext von WhatsUp Gold zu integrieren, müssen diese Baugruppen auch die entsprechenden Verwaltungsinformationen bereitstellen. Derzeit erlaubt WhatsUp Gold die Integration der WLAN-Geräte von Cisco und Aruba Networks. Nach Aussage von Ipswitch deckt WhatsUp Gold damit circa 80 Prozent des WLAN-Marktes ab. Die Integration von WLAN-Komponenten anderer Hersteller ist jedoch geplant.

Durch die Erweiterung von WhatsUp Gold um kabellose (WLAN) Systeme in den Verwaltungskontext lassen sich in Zukunft auch gemischte IT-Strukturen bestehend aus kabelgebunden und kabellosen Geräte im aus einer Konsole administrieren. Zu den Funktionen gehören zahlreiche Statusinformationen über die Systeme und deren Einbindung in die IT-Infrastruktur.

Ferner liefert WhatsUp Gold zahlreiche Detailangaben, wie beispielsweise welches Gerät an welchem Access Point angebunden ist oder wie sich die Auslastung der WLAN-Baugruppen in einem bestimmten Zeitrahmen verhält. Daneben werden aber auch zahlreiche Detailangaben zur Signalstärke der Funknetze, den verwendeten SSIDs oder weiteren gefunden WLAN-Netzen angeboten.

Analog zu den bestehenden WhatsUp Gold-Funktionen lassen sich auch für WLAN-Netze die eingehenden Messwerte und die Reaktionen darauf in vielfältiger Weise einstellen. Dies erfolgt beispielsweise auch im erweiterten Alert Center. Es kennt nun auch die WLAN-Anbindungen, deren Geräte und Metriken.

Verbesserungen gibt es ferner bei der Anbindung von Netzwerkgeräten im Allgemeinen. Durch die Layer 2-Integration, einem Feature mit dem WhatsUp Gold bereits in der Vorversion ausgestattet war, lassen sich Layer-2 Netzwerkbaugruppen aus WhatsUp Gold heraus verwalten und überwachen. Diese Layer-2 Schnittstellen liefern zahlreiche Detailinformationen zu Switches, Routern oder vergleichbaren Netzwerkkomponenten. So erhalten Administratoren beispielsweise auch Informationen darüber, an welchen Switch-Port welches Gerät angeschlossen ist.

weiter mit virtuellen Strukturen und verteilten Sammelknoten

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