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Software defined – neue Rollen im Rechenzentrum

Wozu OpenFlow?

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Zwei Paar Schuhe: Kontrolle und Transfer

Die Trennung der Kontrollebene von der Weiterleitungsebene ermöglicht durch die Nutzung von Access Control Lists (ACLs) und von Routing-Protokollen ein komplexeres Management der Datenströme. Jede Flow-Tabelle enthält einen Satz aus Paketfeldern zur Auswahl und eine Aktion (wie send-out-port, modify-field oder drop).

OpenFlow sorgt für mehr Dynamik in Rechenzentrumsnetzen.
OpenFlow sorgt für mehr Dynamik in Rechenzentrumsnetzen.
(Bild: Georg Preissl/Fotolia.com)

Wenn ein OpenFlow Switch ein Paket erhält, das er nicht kennt und für das er keine passenden Flow-Einträge hat, sendet er es an den Controller. Dieser entscheidet über die Handhabung des Pakets oder ergänzt einen Flow-Eintrag mit Anweisungen für den Switch.

Der hybride Ansatz

Ein Switch kann OpenFlow-fähig sein und dennoch normalen Traffic weiterleiten. Allerdings war es bisher üblich, einen Switch entweder nur für OpenFlow zu nutzen oder OpenFlow selektiv für eine Gruppe von Ports auf dem Switch zuzulassen. Anders der Brocade-Ansatz, in dem beide Arten von Traffic über jeden Port möglich sind.

Kunden nutzen heute bereits bestehende L2/L3 Protokolle für den Aufbau des größten Teils ihres Netzwerks. Robuste Netze können mit bestehenden Technologien erstellt werden, aber dann betreffen Netzwerk-Probleme immer noch den ganzen Verkehr.

Mit OpenFlow als Option für Ports, VLAN oder MPLS Trunks kann ein Carrier, Cloud Provider oder ein Konzern mit einem großen Rechenzentrum sein Netzwerk splitten, zum Beispiel für verschiedene Kunden und den Rest dynamisch auf dem Netzwerk laufen lassen. Der Traffic wird wie bisher geroutet und zwar in 10 GbE, 40 GbE und 100-Gigabit-Ethernet-Netzwerken.

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